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Am Sonntagmittag gegen 11.30 Uhr stürzte ein deutscher Radfahrer auf einer Waldpiste oberhalb der Landstraße LP-4 bei Puntalana. Der Unfall ereignete sich in einer schwer zugänglichen Stelle. Der 54-Jährige wurde bei dem Sturz schwer verletzt. Per Hubschrauber wurde er ins Inselkrankenhaus von La Palma geflogen.
TF-Nord -Los Realejos-La Orotava Durch das Nachlassen des Windes und den Einsatz der Löschtrupps konnte der Waldbrand etwas in der Nacht zum Montag eingedämmt werden. Weiter sind noch fünf Gemeinden betroffen. Los Realejos, San Juan de la Rambla, La Guancha, Icod de los Vinos y La Orotava Die betroffene Fläche liegt jetzt bei 2700 Hektar und es mussten über 600 Menschen evakuiert werden. Es bleiben weiterhin die Forst und Waldwege geschlossen. Man rechnet heute mit Tagesbeginn und dem Einsatz der Löschflugzeuge Fortschritte zu erreichen bei der Bekämpfung des Feuers. PG
Diese Nacht wird entscheidend sein Die Nacht zum Montag wird nach Einschätzung der Leiterin des Zivilschutzes, Montserrat Román, entscheidend sein für den weiteren Verlauf des Waldbrandes, der am Donnerstag in Los Realejos ausgebrochen ist. Denn ab Montag werden sich die klimatischen Bedingungen verändern. Es wird voraussichtlich windiger, bei abnehmender Feuchtigkeit und gleichbleibend hohen Temperaturen. Derzeit verhält sich die Westflanke bei Icod de los Vinos relativ ruhig, während sich über 100 Kräfte auf den Tigaiga-Hang konzentrieren. SV-AR
Leichter Optimismus Der Präsident der Kanarischen Inseln Ángel Víctor Torres beruhigt die Bevölkerung. Die Tatsache, dass die Rauchschwaden am Sonntag an vielen Stellen zu sehen sind und der Geruch des Brandes bis ins Orotavatal weht, heißt nicht, dass das Feuer schlimmer wurde. Nur leichter Wind in der Nacht zum Sonntag und auch während des Tages lässt die Einsatzkräfte, trotz der hohen Tagestemperaturen leicht optimistisch werden, dass das Feuer absehbar unter Kontrolle gebracht werden kann. Derzeit sind 2.423 Hektar Wald verbrannt und das Feuer hat einen Durchmesser von 29 Kilometern.
Löschflugzeuge im Einsatz Seit Samstag ist das erste Militärlöschflugzeug (FOCA) im Einsatz, das im Hafenbecken an der Ribera-Mole Meerwasser aufnehmen und sofort weiterfliegen kann. Am Sonntag kam noch ein Zweites vom Festland dazu. Am Sonntag bereitete die Gegend von Chanajiga und Tigaiga den Löschtrupps die größte Sorge. Denn dieses zerklüftete Gelände kann nur aus der Luft gelöscht werden, vom Boden aus gibt es keinen Zugang. Deshalb konzentrieren sich die Hubschrauber und Löschflugzeuge am Sonntag vor allem auf diesen Abschnitt. SV-AR
Die Bodypainterin Laura Colangelo aus Italien nahm als Botschafterin des Karnevals von Las Palmas 2023 am 25. World Bodypainting Festival in Klagenfurt teil und gewann mit der Drag Queen Vintash und ihrem Team den ersten Preis.
Auf den Kanarischen Inseln wurden in den letzten drei Tagen 19 Tote beklagt, die in Verbindung mit dem Corona-Virus verstorben sind. Davon sind 13 Personen auf Gran Canaria, fünf auf Teneriffa und eine Person auf Fuerteventura gestorben. Das ist die höchste Zahl seit März dieses Jahres, als die Corona-Infektion mit einer Grippe auf eine Stufe gestellt wurde. Nach Ansicht der Ärzte ist dies die direkte Konsequenz auf die heftige Ansteckungswelle, die im Juni nach den Karnevalsfeiern um sich griff. Im Juli sind 96 Menschen mit dem Virus verstorben. Alle Patienten waren vorerkrankt.
Über das Programm Vacaciones en Paz (Ferien im Frieden) werden spanienweit Kinder aus der Sahara zwischen acht und zwölf Jahren über den Sommer in Gastfamilien aufgenommen. Auch auf den Kanarischen Inseln werden die Kinder in den eigenen Familien willkommen geheißen. Die Kinder stammen aus dem Flüchtlingslager Tinduf in Algerien und dort wird es im Sommer bis zu 50 Grad heiß. In Spanien sollen sie unbeschwerte Ferien verbringen und werden von den Gesundheitszentren medizinisch betreut. Wegen der Pandemie musste das Projekt zwei Jahre lang pausieren.
Auf den Kanarischen Inseln sind vor dem Wochenende zwei weitere Fälle von Affenpocken aufgetreten. Damit haben sich inzwischen 96 Menschen mit dem Virus infiziert. Eine weitere Verdachtsperson wartet noch auf das Ergebnis. Auf Gran Canaria haben sich 65 Menschen angesteckt, auf Teneriffa 29 und auf Fuerteventura zwei.
Am Samstagmittag kam ein Rennwagen, der an der Rallye Comarca Norte Gran Canaria teilnahm, auf der Straße am Barranco de Gáldar von der Straße ab. Er raste die Böschung hinauf. Der Wagen überfuhr ein Pärchen und überschlug sich dann. Der Mann war auf der Stelle tot und seine Lebensgefährtin wurde schwer verletzt ins Krankenhaus nach Las Palmas gebracht. Die Rallye wurde abgebrochen.
Einer der wichtigsten Weltkongresse über künstliche Intelligenz und Neurowissenschaften beginnt am Montag auf Gran Canaria. Zum Kongress Deep Learn Summer werden rund 700 Teilnehmer*innen erwartet.
Am Freitagabend wurde im Barranco de los Frailes ein unbekannter Toter entdeckt. Der Leichnam lag im oberen Bereich der Bucht Los Frailes. Wegen der schwer zugänglichen Stelle wurde die Feuerwehr zur Bergung hinzugezogen und Kranwagen half, damit der Untersuchungsrichter zu dem Toten vordringen und dieser schließlich geborgen werden konnte. Die Ermittlungen zur Todesursache laufen.
Das Pilotprojekt für eine touristische Kreiswirtschaft auf Teneriffa hat begonnen. Demnach wird ab sofort der organische Müll von Hotels abgeholt und zu hochwertigen Dünger kompostiert.
Die Inselregierung von Teneriffa will in enger Zusammenarbeit mit den Gemeinden den Bestand wilder Katzenpopulationen in den Griff bekommen. Die Katzen sollen eingefangen und kastriert und danach wieder freigelassen werden. In Aufklärungskampagnen sollen auch Katzenbesitzer angehalten werden, ihre Tiere zu kastrieren. Außerdem wurde angeregt, mehr Plätze zu schaffen, an denen Hundehalter den Tag am Strand mit ihrem Hund verbringen können. Von 31 Gemeinden auf Teneriffa haben 29 einen Strand. Derzeit gibt es aber nur drei Hundestrände.
Auf der Autobahn TF-5 im Norden der Insel wird auch in dieser Woche an der neuen Asphaltierung gearbeitet. Dieses Mal sind die Zu- und Abfahrten von Puerto de la Cruz, Los Realejos und Padre Anchieta an der Reihe. Gearbeitet wird nachts zwischen 22 und 6 Uhr.
Das Provinzgericht hat zwei 19-Jährige von dem Vorwurf der Vergewaltigung einer 14-Jährigen während des Karnevals 2020 in San Andrés y Sauces auf La Palma freigesprochen. Der Staatsanwalt hatte 45 Jahre Haft wegen Vergewaltigung einer unter 16-Jährigen gefordert. Glaubhafte Zeugen hatten ausgesagt, dass sie das Geschehen nicht als gewalttätig beobachtet hätten. Der Richtiger entschied: Im Zweifel für die Angeklagten.
Über die Tierarztpraxis von Alper Wellmann in Los Realejos werden Pflegefamilien für acht circa drei Monate alte Welpen gesucht. Sie wiegen derzeit fünf Kilogramm und werden mittelgroß. Es handelt sich nur um eine vorübergehende Aufnahme, bis sie nach Deutschland fliegen können. Den Pflegestellen entstehen keine Kosten. Wer sich zur Verfügung stellen möchte, kann sich an die Telefonnummer 922 87 52 54 wenden.
Die Gemeindeführung von San Juan de la Rambla beantragt bei der kanarischen Regierung, zum Katastrophengebiet deklariert zu werden. Man mache sich große Sorgen um sehr schützenswerte Gebiete, die von dem Brand betroffen sind, unter anderem das Schutzgebiet Barranco Ruíz.
Am Freitagabend wurde Desiderio Plasencia für 38 Jahre Dienst bei der Policia Local von Guía de Isora geehrt. Auf dem feierlichen Festakt wurde er vor allem für seine Bürgernähe und sein Engagement gelobt.
In den Küstenorten von Arico leiden die Anwohner unter einer Kakerlaken-Plage. Die Invasion ist so schlimm, dass viele auf eigene Kosten Kammerjäger kommen ließen, damit sie die Insekten bekämpfen. Die Sprecherin der Sozialisten, Olivia Delgado, macht dafür die Gemeindeführung verantwortlich. Man habe weder Anti-Ratten- noch Anti-Insektenkampagnen durchgeführt. Das rächt sich nun auf Kosten der Bürger*innen.