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Evakuierte konnten nach Hause Auch die letzten 40 Evakuierten vom Camino del Madroño konnten am Mittwoch ab 15 Uhr in ihre Häuser zurückkehren. Auch alle, die Tiere evakuieren mussten, können mit ihren Tieren zurückkommen. Einige Nutztierhalter hatten in den letzten Tagen ihre Tiere zurücklassen müssen und waren nur in Begleitung des Zivilschutzes zum Füttern zurückgekommen. Jetzt entspannt sich die Lage. Das Verbot in den Wald zu gehen, wurde mit Ausnahme des Brandgebietes aufgehoben.
In einem Abkommen mit anderen spanischen Provinzen wurde vereinbart, dass in diesem Jahr 400 minderjährige Migranten von den Kanarischen Inseln und Ceuta in andere Provinzen auf dem spanischen Festland verlegt werden. Im nächsten Jahr sollen 374 weitere folgen. Auf den Kanaren werden derzeit 1.363 Minderjährige betreut. Das sind einfach zu viele, um eine gute Integration zu garantieren. Als einzige Provinzen haben sich La Rioja und Castilla-La Mancha geweigert Jugendliche aufzunehmen.
Die Regierung der Kanarischen Inseln stellt den Inselregierungen 41 Millionen Euro aus Europäischen Fonds zur Verfügung. Damit soll unter anderem die Elektromobilität gefördert und mehr Elektro-Tankstellen eingerichtet werden.
Seit Mittwoch 12 Uhr hat die kanarische Inselregierung die Warnstufe wegen hoher Temperaturen aufgehoben. Es bleibt weiter heiß, aber die Temperaturen klettern weniger hoch. Das bedeutet, es besteht keine akute Gefahr für gesunde Menschen. Senioren und vulnerable Gruppen sollten weiterhin vorsichtig sein.
Die Guardia Civil untersucht, ob es sich bei dem Leichnam eines Mannes, der am vergangenen Freitag in einem Barranco in Mogán gefunden wurde, um Mord handelt. (Radio Europa berichtete). Zur Klärung wurde der Tote der Gerichtsmedizin zur Autopsie übergeben. Die Ergebnisse stehen noch aus.
Erst im April haben Vandalen Reparaturen am historischen Brunnen auf der Plaza de San Francisco verursacht. Jetzt muss die Stadt schon wieder ran. Dieses Mal wurden die Rohre mutwillig zerstört. Der Brunnen muss zur Reparatur Stück für Stück abgetragen werden und sogar Teile des Fundaments wurden zerstört. Bis zum Sonntag soll der Brunnen wieder in Gang gesetzt sein. Die Vertreter der Stadt bitten um mehr Respekt vor dem Stadtmobiliar.
Teneriffas Inselpräsident Pedro Martín fordert mehr Inspektionen im Hafen von Santa Cruz. Auch am Sonntag soll es sanitäre Kontrollen und eine Frachtabfertigung geben, um die Waren schneller abzuwickeln. Vor allem verderbliche Produkte sollen dadurch schneller entladen werden können. Im Hafen von Las Palmas wird sonntags bereits gearbeitet.
Die Hafenverwaltung hat eine neue Verordnung erlassen, die Ende des Jahres in Kraft tritt. Sie bedeutet, dass sowohl die Verschmutzung der Atmosphäre als auch die Lärmbelastung im Hafen reduziert werden soll. Deshalb sollen Schiffe im Hafen an das eigene Stromnetz angeschlossen werden, sodass sie ihre eigenen Motoren abstellen können. Schiffe, bei denen das aus technischen Gründen noch nicht möglich ist, sollen künftig weiter von der Stadt entfernt anlegen.
Am Dienstagabend um 22.18 wurde der Notruf nach Punta de Hidalgo gerufen. Eine 29-jährige Frau war auf der Avenida Marítima mehrere Meter tief zwischen Felsen gestürzt und hatte sich dabei schwer verletzt. Sie wurde ins Universitätskrankenhaus in La Laguna gebracht. Ein 65-jähriger wurde leicht verletzt ins Universitätskrankenhaus von Santa Cruz eingeliefert.
Im Skatepark im Stadtpark La Granja in Santa Cruz hat sich am Dienstagmittag ein Mann bei einem Sturz am Kopf verletzt. Er wurde in das medizinische Zentrum in Los Gladiolos gebracht.
Das Amt für den ökologischen Übergang unter Leitung von José Antonio Valbuena, hat den öffentlichen Aushang des umstrittenen neuen Ordnungsplans zur Nutzung des Teide-Naturparks bis zum 15. September verlängert. Bis dahin können Verbände und Einzelpersonen noch Widerspruch einlegen. Der Plan gilt als Vorschlag, der angepasst noch werden muss. SV-AR
Die Vertreter der Psychologen-Kammer auf den Kanarischen Inseln kritisierten, dass sie trotz eines Abkommens mit dem kanarischen Rettungsdienst nicht aktiviert wurden, um die rund 600 Menschen zu betreuen, die wegen des Waldbrandes evakuiert wurden. Sie fragen sich, weshalb Psychologen nicht automatisch im Notfallprotokoll integriert sind.
Mit diesem Appell wandte sich ein Sprecher des Rathauses in Guía de Isora am Mittwoch an die Bevölkerung. Er bezog sich dabei auf ein Feuer, das am Dienstag im Ortskern ausgebrochen war und glücklicherweise schnell gelöscht werden konnte. Bei diesem Wetter bitte besonders darauf achten, keine Zigarettenkippen unachtsam auf den Boden zu werfen! SV-AR
Der Erdrutsch, der sich am Dienstagabend an der Steilklippe im Ortsteil La Mancha ereignete, wurde von mehreren Sensoren des nationalen geographischen Instituts, IGN, aufgezeichnet. Das bestätigte die Geographin Itahiza Domínguez. Abgänge dieser Art seien nicht ungewöhnlich.
Ein Nationalpolizist wollte im Einkaufszentrum San Telmo in Arona eigentlich einen schönen Abend verbringen. Dann beobachtete er, wie ein 27-jähriger Mann auf eine Frau einschlug und auf sie eintrat. Der Poli-zist gab sich zu erkennen und hielt den Mann fest bis seine Kollegen vor Ort waren. Wie sich herausstellte, handelte es sich bei der 34-jährigen Frau um seine Partnerin. Die Polizei ermittelt nun wegen häuslicher Gewalt. SV-AR
Am Mittwochnachmittag wurde in der Avenida La Habana in Arona eine 20-jährige Passantin angefahren. Sie wurde mit Verletzungen ins Krankenhaus Hospiten Sur gebracht.
Am 30. Juli beendet der Künstler Alejandro Sanz aus Madrid seine Spanien-Tournee „Sanz en Vivo“ auf La Palma. Er bringt den Palmeros nicht nur seine Musik, sondern hat dem Roten Kreuz 50.000 Euro gespendet, um Projekte zum Aufbau nach dem Vulkanausbruch zu fördern. Damit hat er sich sicherlich noch mehr Fans gemacht. Eine große Geste von einem großen Künstler.
Die technische Kommission, die nach dem Vulkanausbruch auf La Palma eingerichtet wurde, hat 401 von 1.006 Anträgen auf eine vorübergehende Ersatzwohnung angenommen. Diese Personen werden Wohnungshilfe erhalten. Bei den übrigen müsse noch einmal genau hingeschaut werden, wie ihr Status ist. Begründet wurde die Ablehnung in den meisten Fällen damit, dass es sich um eine Zweitwohnung handelte oder damit, dass die Besitzer von einer Versicherung entschädigt wurden.
Waldbrand noch nicht unter Kontrolle Zwar haben die Löschflugzeuge und Hubschrauber gemeinsam mit den Bodentruppen auch am Dienstag großartige Arbeit geleistet, aber trotzdem sind einige heiße Punkte erneut entflammt. Vor allem im Naturschutzpark am Fuß des Teide konnte der Vormarsch der Flammen gestoppt werden. Der Brand gilt derzeit als stabil, aber noch nicht unter Kontrolle. Die Einsatzkräfte sind guter Dinge, dass die sinkenden Temperaturen in den kommenden Tagen dazu beitragen das Feuer zu kontrollieren.
Warten auf die Rückkehr Immer noch müssen rund 40 Anwohner des Camino de Madroño in Los Realejos auf die Rückkehr in ihre Häuser warten. Die Gegenden von Tigaiga und Chanajiga sind immer noch am meisten von dem Feuer gefährdet. Die Bewohner sollen erst dann zurückkehren, wenn für ihre Sicherheit garantiert werden kann. Drohnen sind den Feuerwehrleuten bei der Einschätzung der Lage eine wichtige Hilfe.