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Die Techniker können vermutlich im Laufe des montags an den Ausgangspunkt des Waldbrandes in der Gegend von Los Campeches oberhalb von Los Realejos vordringen. Dort werden sie versuchen herauszufinden, ob das Feuer absichtlich gelegt wurde.
Feuer ist stabilisiert Noch ist der Waldbrand, der am Donnerstag bei Los Realejos ausgebrochen ist, nicht unter Kontrolle, aber er ist zumindest stabilisiert. Die verbrannte Fläche hat sich seit der letzten Nacht nicht vergrößert und wird mit 2.700 Hektar und einem Durchmesser von 27 Kilometern beziffert. Die Arbeiten gehen unvermindert weiter. Die meisten Anwohner, die vorsorglich evakuiert wurden, konnten in ihre Häuser zurückkehren. Lediglich die Bewohner von rund 30 Häusern bei Tigaiga müssen sich noch gedulden.
Der Wind spielt eine entscheidende Rolle Am Montag um kurz nach Mitternacht hat Inselpräsident Pedro Martín deutlich gemacht, dass in den kommenden Tagen, mit hohen Temperaturen und aufkommendem Wind zu rechnen ist. Wie heftig dieser sein wird und in welche Richtung er weht, wird mit entscheiden, ob der Waldbrand unter Kontrolle gebracht werden kann. Derzeit ist die Westflanke bei Icod de los Vinos stabil. Oberhalb von La Orotava in La Fortaleza kommt das Feuer nur langsam voran. Beide Fronten sind nicht unter Kontrolle. Schwierig ist es immer noch in Los Realejos bei Tigaiga, weil dort nur Löscharbeiten aus der Luft möglich sind. Sorge bereiten auch herabfallende Steine. Diese reißen brennendes Material und verursachen an anderer Stelle neue Feuer. Jetzt hoffen alle, dass der Wind am Montag und Dienstag moderat bleibt und die Löscharbeiten gut vorankommen. Etwa 2.700 Hektar sind verbrannt und circa 600 Menschen wurden evakuiert.
Die UNO hat im Rahmen des Welternährungsprogramms eine Lagerhalle, die sie im Hafen von Las Palmas besitzt, der Inselregierung von Gran Canaria zur Verfügung gestellt. Dort sollen vor allem Lebensmittel und humanitäre Hilfsmittel für Afrika und andere Katastrophenorte der Welt aufbewahrt werden. Die Halle wird zunächst bis zum 31. März 2026 zur Verfügung gestellt.
Am Sonntag gab es im Museo Elder in Las Palmas, anlässlich des internationalen Tags zur Prävention von Ertrunkenen, einen Austausch unter Experten. Sie betonten, dass offiziell jährlich weltweit 370.000 Menschen ertrinken. Damit ist Ertrinken die dritthäufigste Todesursache unter den nicht beabsichtigten Todesfällen. Die Dunkelziffer ist sogar noch viel höher. Der Forscher David Szpilmann aus Brasilien geht sogar von bis zu 1,5 Millionen Ertrunkenen jährlich aus. Wichtigste Gegenmittel seien Schwimmkurse und Aufklärung über Gefahren am und im Wasser.
Im ersten Halbjahr 2022 wurden auf den Kanarischen Inseln in Hotels und anderen Unterkünften 38,8 Millionen Übernachtungen gezählt. Das sind 17,5 Prozent weniger als vor der Pandemie. Allerdings hat eine Aus-wertung der Zahlen des statistischen Insti-tuts ISTAC ergeben, dass nur 2,5 Prozent weniger Umsatz gemacht wurde, als vor der Pandemie. Es waren zwar weniger Urlauber, aber diese haben mehr ausgegeben.
Die WHO hat die Affenpocken zum internati-onalen Notstand erklärt. Derzeit gibt es über 16.000 Infizierte in 75 Ländern. Besonders hoch ist die Ansteckungsgefahr in Europa. „Wir haben einen Ausbruch, der sich sehr schnell über den Globus verteilt und neue Übertragungswege entwickelt hat, über die wir nur wenig wissen“, begründet der Gene-raldirektor der Weltgesundheitsorganisation, Tedros Adhanom Ghebreyesus.
Vom 30. Juli bis 15. August wird in Las Palmas die Fiesta de San Lorenzo gefeiert. Damit das auch keiner verpasst, fahren die Busse der Linien 23, 30, 50, 59, 234 und 350 mit Werbung für das Fest durch die Stadt. Während dieser Zeit werden mehr Busse zwischen den Stadtteilen San Lorenzo und Santa Catalina eingesetzt. Zwischen 19 und 23 Uhr wird öfter nach San Lorenzo gefahren und von 24 bis 2.30 Uhr gibt es auch wieder mehr Busse zurück.
Die kanarische Blutbank bittet die Bevölkerung, trotz der Ferienstimmung und der sommerlichen Temperaturen, das Blutspenden nicht zu vergessen. Mobile Blutspende-Stationen sind in dieser Woche in Pájara auf Fuerteventura und in Yaiza auf Lanzarote anzutreffen. Außerdem in Las Palmas, Telde, Arucas und Santa Lucía auf Gran Canaria und in La Ortoava, Puerto de la Cruz und La Laguna auf Teneriffa.
Der Präsident von Gran Canaria, Antonio Morales, hat am Samstag das neue Parkhaus an der Hauptstraße von Gáldar eingeweiht. Es bringt dem Ort 186 zusätzliche Parkplätze. Die Inselregierung hat drei Millionen Euro in das Projekt investiert. Die Schaffung von Parkplätzen war dringend nötig, denn es gab einfach zu wenige. Das Parken kostet dort nur 1,50 Euro für drei Stunden und 2,50 für fünf Stunden und ist damit auch noch günstig.
Am 25. Juli 1797 wehrten die Kanarier einen Angriff des britischen Generals Lord Nelson auf Santa Cruz erfolgreich ab und erzwangen dessen Kapitulation. Am Sonntag wurde das historische Geschehen von dem historischen Kulturverein La Gesta in der Innenstadt nachgestellt. Nach zwei Jahren Pause wurde die geschichtsträchtige Erinnerung wieder lebendig. Zahlreiche Zuschauer ließen sich dieses Spektakel trotz der Sommerhitze nicht entgehen.
Aufgrund der großen Nachfrage verlängert die Inselregierung von Teneriffa den Leichtathletikcampus und bietet zwischen 16 und 26. August weitere 100 Plätze an. Die Kinder haben dort viel Spaß beim Boule spielen, Sack hüpfen, Hoch- und Weitsprung oder bei Wettrennen.
Die hohen Temperaturen und der Calima haben am Sonntag die meisten Inselbewohner an den Strand gelockt. Der Andrang war so groß, dass die Zufahrten zu den Stränden Playa de las Teresitas und Playa de las Gaviotas am Sonntagmittag gesperrt wurden.
Die Inselregierung Teneriffas hat grünes Licht für die Anschaffung von 120 Hybridbusse für das Busunternehmen TITSA gegeben. Darunter auch 19 Stadtbusse für Santa Cruz. Sie sollen ab 2023 in der Hauptstadt fahren. Die Stadt wird die Kosten in Höhe von 7,1 Millionen Euro über drei Jahresraten finanzieren.
Mindestens bis zur Wochenmitte bleibt es auf den Kanarischen Inseln sehr heiß. Wer Urlaub hat kann nichts Besseres tun als am Strand zu entspannen und sich zwischendurch im Atlantik abzukühlen. Für Hundehalter empfiehlt sich beispielsweise eine Fahrt nach El Puertito de Güímar, denn dort sind auch die Vierbeiner willkommen.
Am Paseo Punta Blanca entlang der Küste von Alcalá hat Bürgermeisterin Josefa Mesa den ersten Trinkwasserspender eingeweiht, welcher allein mit entsalztem Meerwasser gespeist wird. „Wir möchten mehr Menschen dazu bringen, das öffentliche Angebot an Trinkwasser zu nutzen, anstatt immer wieder Wasser in Flaschen zu kaufen“, betont sie. Es handelt sich um ein Pilotprojekt, das allerdings schon gut angenommen wird.
Das erklärte der Dozent für Botanik an der Universität von La Laguna, Jonay Cubas, kürzlich bei einer Führung durch den Barranco del Infierno. Er bietet solche geführten Touren an, um Menschen vor Ort aufmerksam zu machen, wo und wie die Natur leidet und wie der Mensch helfen kann.
In dieser Woche wird die Südautobahn TF-1 an verschiedenen Zu- und Abfahrten in Chimiche, Granadilla und Los Cristianos neu asphaltiert. Gearbeitet wird nachts von 22 bis 6 Uhr. Autofahrer werden gebeten die Umleitungen zu beachten.
Seit April führt der Roboter Marysol Besucher durch das Zentrum für erneuerbare Enerigie ITER in Granadilla de Abona. Dort hat er schon über 200 Besucher mit Informationen und audiovisuellem Material versorgt. Der Roboter wurde auf Teneriffa programmiert.
Auf La Gomera wurde der Rundfunkmoderator Sito Simancas mit einem Denkmal geehrt, das am Eingang zu seinem Wohnort Tecina aufgestellt wurde. Seit über 50 Jahren verbindet er über seinen Sender Onda Tagoror La Gomera mit dem Rest der Welt. Mit diesem „Dankeschön“ für seine Arbeit hatte Simancas nicht gerechnet und zeigte sich sichtbar berührt von so viel Wertschätzung. Man beachte der Mann ist schon 89 Jahre alt.