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Immer neue Cyberdelikte entdeckt die Aufsichtsbehörde OCID auf den Kanaren. Sogar Facebookseiten werden gekapert. Eine der aktuell verbreitetsten Maschen ist, das Angebot an Facebook Nutzer, innerhalb kürzester Zeit eine Analyse aller Besucher zu liefern. Sie nutzen die fast identischen Logos bekannter Apps, um das Vertrauen zu gewinnen. Alles Humbug ! Die Betrüger kapern damit nur die Facebookseite um persönliche Daten und Zugangscodes zu stehlen und den Nutzern den Zugang zu ihrem eigenen Profil zu verwehren. Die Experten empfehlen den doppelten Sicherheitscode zu installieren.
Die Inselregierung von Gran Canaria gibt 1,6 Millionen zur Schaffung einer intelligenten Plattform aus, auf der wirtschaftliche und soziale Daten von politischen Projekten und verschiedenen öffentlichen und gewerblichen Quellen zusammenlaufen und analysiert werden sollen.
An der Playa de Bocabarranco auf Gran Canaria ist eine Unechte Karettschildkröte gestrandet. Das 36 Kilogramm schwere, halb ausgewachsene Exemplar ist das größte, das in den letzten sechs Jahren an Land gespült wurde. Das Tier war stark geschwächt und hatte eine tiefe Wunde an einer Flosse, die es sich an einem Fischernetz zugezogen hatte. In der Wildtierauffangstation wird sie nun tierärztlich versorgt.
Die Kanaren Regierung hat den kanarischen Fischadler (Pandion haliaetus) zur vom Aussterben bedrohten Tierart erklärt. Derzeit gibt es nur noch sieben Paare auf Teneriffa, La Gomera und auf kleinen Inseln im Norden von Lanzarote. Damit verbunden sind Maßnahmen, die innerhalb der nächsten drei Jahre zu ihrem Schutz getroffen werden müssen. Bedroht sind die Fischadler vor allem, weil sie sich von Anglern, lauten Partybooten und Jetskis in der Nähe ihrer Brutstätten gestört fühlen.
Die Bürgermeisterin von Santa Cruz, Patricia Hernández, hat mit einem der Angeklagten aus dem Teresitas-Skandal ein Abkommen getroffen, das die Rückzahlung von 95 Millionen Euro garantiert. Insgesamt stehen 97 Millionen aus. Im Teresitas-Skandal ging es um Korruption und Vorteilsnahme zwischen dem damaligen Bürgermeister Miguel Zerolo und mehreren lokalen Unternehmern, die Teresitas touristisch zubauen wollten. Die Beteiligten sind inzwischen zu Geld- und Haftstrafen verurteilt.
Zwei Männer im Alter von 53 und 35 Jahren wurden in Santa Cruz festgenommen. Die beiden waren in ihrer Wohnung in Streit geraten und hatten sich gegenseitig mit einem Messer bedroht. Einer der Streithähne biss seinem Kontrahenten ins Ohr und verletzte ihn dabei. Die Policia Nacional, die von Anwohnern verständigt wurde, nahm beide fest. Auf dem Balkon wurde eines der Messer mit einer 20 Zentimeter langen Klinge sichergestellt. Ein zweites, sieben Zentimeter langes Messer, hatte einer der Männer noch bei sich. Beide sind polizeibekannt und wurden dem Gericht vorgeführt.
Die zweite Phase zur Umsetzung des geplanten Stadtstrands Playa Valleseo in Santa Cruz kann schon bald beginnen. Neun Teilprojekte werden zur Vergabe von der Hafenbehörde ausgeschrieben. Fast 17 Millionen Euro soll diese Etappe kosten. Es ist eine Bauzeit von zwei Jahren veranschlagt.
Das Sozialamt der Stadt Arona hat während der Ausgangssperre 6.395 Senioren ab 60 Jahren in ihrem häuslichen Umfeld betreut. Die Hilfe beinhaltete Informationen und Beratung, einen kostenlosen psychologischen Betreuungsdienst, persönliche Pflege und andere Hilfsleistungen wie Medikamente und Lebensmittel, die direkt vor die Haustür geliefert wurden. Über soziale Netzwerke wurden die Senioren sogar zu Bewegungsübungen angeregt. Vor allem ältere Frauen mit einer eingeschränkten Beweglichkeit nahmen den Service der Stadt in Anspruch.
Die Reparaturarbeiten in der Gegend Costa de El Sauzal sind abgeschlossen. Unter anderem wurden Bodenarbeiten vorgenommen, Treppen repariert, Holzelemente gestrichen und Handläufe erneuert. Der Zugang zu den kleinen Buchten wurde ebenfalls verbessert. Die Arbeiten wurden nach Angaben des Bürgermeisters Mariano Pérez mit großer Rücksicht auf die Landschaft vorgenommen.
Das Gebäude der Feuerwehrwache in Icod de los Vinos soll renoviert werden. Am Mittwoch hat das Komitee für Prävention, Brandbekämpfung und Rettung auf Teneriffa beschlossen, die Überholung der Wache zu subventionieren. Rund 92.000 Euro gibt die Inselregierung dazu. Damit sollen alle Türen und Fenster ausgetauscht werden.
La Gomeras Inselpräsident Casimiro Curbelo kündigte die Nutzung einer COVID-19-App an. Das Pilotprojekt soll Ende Juni beginnen. La Gomera ist dann das erste spanische Territorium, das eine solche Nachverfolgungs-App nutzt.
Seit Mittwoch profitieren über 10.000 Einwohner vom frei verfügbaren TV-Signal, das durch eine neue Antenne ausgestrahlt wird. Eine lang gehegte Forderung der Einwohner, die dank der Unterstützung durch die Kanaren Regierung umgesetzt wurde. Die TV-Geräte müssen einmalig auf die Frequenz angepasst werden. Das Signal erreicht nun auch die Ortsteile Montaña Blanca Caleta de Fuste,und Monte Castillo.
Die Inselregierung hat zum neunten Saperocko Festival 2020 aufgerufen. Noch bis zum 31. Juli können sich lokale Bands zur Teilnahme anmelden. Bedingung ist - die Teilnehmer müssen bis zum Ende des Jahres zwischen 14 und 30 Jahre alt sein. Es muss mindestens drei Bandmitglieder geben, von denen wenigstens eines auf La Palma gemeldet ist. Zugelassen sind alle Musikrichtungen, von Pop und Rock, über Jazz bis hin zum Hip-Hop und Trap. Das große Finale findet in der zweiten Augusthälfte im Teatro Circo Marte in Santa Cruz de La Palma statt. SV-AR
Auch El Hierro hat angesichts der bevorstehenden Sommermonate den eigenen Brandschutz verstärkt. Insgesamt 30 Personen wurden vorübergehend für diese Aufgabe eingestellt. Die Inselregierung investiert rund 394.000 Euro in die Maßnahme. „Zusammen mit den Kräften, die regulär im Einsatz sind, haben wir mit dieser temporären Einsatzgruppe die Sicherheit unseren Wald schützen zu können“, meinte Inselpräsident Alpidio Armas.
Eine 26-jährige Fahrerin überschlug sich am Mittwoch an der Ausfahrt von Teguise in Richtung Arrecife mit ihrem Auto. Sie wurde mit mittelschweren Verletzungen in das Krankenhaus Hospital Doctor José Molina Orosa gebracht. An fast der gleichen Stelle ereignete sich erst im vergangenen Dezember ein tödlicher Autounfall.
Nach einer zehntägigen Probezeit für die Inselbewohner öffnen die Museen auf Lanzarote wieder für den öffentlichen Publikumsverkehr. Allerdings haben einige veränderte Öffnungszeiten.
Das Naturschutzgebiet Montañas del Fuego kann ab 9.30 Uhr besucht werden. Die letzte Tour zu den Vulkanen wird um 16 Uhr angeboten, geschlossen wird um 17 Uhr.
Die Cueva de los Verdes, der Kaktusgarten Jardín de Cactus, der Mirador del Río und die Vulkanröhre Jameos del Agua öffnen von 10 bis 17 Uhr. Die Casa Museo del Campesino kann von 10 bis 18 Uhr besucht werden und das internationale Kunstmuseum MIAC im Castillo de San José von 11 bis 18 Uhr.
Spaniens Ministerpräsident Pedro Sánchez hat sich für eine gemischte Kommission zur Beurteilung der Corona-Krise ausgesprochen. Mitglieder aus dem Kongress und dem Senat sollen die Ursachen und Auswirkungen der Pandemie untersuchen und eine konstruktive Debatte anstoßen, damit künftige Regierungen in einer ähnlichen Situation besser vorbereitet sind.
Auf den Kanaren gab es die wenigsten Toten in Alters- und Pflegeheimen landesweit. Nur 19 Menschen, die in solchen Einrichtungen leben, sind auf den Kanaren an einer COVID-19-Infektion verstorben. 18 Todesopfer gab es auf Teneriffa und nur einen auf Gran Canaria. In keiner anderen Provinz waren es weniger. Spanienweit sind 18.334 Menschen aus öffentlichen oder privaten Heimen durch den Corona-Virus verstorben, die meisten in der Hauptstadt Madrid.
Ministerpräsident Pedro Sánchez hat einen Termin zum Gedenken an die Opfer der COVID-19-Pandemie festgelegt. Der Festakt wird am 16. Juli auf der Plaza de la Armería vor dem Palacio Real in Madrid zelebriert. Bis Mittwoch sind in ganz Spanien 27.136 Menschen an COVID-19 verstorben.