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Am Donnerstag kam es auf der umstrittenen Baustelle Cuna del Alma in El Puertito de Armeñime erneut zu Auseinandersetzungen zwischen Umweltaktivisten und privaten Si-cherheitskräften der Baustelle. Bagger woll-ten einen Teil des Grundstücks umgraben, auf dem Viborina Triste wächst. Diese en-demische Pflanzenart darf nur in Ausnahme-fällen und mit Genehmigung beschädigt werden. Die Aktivisten konnten erreichen, dass die Umwelteinheit Seprona der Guardia Civil das Geschehen stoppte und den Vorfall protokollierte. Seit Monaten kämpfen die Ak-tivisten für einen Baustopp.
Der Präsident der Kanarischen Inseln, Ángel Víctor Torres, hat vor dem Wochenende die Baustelle der neuen Küstenstraße auf La Palma besucht. Sie soll nach dem Vulkanausbruch die neue Nord-Süd-Verbindung im Aridane-Tal werden. In die Straße werden 31 Millionen Euro investiert. Außerdem wurden neun Millionen Euro Entschädigung an Grundstücksbesitzer gezahlt. Die Straße soll im April 2023 fertig sein.
Die Inselregierung von La Gomera hat einem Projekt zugestimmt, das eine bessere Zufahrt in den Weiler El Rumbazo in Playa de Santiago vorsieht. Vor allem die Brücke, über die die Zufahrtsstraße verläuft, soll verstärkt werden. Es ist eine Investition in Höhe von 300.000 Euro geplant. Gleichzeitig kündigte Inselpräsident Casimiro Curbelo an, dass auch weitere Weiler besser erreichbar werden sollen.
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Auf den Kanarischen Inseln sind im September 928.855 internationale Urlauber angekommen. Im Vergleich zum Vorjahr ist dies ein Plus von 52 Prozent. Durchschnittlich gaben die Urlauber 1.384 Euro aus, was im Jahresvergleich nur ein Zuwachs um 0,6 Prozent bedeutet. Durchschnittlich blieben die Urlauber 8,3 Tage auf dem Archipel.
Auf den Kanarischen Inseln wurden in den letzten zehn Monaten fast doppelt so viel Arbeitsplätze geschaffen wie im übrigen Spanien. Im Vergleich zum Vormonat ging die Arbeitslosenzahl im Oktober um 0,4 Pro-zent und im Jahresvergleich um 9,8 Prozent zurück. Derzeit sind 187.904 Menschen auf dem Archipel arbeitslos gemeldet.
Von Januar bis September dieses Jahres haben sich auf den Kanarischen Inseln 36.272 Arbeitsunfälle ereignet. Das sind über 18 Prozent mehr als im Vorjahr. Dabei sind 17 Menschen verstorben und 131 wurden verletzt. Nach Ansicht der Gewerkschaften sind mangelhafte Präventionsmaßnahmen und die fehlerhafte Einhaltung der Normen dafür verantwortlich.
Eine 28-jährige Kanarierin fordert, dass die Krankenkasse die Kosten für eine unterstützte Familienplanung übernehmen sollte. Die Mutter einer fünfjährigen Tochter versucht seit Jahren vergeblich noch ein Kind zu bekommen. Vier Fehlgeburten hat die 28-Jährige erlitten. Leistungen zur Familienplanung werden von gesetzlichen Krankenkassen derzeit nicht übernommen. Die junge Frau setzt sich dafür ein, das zu ändern. SV-AR
Nachdem das Tropentief Ende September vor allem über Gran Canaria gewütet hat, tun sich immer mehr Schäden auf, die teuer werden. Die Calle Diana im Stadtteil Caserones Baja in Telde musste aus Sicherheitsgründen wegen Einsturzgefahr für den Verkehr gesperrt werden. Nun soll sie repariert werden, was voraussichtlich 600.000 Euro kosten wird.
Ein Flugzeug der Fluggesellschaft Condor, das am Donnerstag von Hamburg nach Gran Canaria fliegen sollte, musste vor der Überquerung des Atlantiks in Sevilla notlanden. Ein Passagier hatte schwere gesundheitliche Probleme. Die Rettungskräfte erwarteten den Mann am Flughafen.
Wenn am Sonntag (6. November) um 10 Uhr der Startschuss fällt, stehen rund 220 Läufer am Start. Dieser Triathlon ist der Letzte der Punkte für die kanarische Triathlon-Liga und wird doppelt gewertet. Es werden die besten kanarischen Sportler erwartet. Der Wettkampf besteht aus 750 Meter Schwimmen, 20 Kilometer Radfahren und einem Fünf-Kilometer-Lauf.
Innerhalb von nur vier Tagen waren die Einkaufsgutscheine, mit denen Konsumenten in über 350 Geschäften in 23 Gemeinden einkaufen können, ausverkauft. Der Käufer zahlt den Gutschein im Wert von 10, 30 oder 60 Euro und kann für den doppelten Wert einkaufen. Die Differenz zahlt die Inselregierung. Insgesamt 11.534 Boni wurden in vier Tagen verkauft. Sechs von zehn in kleineren Gemeinden und der Rest in Arona, Adeje, Puerto de la Cruz, La Laguna und Santa Cruz.
Der Läufer Jorge Santana vom Club Tenerife CajaCanarias wurde in die spanische Nationalmannschaft berufen. Er tritt vom 26. bis 30. November bei den Staffelmeisterschaften an, die in Valencia ausgetragen werden. Der aus Gran Canaria stammende Athlet war über seine Ernennung überrascht.
Der Preis für den besten Honig des Jahres 2022 entfiel in diesem Jahr auf den Imker Pedro Braulio Ledesma González für seinen Honig vom Teideginster. Er wird unter dem Markennamen Rika vertrieben. Die Preisverleihung wird am 19. November in der Casa de la Miel in El Sauzal stattfinden.
In Puerto de la Cruz wurde beschlossen, die Verkehrsordnung neu zu regeln. Damit soll Raum für ein reguliertes und zeitlich begrenztes Parken geschaffen werden. Auch Behindertenparkplätze sollen neu ausgewiesen werden. Die Planung befindet sich noch in der Anfangsphase. SV-AR
Die Umweltaktivisten der Asociacion Salvar La Tejita haben vor dem Volksvertreter eine Beschwerde gegen die Gemeindeverwaltung von Granadilla de Abona eingereicht. Gleich neben dem geplanten und umstrittenen Ho-tel de La Tejita finden seit Mai Erdbewegun-gen statt und seit August wird auf dem Grundstück gebaut. Die Tatsache, dass die Gemeinde sich weigerte die Lizenz offenzu-legen, lässt den Schluss nahe, dass sie mög-licherweise nicht vorhanden ist oder Unre-gelmäßigkeiten aufweist.
Am Donnerstag gegen 18 Uhr wurden zwei junge Männer von einer Welle an den Strand El Ancón in La Orotava gespült. Ein 18-Jähriger war bereits tot und sein Freund in einem kritischen Zustand. Ein Hubschrauber holte den Mann ab und flog ihn zum Nordflughafen aus. Von dort wurde er ins Universitätskrankenhaus in La Laguna gebracht.
Unter La Palma schlummert eine gewaltige Magmakammer mit einem Fassungsvermögen von rund 400 Kubikkilometer. Bei dem jüngsten Vulkanausbruch wurden nur rund 0,05 Prozent des Magmas freigegeben.
Die Mitarbeitenden des Umweltschutzamtes erhalten vom 7. bis 11. November eine Fortbildung, wie man Giftköder oder die illegale Nutzung von Gift in der Landwirtschaft entdecken und untersuchen kann. Damit sollen die endemischen Arten vor einer Vergiftung geschützt werden.