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Die europäische Kommission in Brüssel zeigt sich besorgt über die jüngsten Reisewarnungen. Deutschland warnt vor Reisen nach Spanien, mit Ausnahme der kanarischen Inseln, Holland warnt vor Reisen nach Madrid, Paris und Brüssel. Diese Maßnahmen seien unkontrolliert und schaffen mehr Verunsicherung, als dass sie nützen. Stattdessen plädiert die EU für mehr PCR-Tests und gegebenenfalls Quarantäne. Außerdem betont Brüssel, dass die aktuell steigenden Zahlen auch darauf zurückzuführen seien, dass überall mehr Tests durchgeführt werden. Das muss berücksichtigt werden, um das Ergebnis zu relativieren.
Samstagnacht gegen 3.15 Uhr wurde die Guardia Civil zu einer nächtlichen Ruhestörung in einem Park in Arinaga gerufen. Vor Ort bemerkten sie eine dunkel gekleidete Person, die sich vor den Polizisten verstecken wollte. Ein 42-jähriger Polizist ging auf den Verdächtigen zu. Daraufhin zückte dieser einen Revolver und schoss auf den Polizisten. Glücklicherweise konnte die Kugel von seiner kugelsicheren Weste abgefangen werden. Zwischen den beiden kam es zu einem Handgemenge, dabei löste sich ein zweiter Schuss und traf den Polizisten im Bein. Er wurde mit einer schweren Muskelverletzung ins Universitätskrankenhaus von Las Palmas gebracht. Nach dem unbekannten Schützen wird gefahndet, die Waffe wurde sichergestellt.
Die Kanaren haben in den letzten 24 Stunden (Stand: Sonntag 16. August, 14 Uhr) 146 neue Coronafälle registriert. Die meisten, insgesamt 95, wurden von Gran Canaria gemeldet. Danach folgen Teneriffa mit 29, Lanzarote mit 18 und La Gomera mit zwei neu Infizierten. Von den insgesamt 1.025 aktuellen Patienten weisen 972 so leichte Symptome auf, dass sie die Quarantäne zuhause verbringen können.
Am Montag besteht auf Teneriffa und Gran Canaria eine Wellenwarnung der Stufe Gelb. Die Warnung vor hohem Wellengang wurde bereits am Sonntag um 11 Uhr aktiviert und bleibt für die beiden Inseln voraussichtlich bis einschließlich Dienstag bestehen. Am Montag gilt die Warnung auch für den Nordwesten von La Gomera, den Nordwesten und Norden von El Hierro sowie für den Südosten und Nordwesten von La Palma.
Der Ministerrat erlaubte es der kanarischen Regierung, zwei laufende Kredite mit verschiedenen Banken neu zu verhandeln. Dadurch konnten neue Bedingungen ausgehandelt werden, die den Kanaren nun 14,6 Millionen Euro sparen. Die Kredite belaufen sich auf 748,4 Millionen Euro. SV-AR
Sparen wo es geht, ist auch dringend nötig, um die Auswirkungen der Pandemie abzufangen. Nach dem kanarischen Statistik-Institut ist das Bruttoinlandsprodukt im zweiten Trimester 2020 im Vergleich zum Vorjahr um mehr als 36 Prozent eingebrochen, vor allem durch den Stillstand im Bereich Dienstleistung und in der Baubranche.
In ganz Spanien liegt der Rückgang bei rund 22 Prozent. SV-AR
Am vergangenen Wochenende sind drei Flüchtlingsboote mit insgesamt 95 Menschen an Bord auf den Kanaren angekommen. Zwei Boote wurden in den Hafen von Arinaga auf Gran Canaria gebracht. Ein weiteres wurde in den Hafen von Los Cristianos auf Teneriffa begleitet. Mitarbeiter des Roten Kreuzes kümmerten sich um die Erstversorgung der Menschen. SV-AR
Immer wieder fallen Vogelküken aus dem Nest und werden in den Wildtierzentren abgegeben. Halsbandtauben, Amseln, Mauernsperlinge und einfarbige Mauersegler – die Auswahl ist groß. Um diese Küken zu retten wurden 15 freiwillige Helfer ausgebildet, die bei sich zuhause die hungrigen Mäulchen stopfen und sich um ihr Überleben kümmern. Die Initiative wurde in Zusammenarbeit mit der gemeinnützigen Organisation SEO-Birdlife ins Leben gerufen. Normalerweise nisten die Vögel auf den Kanaren von März bis Mai, aber es wurden auch jetzt im August Küken gefunden. Möglicherweise ein Hinweis auf den Klimawandel. SV-AR
Um die 100 Menschen demonstrierten am Sonntag an der Playa Las Canteras gegen die jüngst erlassenen Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Corona-Virus und gegen das Tragen des Mund-Nasen-Schutzes. Zudem wollen sie keine Impfung und beschimpften die Vertreter der Presse. Die Polizei musste nur gelegentlich einschreiten, die meisten Demonstranten hielten sich an die Regeln. Ähnliche Kundgebungen fanden auch in Madrid statt, allerdings mit einer größeren Beteiligung als auf Gran Canaria.
Die ONCE-Sommerlotterie brachte einem Gewinner das Glück ins Haus. Die Sonderziehung, die am 15. August ausgespielt wurde, prämiert 20 Lose mit je einer Million. Eines der Gewinner Lose wurde auf der Poststelle im Einkaufszentrum El Corte Inglés -7 verkauft.
Die Tierschutzorganisation leales.org klagt gegen die Stadt Santa Cruz, weil im Rahmen der Anti-Covid-Reinigung der Stadt auch Bäume mit Hochdruckschläuchen abgespritzt wurden. Dabei wurden zahlreiche Nester zerstört. Die Vögel leiden ohnehin schon an der zu starken Beschneidung der Bäume, die ihnen immer weniger Plätze zum Nisten bieten. Jetzt auch das noch. Dabei leisten Vögel einen nützlichen Beitrag, indem sie Insekten und andere Plagen im Zaum halten. Ganz abgesehen davon fängt ein Tag mit Vogelgezwitscher einfach besser an...
Einerseits ist das Nachtleben der Ansteckungspunkt Nummer Eins, vor allem bei der Jugend. Andererseits hängen von den Nachtlokalen, Bars und Diskotheken rund 5.000 Jobs ab. Deshalb überlegt die Stadt Santa Cruz nun, wie der gebeutelten Branche geholfen werden kann. SV-AR
Ein dichte Rauchwolke erschreckte am Freitag die Anwohner der Straße Calle Alcalde García Ramos im Stadtteil Los Gladiolos. Glücklicherweise sah das Ganze schlimmer aus als es dann war. Es brannten vier Müllcontainer, die von der Feuerwehr vor Ort schnell gelöscht werden konnte. Dabei entstand “nur“ Sachschaden. SV-AR
Nicht ganz so glimpflich ging am Samstag der Brand im Hotel Sol Atlantis in Puerto de la Cruz aus. Er war im Heizungsraum des Hotels ausgebrochen. Glücklicherweise konnte auch dieses Feuer durch die Feuerwehr schnell unter Kontrolle gebracht werden. Zwei Personen erlitten leichte Rauchvergiftungen und mussten behandelt werden.
Seit sechs Jahren wird in Tejina während der Feierlichkeiten zu Ehren von San Bartolomé zur Blutspende aufgerufen. In diesem Jahr kann zwar nicht groß gefeiert werden, aber dafür gab es einen neuen Spendenrekord. In nur drei Tagen konnten 150 Blutspenden abgezapft werden ! Mehr als in der gesamten Provinz in dieser Zeit.
Die Inselregierung von Teneriffa wird am Dienstag, 18. August, das Projekt Cuevas Blancas ausschreiben. Es ist mit 6,5 Millionen Euro veranschlagt und bis 2024 gültig. Kernstück ist die Ansiedlung von technologischen Unternehmen im Wissenschafts- und Technologiepark INtech. Teneriffa will aus diesem Standort eine Denkfabrik für neue Technologien ganz im Stil des Silicon Valley,machen. Ein wichtiger Schritt zu mehr Unabhängigkeit vom Tourismus und große Fußstapfen, in die Teneriffa da treten möchte.
Wer jetzt Lust bekommen hat, sein Blut ebenfalls zur Verfügung zu stellen, kann dies jederzeit über feste Stationen in den Krankenhäusern oder über mobile Stationen vor Ort tun. Da derzeit die Busse nicht eingesetzt werden können, stellen die Rathäuser Räume zur Verfügung. Auf Teneriffa ist das in dieser Woche in La Matanza, La Laguna und Candelaria der Fall. Wer gerade auf Gran Canaria ist, kann in Arucas, Gáldar, Moya und Telde spenden. Auf Lanzarote ist es in Arrecife möglich und auf La Palma in Los Llanos de Aridane. Es müssen Termine vereinbart werden.
Genaue Adressen unter http://www3.gobiernodecanarias.org/sanidad/ichh/colectasi.asp
Die Schließung des Inselrings, um den Verkehr zu entlasten, ist ein Großprojekt, das die Inselregierung seit Jahrzehnten beschäftigt und parteiübergreifend beschlossen wurde. Ab Ende September soll mit dem letzten Abschnitt, dem Tunnel von El Tanque nach Santiago del Teide begonnen werden. Der Startschuss fällt auf der Südseite, wobei die aktuelle Straße umgeleitet wird. Der geplante Tunnel wird 5,1 Kilometer lang. Er wird der Längste auf den Kanaren und in ganz Spanien gibt es wenig Vergleichbares. Bei planmäßigem Verlauf soll der Tunnel im November 2023 in Betrieb genommen werden.
Ein fast 16.000 Quadratmeter großes Grundstück hat die Stadt Arona in Guargacho gekauft. Auf dem Gelände soll ein bereits bestehendes Projekt umgesetzt werden. Vorgesehen sind Parkplätze, ein großer Stadtpark und eine Mehrzweck-Sportstätte. SV-AR
Das Timanfaya-Besucherzentrum wurde erneut desinfiziert, nachdem eine Mitarbeiterin positiv getestet wurde. Sie kehrte nach mehreren freien Tagen an ihren Arbeitsplatz zurück und fühlte sich schlecht. Nach einem positiven Testergebnis wurden sofort die engeren Kontakte in ihrem Umfeld ermittelt und in eine zweiwöchige Quarantäne geschickt. Benjamin Perdoma, Leiter der Kulturzentren CACT der Insel betonte, dass schnell gehandelt wurde, um eine weitere Verbreitung zu unterbinden. SV-AR