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Während Spaniens Wirtschaft zwischen April und Juni einen Einbruch um 18,5 Prozent vermeldet, gibt es auch in Krisenzeiten wie diesen, immer Gewinner und Verlierer. Auf der Verliererseite stehen derzeit eindeutig die Banken, der Tourismus und der Einzelhandel. Zu den Gewinnern zählen die medizinische und technische Forschung, insbesondere in Bezug auf das Wettrennen um einen Impfstoff gegen COVID-19, aber auch Internetdienste und digitale Zahlmethoden.
COVID-19 hat auch den spanienweiten Immobilienmarkt eingefroren. Zumindest den Teil ausländischer Käufer, die sich einen Zweit- oder Ferienwohnsitz kaufen wollen. Gut die Hälfte der Ausländer, die sich auf den Kanaren einkaufen, kommen aus Deutschland, Großbritannien und Frankreich. Während 2017 noch zwölf Prozent der Käufer einen Zweitwohnsitz suchten, sind es inzwischen nur noch neun Prozent. Mit einer sinkenden Nachfragen sinken derzeit auch die Preise. Eigentlich ein guter Moment für Schnäppchenjäger
Im gleichen Zeitraum von April bis Juni brach die kanarische Wirtschaft sogar um 23 Prozent ein. Trotzdem bleibt die kanarische Regierung derzeit optimistisch. Es seien keine Steuererhöhungen oder Haushaltskürzungen geplant. Im Gegenteil, die Kanaren vertrauen auf ein nachhaltiges Wachstum innerhalb kurzer Zeit.
Ein majestätischer Wüstenfalke hat sich rund einen Monat lang in der Wildtierauffangstation von Gran Canaria erholt. Der Wüstenfalke kommt in Afrika und auf den Kanarischen Inseln vor. Er wurde in einem sehr geschwächten Zustand ins Wildtierzentrum gebracht und konnte dort zu Kräften kommen. Nun wird er wieder entlassen. Wer ein verletztes Wildtier findet, sollte sich unter der Telefonnummer 928 35 19 70 an die Auffangstation oder an die Notrufnummer 112 wenden.
Die sogenannte „grüne Polizei“, eine Sondereinheit der Policia Local in Telde, warnt Hausbesitzer vor Betrügern. Sie haben bereits mehrfach illegale Bauschuttablagerungen mitten in der Natur gefunden und Ermittlungen zu deren Herkunft angestellt. Dabei stießen sie auf mindestens einen Hausbesitzer, der ein Unternehmen für die ordnungsgemäße Entsorgung seines Bauschutts bezahlt hat. Der hat das mit dem ordnungsgemäß nicht so genau genommen. Derzeit wird gegen mehrere Personen ermittelt, die Schutt in der Natur entsorgt haben. Die Strafe dafür kann sich auf bis zu 3.000 Euro belaufen.
Am Sonntagnachmittag, 2. August, um kurz nach 17 Uhr, wurde eine Frau an der Playa Las Marañuelas bei Mogán aus dem Wasser gezogen. Sie hatte gesundheitliche Probleme und bereits viel Wasser geschluckt. Sie wurde in kritischem Zustand in das Krankenhaus Hospiten Roca eingeliefert.
Auf Teneriffa wurde das Unternehmen Consulting Cannabis Canarias gegründet. Ziel des Unternehmens ist der Anbau von Cannabis zu medizinischen Zwecken. In Zusammenarbeit mit den lokalen Behörden und der Universität La Laguna sollen die gesetzlichen Voraussetzungen geschaffen werden. Die therapeutische Wirkung von Cannabis rückt immer mehr in den Fokus der Medizin. Die Firmengründer erwarten von ihrem Geschäftsmodell auch einen Impuls für die Landwirtschaft. Rund 20 bis 30 Arbeitsplätze pro Hektar Cannabis-Plantage sollen entstehen.
Die Guardia Civil von Candelaria nahm einen 25-jährigen Mann aus Santa Cruz wegen mutmaßlichen Drogenhandels fest. Der Verdächtige wurde beobachtet, als er in einer Sackgasse in seinem Auto saß. Bei einer Routinekontrolle wurde er sichtlich nervös. Daraufhin nahmen die Polizisten das Auto etwas genauer unter die Lupe und fanden im Tankdeckel versteckt, zwei Päckchen mit je 25 Gramm Kokain.
Besorgniserregend ist die hohe Arbeitslosigkeit unter der jungen Bevölkerung. Derzeit sind fast 53 Prozent der Jugendlichen zwischen 16 und 19 Jahren arbeitslos. In der Altersgruppe der 20 bis 24-Jährigen sind mehr als 49 Prozent.
Schon wurde in Madrid die Bereitschaft signalisiert das Kurzarbeiterprogramm ERTE zumindest in den touristischen Gebieten, wie es die Kanaren sind, bis zum Ende des Jahres zu verlängern. Inzwischen liegen angesichts der dramatischen Lage auf den Kanaren, Forderung vor, die eine Verlängerung bis Ostern nächsten Jahres wollen. Realistischer ist vermutlich eine stufenweise Verlängerung, die sich an der wirtschaftlichen Entwicklung orientiert.
Im letzten Jahr beauftragte das Nationale Institut für Astrophysik (INAF) in Italien das kanarische Institut für Astrophysik auf den Kanaren IAC, zu überprüfen, ob es möglich wäre, ein Cherenkov-Teleskop zu installieren. Das Projekt ASTRI würde komplett von Italien finanziert. Es wäre die modernste astrophysikalische Anlage im Observatorium auf dem Teide, die in den letzten 30 Jahren errichtet wurde. Es könnte auch Beobachtungen über die innere Struktur des Teide-Vulkans liefern. Derzeit werden geotechnische Test für einen möglichen Standort durchgeführt. Mehr Informationen über www.iac.es.
Die Umweltschutzeinheit SEPRONA der Guardia Civil in Puerto de la Cruz ermittelt derzeit gegen einen 60-Jährigen aus Tejina wegen eines Verstoßes gegen Umweltschutzgesetze. Er wurde beobachtet, wie er eine Falle mit fünf toten Eidechsen in einem leeren Wassertank entsorgte. Die Ermittlungen ergaben, dass es sich um fünf Exemplare der einheimischen Kanareneidechse (Gallotia Galloti) handelt, die auf der Roten Liste der bedrohten Tierarten stehen. Er muss sich dafür nun vor dem Gericht in La Laguna verantworten.
Die Feuerwehr von Santa Cruz und der Rettungsdienst SUC arbeiteten am Sonntag, 2. August, zusammen, um das Leben eines Schwimmers zu retten. Er war an der schwer zugänglichen Playa Samarines in Candelaria in Seenot geraten. Freunde hatten ihn aus dem Wasser gezogen. Die Feuerwehr trug den Mann auf einer Trage zu einem bereitstehenden Ambulanzfahrzeug. Er wurde ins nächste Krankenhaus gebracht.
Nach der Zwangsräumung, die in den vergangenen Wochen im Süden Teneriffas stattgefunden hat, soll es wieder mehr Natur geben. Allein 40 Matratzen wurde am vergangenen Freitag, 31. Juli, an der Küste von Granadilla entfernt. Rund 40 Menschen wurden zwangsgeräumt. Wenige Woche vorher wurden 120 Menschen an der Küste von La Caleta de Adeje geräumt. „Das sind keine wilden Camper, sondern sie besetzen die Natur“, meinte deshalb die Umwelträtin der Insel Isabel García. Nach der Säuberung soll deshalb der natürliche Zustand in diesen Küstengebieten wiederhergestellt werden. Die Umwelträtin ist zuversichtlich, dass sich die Natur von den menschlichen Spuren schnell erholt. SV-PG
Zum siebten Mal in Folge wurde der Siam Park von den Nutzern von TripAdvisor zum besten Wasserpark der Welt gekürt. Diese Kategorie existiert erst seit sieben Jahren und noch nie hat ein anderer Wasserpark es geschafft, besser zu sein als der Siam Park von Teneriffa. Herzlichen Glückwunsch!
Noch vor den Sommerferien hat der Stadtrat von Arona in der vergangenen Woche das Projekt Casa del Mar verabschiedet. Das Gebäude wurde 2018 von der Stadt übernommen und soll nun in ein Zentrum für Senioren umgebaut werden. Vor allem für Menschen mit Parkinson oder Alzheimer soll es spezielle Freizeit- und Betreuungsangebote geben.
Vergangene Woche wurden an der Küste von Los Guinchos bei Breña Alta auf La Palma zwei Atlantische Fleckendelfine (Stenella frontalis) angeschwemmt. Es handelte sich um ein erwachsenes Weibchen, das in einem sehr schlechten Zustand war und wenig später verstarb. Bei ihr war ein Jungtier, das vollkommen gesund schien. Nachdem sein guter Gesundheitszustand überprüft worden war, wurde in Zusammenarbeit mit der Seenotrettung dafür gesorgt, dass er schnellstmöglich in den Ozean zurückkommt.
Die Inselregierung von La Palma arbeitet daraufhin, den Umweltschutz voranzutreiben und den Strombedarf der Insel mit erneuerbaren Energien zu decken. Aus diesem Grund hat die Inselrätin Nieves Rosa Arroyo das Abkommen „Energía limpia para Islas de la UE”, also „Saubere Energie für die Inseln der EU“, unterzeichnet. SV-PG
Insgesamt neun neue COVID-19-Infektionen hat das Gesundheitsamt der Kanaren nach dem Wochenende gemeldet. Einer davon auf La Gomera. Dort hat es seit dem 29. März keine Neuinfektion mehr gegeben. Der Infizierte ist erst kürzlich auf La Gomera angekommen und steht nun unter Quarantäne.
Der Präsident der Kanarischen Inseln, Ángel Víctor Torres, geht fest davon aus, dass die Verhandlungen mit der britischen Regierung Früchte tragen. Er rechnet damit, dass die Quarantänebestimmung für Urlauber, die aus Spanien zurückkehren, im Laufe dieser Woche aufgehoben wird. Er schlug der europäischen Agentur für Flugsicherheit vor, direkt an den Flughäfen PCR-Tests vorzunehmen. Schon zur Grenzöffnung hatten die Vertreter der Kanaren für diese Maßnahme plädiert.