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Zur Feier von San Andrés gibt es nicht nur jungen Wein und Kastanien, sondern es wird auch laut. Denn die Kinder dürfen mit selbstgebastelten Blechschlangen durch die Straßen laufen und richtig viel Krach ma-chen. Das Kulturamt von Granadilla de Abona hat nun zu einem Fotowettbewerb aufgerufen, um diese alte Tradition aufrecht zu erhalten. Mitmachen können Kinder ab drei Jahren. Bis zum 25. November können Fotos der schönsten Blechschlangen an cultura@granadilladeabona.org eingesandt werden.
Ein 34-jähriger Deutscher wurde am Mittwoch an der Playa Cofete leblos aus dem Wasser geborgen. Ein Arzt unter den Badegästen konnte den Mann mit Wiederbelebungsmaßnahmen ins Leben zurückholen. Er wurde von einem Rettungshubschrauber in kritischem Zustand ins Universitätskrankenhaus in Las Palmas nach Gran Canaria geflogen.
Die Steilwand am Fußballplatz Campo del Mensajero in Santa Cruz de la Palma ist Steinschlag gefährdet. Auf einer Fläche von rund 500 Quadratmetern ist das Gestein brüchig und es gehen über 100 Kilogramm schwere Brocken nieder. Das ist viel zu gefährlich. Deshalb werden nun Absicherungsmaßnahmen für über 37.000 Euro vorgenommen.
Der Fußballclub CD Mensajero aus Santa Cruz de la Palma feiert sein 100-jähriges Bestehen. Vertreter des Clubs wurden am Dienstag in Rom von Papst Francisco empfangen. Er gab seinen Segen für die nächsten hundert Jahre.
Die Umwelteinheit Seprona der Guardia Civil ermittelt gegen eine 50-Jährige, die aus Venezuela illegal Kautabak eingeführt und verkauft hat. Es wurden 725 Einheiten mit einem Gesamtgewicht von über 13 Kilogramm sichergestellt. Der Verkauf von Kautabak ist in Spanien verboten.
Der spanische Außenminister, José Manuel Albares, betonte auf einer Rede auf dem Forum „Premium del Atlántico“ in Santa Cruz, dass es keine ernsthaften Indizien dafür gäbe, dass Russlands Präsident Wladimir Putin tatsächlich zu einer nuklearen Waffe greifen wird. Allerdings geht er auch davon aus, dass während der spanischen Präsidentschaft der EU im zweiten Halbjahr 2023 in der Ukraine immer noch Krieg herrschen wird „Ich wünschte, ich täusche mich“, betonte er.
Seit 2017 gibt es die Allianz der Urlaubsziele AMT, die vor allem Sonne und Strand bieten. Dazu gehören spanienweit die Städte Adeje, Arona, Benidorm, Calvía, Lloret de Mar, Salou, San Bartolomé de Tirajana und Torremolinos. Laut des spanischen Statistikamtes haben diese acht Ferienziele von Juli bis September dieses Jahres rund 3,6 Millionen Urlauber empfangen. Das sind zehn Prozent des gesamten in- und ausländischen Urlaubsvolumens.
Nur schleppend erholt sich die Autobranche auf den Kanarischen Inseln. Im vergangenen Oktober wurden nur 3.336 PKW und Allradwagen neu angemeldet. Das sind 40 Prozent weniger als im Oktober 2019 vor der Pandemie. Die aktuellen Verkäufe werden vor allem durch die Autovermieter angekurbelt. Der Privatmarkt ist zurückhaltend.
Die Brandspezialisten der Inselregierung auf Gran Canaria bilden derzeit Feuerwehrleute aus Großbritannien, Deutschland, Polen und vom spanischen Festland in der Waldbrandbekämpfung aus. Hauptthema ist das Legen von Gegenfeuern, um die Ausbreitung eines Waldbrandes zu verhindern.
Die Inflation ist inzwischen bei vielen Produkten des täglichen Lebens angekommen. Sonnenblumenöl ist um 118 Prozent teurer geworden, Olivenöl um 53 Prozent und Mehl um 50 Prozent, wodurch auch Nudeln und Backwaren teurer wurden. Aber auch der Preis für die kanarische Banane hat sich um 64 Prozent erhöht. Das liegt vor allem an den Ernteausfällen auf La Palma, die durch den Vulkanausbruch verursacht wurden.
Nach Asphaltarbeiten wurde die Straße zwischen den Stadtteilen Montaña Las Palmas und Tara im Stadtgebiet von Telde wieder geöffnet. Die Reparaturarbeiten waren nach dem Abzug der Sturmfront Hermine Ende September dringend nötig geworden.
Die Policia Nacional hat in Maspalomas eine 39-jährige Frau festgenommen, die mindestens 10.000 Euro erbeutet hat, indem sie vor allem ausländische Geschäftsleute betrog. Sie gab sich als Vertreterin verschiedener Behörden aus und forderte Geldstrafen wegen erfundener Versäumnisse. Meistens bezahlten die Ausländer, um Ärger zu vermeiden. Außerdem hat die Betrügerin über soziale Netzwerke rund 1.500 Euro Spendengelder eingesammelt, nachdem sie einen Hilferuf für ihre kranke Tochter gestartet hatte – es war alles gelogen.
Der Umweltschutzbeauftragte der Inselregierung, Carlos Tarife, hat am Dienstag eine Arbeitstagung eröffnet, bei der es um den Schutz der Schnecken geht, die in den Schluchten der Stadt leben. Sie sollen vor dem Aussterben geschützt werden. Es handelt sich um die spanische Schneckenart Plutonia reticulata und die endemische Art Hemicycla Modesta, die es nur auf Teneriffa gibt. Auch der Präsident der Loro Parque Fundación, Javier Almunia Portolés, nimmt an der dreitägigen Tagung teil.
Nach nur einem Monat haben sich schon über 3.000 Bewohner der Hauptstadt Santa Cruz bei dem Programm RECICLOS registriert. Sie bekommen über das Programm Gutschriften, wenn sie Plastikflaschen und Konservendosen ordnungsgemäß recyceln. Diese Gutschriften können dann für lokale Projekte gespendet werden.
Polizisten der Guardia Civil haben eine 25-jährige Betrügerin aus Teneriffa festgenommen, die mit der Koffermasche über 2.500 Euro erbeutet hatte. Per Whatsapp nahm sie mit ihren Opfern Kontakt auf und gab vor, eine Familienangehörige oder Freundin zu sein, deren Koffer bei der Rückreise nach Spanien zurückgehalten würde. Deshalb brauche sie dringend sofort Geld. Erst nach der Überweisung bemerkten die Opfer den Betrug. Eine Person wurde auf La Palma auf diese Art betrogen und eine andere in Galizien. Weitere Opfer sind nicht ausgeschlossen.
Am Dienstag wurde in El Sauzal die Suche nach einem vermissten jungen Mann mit einem Boot des Roten Kreuzes und der kanarischen Seenotrettung fortgesetzt. Am Montagabend konnte eine 28-jährige Frau an der Playa las Rojas gerade noch verletzt das rettende Ufer erreichen. (Radio Europa berichtete). Ein weiterer Schwimmer in Seenot verschwand in den Wellen. Am Dienstagabend wurde der Tote vor der Küste von den Suchtrupps entdeckt und geborgen. Die Identifizierung stand bei Redaktionsschluss noch aus.
Im Oktober hatten die Hotels in Puerto de la Cruz eine Belegung von 73,77 Prozent. Das ist ein Prozent mehr als 2019, im Jahr vor der Corona-Krise. Unter anderem führt dies die Tourismusabgeordnete Teneriffas, Carolina Rodríguez, darauf zurück, dass viele Hoteliers die Krise genutzt haben, um zu modernisieren. Insgesamt 40 Millionen Euro wurden investiert. SV-AR
Teneriffas Inselpräsident Pedro Martín besuchte kürzlich die Baustelle des Teatro Cine Los Realejos, das derzeit modernisiert wird. Über 2,7 Millionen Euro werden in das künftige Kulturzentrum investiert. Bis September 2023 soll es fertig sein und zu einer Referenzadresse im Norden werden.
Der Verein Tagoror Norte aus San Juan de la Rambla kritisiert, dass das Straßenbauamt der Insel den Norden nicht genügend berücksichtigt und viel zu wenig macht, um die ständige Überlastung auf der TF-5 sowie auf der Landstraße C-820 zwischen Icod de los Vinos und Buenavista del Norte zu beheben. Der Verkehr von La Laguna bis Buenavista del Norte kollabiert inzwischen regelmäßig. Täglich fahren rund 28.000 Autos über den Inselring TF-5 in Richtung Süden. Die Sprecherin des Vereins und ehemalige Bürgermeisterin von San Juan de la Rambla, Fidela Velázquez, fordert endlich Lösungen ein.
Die Gemeinde Santiago del Teide hat die Erstellung eines Basisprojekts zur Verbesserung mehrerer Straßen in den Ortsteilen Puerto de Santiago und Acantillados de los Gigantes ausgeschrieben. In vier Phasen soll das Projekt durchgeführt werden. Es ist mit fast 2,5 Millionen Euro veranschlagt.