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Die Feuerwehr von La Laguna musste am Sonntag ausrücken, um einen Wanderer auf dem Weg Los Sentidos in Cruz del Carmen im Anagagebirge zu retten. Er hatte sich bei einem Sturz am Knie verletzt. Auf einer Trage trugen sie ihn zurück zum Parkplatz, wo ein Ambulanzfahrzeug wartete um ihn ins Krankenhaus zu bringen. SV-AR
San Juan de la Rambla hat nur zwei kleine Badespots an der Nordküste – der Charco de La Laja und die Playa de Las Aguas. Um dort die Sicherheit der Badegäste zu garantieren, wurde ein neues Sicherheitspaket eingeführt. Es besteht aus einem Rettungsschwimmer Team und übersichtlichen Informationstafeln, die auf Gefahren hinweisen. Die Rettungsschwimmer sind in den Sommerferien von 10 bis 20 Uhr im Einsatz.
Und noch einmal musste die Feuerwehr am Sonntag ausrücken, als zwei Personen bei Santiago del Teide auf halber Höhe in der Felswand hängenblieben. Sie waren auf dem Rückweg von der Playa de la Hondura und blieben stecken. Die Feuerwehr musste sich über ein Privathaus Zugang zu den Verunglückten verschaffen. Sie wurden glücklicherweise nur leicht verletzt. Dank der professionellen Hilfe wurden sie in Sicherheit gebracht.
Der Volcán Enmedio wächst zwischen Teneriffa und Gran Canaria auf dem Meeresgrund, etwa 50 Kilometer von Santa Cruz und 35 Kilometer von La Aldea de San Nicolás entfernt. Genau dort hat das nationale geografische Institut (IGN) am Montagabend um 20.44 Uhr ein Beben der Stärke 3 registriert. Es fand in einer Tiefe von 33 Kilometern statt. Um 20.36 Uhr hatte es auch südwestlich von El Hierro mit der Stärke 3,1 gebebt. In den letzten drei Tagen wurden rund um die Kanarischen Inseln etwa 40 leichte Beben registriert. Die seismischen Bewegungen werden von der Bevölkerung meist nicht bemerkt und bewegen sich im ganz normalen Rahmen.
Die Stadt bietet derzeit zwei Online-Kurse zu den Themen neue Technologien und Marketing an. Sie richten sich gezielt an Selbstständige, Kleinunternehmer und Arbeitslose. Der erste Kurs beginnt bereits am 29. Juli. Anmeldungen werden über www.adeje.es entgegengenommen. SV-AR
Ein 64-Jähriger wurde am Montagabend in der Gemeinde La Oliva auf Fuerteventura vor dem Ertrinken gerettet. Vor einem steilen Küstenabschnitt geriet er in Not. Feuerwehrleute sprangen ins Wasser und hielten ihn an der Wasseroberfläche bis ein Rettungshubschrauber eintraf. Die Retter aus der Luft zogen ihn an Bord. Er wurde ins Krankenhaus ausgeflogen. Der Mann war unterkühlt und wies leichte Abschürfungen auf. SV-AR
Die Gemeinde Antigua stellt für Landwirte kostenlos den Service eines Traktors zur Verfügung. Damit kann unter anderem gepflügt, ausgesät und geerntet werden. Nun wurden zwei neue Geräte zur Pflanzung und Aussaat von Mais und Weizen angeschafft. Fast 3.850 Euro wurden investiert. Jetzt geht alles ruck-zuck. Eine Fläche von rund 2.000 Quadratmetern wird innerhalb von 20 Minuten mit Mais bepflanzt.
Auf Lanzarote hat sich das Fehlen von Urlaubern durch die Coronakrise im Energieverbrauch deutlich gemacht. Im ersten Halbjahr ging der Stromverbrauch im Vergleich zu 2019 um 21 Prozent zurück.
Die britische Regierung hat am Wochenende entschieden, dass britische Urlauber, die aus Spanien zurückkommen, zwei Wochen in Quarantäne müssen. Das ist ein Desaster für die kanarisch-britischen Urlaubsbeziehungen. Deshalb verhandelt Kanaren Präsident Ángel Víctor Torres derzeit um einen Sonderstatus für die Kanaren.
Der wichtigste britische Reiseveranstalter ,TUI, reagiert prompt auf diese Anordnung und stornierte noch am Sonntag alle Urlaubspakete für Spanien bis zum 9. August. Nur die Kanaren und Balearen werden noch angeboten. Urlauber, die einen Sommerurlaub in Spanien nach dem 10. August gebucht haben, werden bis zum 31. Juli informiert. SV-AR
Die spanische Polizei hat noch mehr Verkehrskontrollen angekündigt. Vor allem Motorradfahrer werden überprüft. Spanien hat mit 5,4 Millionen Zweirädern den größten Motorradanteil in Europa. Rund 15 Prozent aller Fahrzeuge in Spanien sind Zweiräder, 21 Prozent der Verkehrstoten sind Motorradfahrer. Häufigste Unfallursache: Gewagte Überholmanöver, zu schnell oder Alkohol. Verkehrskontrollen werden übrigens auch aus der Luft, per Drohne durchgeführt. SV-AR
Die Hitze Afrikas macht sich auch auf den Kanaren breit. Schon zum fünften Mal hat die Kanarenregierung für Montag und Dienstag, 27./28. Juli, für Gran Canaria eine Hitzewarnung herausgegeben. Es gilt die Vorwarnstufe Gelb, jeweils von 10 bis 19 Uhr. Die Hitzewelle erreicht vor allem den Süden, Osten und Westen und besonders die Höhenlagen rund um Tejeda.
„Godzilla“ heißt ein gewaltiger Sandsturm, der seit Mitte Juli aus der Wüste Namibias gigantische Sandwolken über den Atlantik treibt. Die Kanaren kennen dieses Phänomen gut. Hier wird es Calima genannt. Derzeit zieht eine 185 Kilometer breite Sandfront über den Atlantik. Die Bilder wurden von dem US-Satelliten Landsat 8 aufgenommen.
Nicht nur aus der Tasche, sondern gleich die ganze Tasche versuchte eine 43-jährige Frau einer anderen im Stadtteil Arenales zu stehlen. Die 64-Jährige erzählte, dass von hinten plötzlich heftig an ihrer Tasche gezogen wurde. Sie hielt sie fest und schrie um Hilfe. Ein Nationalpolizist außer Dienst, der zufällig in der Nähe war, kam dem Opfer zu Hilfe und hielt die Taschendiebin bis zum Eintreffen der Lokalpolizisten fest. Diese ist bereits mehrfach vorbestraft.
Man darf nicht alles tun, nur weil man das richtige Auto dafür hat. Deshalb hat das Umweltamt von Gran Canaria eine Privatperson angezeigt, die mit ihrem Fahrzeug in die Sanddünen von Tufia gefahren ist. Es handelt sich um ein 54 Hektar großes Naturschutzgebiet, in dem zahlreiche einheimische und geschützte Arten anzutreffen sind, außerdem ist diese Zone durch Überreste der Ureinwohner von archäologischem Interesse. Das Befahren ist ausdrücklich verboten.
Die Stadt Telde hat einen akuten Mangel an Lokalpolizisten. Zu wenige, zu alt, weil seit 14 Jahren keine Neurekrutierungen stattfanden und viele Krankmeldungen. Statt 180 Lokalpolizisten, die für die 102.000 Einwohner normal wären, gibt es nur 79. Das Durchschnittsalter beträgt 52 Jahre und es gibt 12 bis 16 Krankmeldungen im Monat. Bis Ende des Jahres sollen wenigstens die 21 Stellen besetzt werden, die schon seit 2018 versprochen sind.
Am Wochenende kam auf Teneriffa der erste Fam-Trip aus der Tschechei an. Tschechische Reisebüromitarbeiter sollten Teneriffa kennenlernen und auch die Sicherheitsmaßnahmen die derzeit gelten. Ein wichtiger Besuch, denn der Veranstalter Checa Canaria Travel verfügt auch über eigene Flugzeuge. Nach dem Besuch auf Teneriffa lernen die Reisespezialisten auch Gran Canaria, Lanzarote und Fuerteventura kennen.
Divina Pastora in Santa Cruz brach am Samstagmorgen gegen 3.30 Uhr ein Feuer aus. Die Wohnung einer lateinamerikanischen Familie brannte lichterloh. Das gesamte Gebäude musste evakuiert werden. Einige Anwohner der oberen Stockwerke wurden über Drehleitern der Feuerwehr gerettet. Drei Stockwerke wurden von den Flammen zerstört und 19 Personen verletzt, darunter auch ein Polizist und drei Feuerwehrmänner.
Gerade die große Abhängigkeit der Kanaren vom Tourismus ist in Zeiten wie diesen ein großes Problem. Dass die Kanaren auch industrielle Kapazitäten hätten, beweisen jetzt ein kanarischer Chemiker und ein Industrieingenieur. Gemeinsam gründeten sie 2014 das Unternehmen Biomca. Es ist seither die einzige kanarische Firma, die ein Desinfektionsmittel auf der Basis von Hydro - Alkohol herstellt. Beide sind der Meinung, dass es nach einer Krise immer eine Möglichkeit gibt, sich neu zu erfinden und dass die Kanaren noch viel mehr können als Tourismus.
Elsa Calero Dévora, Inhaberin des Geschäfts E.Calero in Tejina, hat einen Mundschutz mit einem Sichtfenster aus Vinyl erfunden und hergestellt. Diese Maske dient den Taubstummen. Die Erfinderin, die selbst taubstumme Freunde hat, erkannte die Problematik, die für diese Behinderten entsteht, weil sie die Lippen nicht lesen können. Deshalb hat sie mit einer befreundeten Schneiderin Abhilfe geschafft. Die Masken sind in ihrem Geschäft erhältlich. Und sie haben noch einen Vorteil: auch ein Lächeln ist wieder sichtbar.