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Wie jetzt die zuständige Touristikministerin der Kanarischen Inseln berichtet, verlieren hiesige Unternehmen durch die Ausgangssperre bisher über 7 Mill.€ täglich.
Dennoch dürfe man derzeit nichts überstürzen, was die Situation dann möglicherweise noch verschlimmert.
Wie aus dem Gesundheitswesen der Kanarischen Inseln berichtet wird, gibt es hier derzeit 26% im Gesundheitswesen positiv auf Covid 19 getestete Mitarbeiter.
In Zahlen sind dies 574 Ärzte, Pflegepersonal, Sanitäter
und Mitarbeiter des Gesundheitswesens.
PG-AR
GC-Las Palmas
Große Geschäfte wollen wieder öffnen
Die großen Firmen wie Corte Ingles oder auch die Einkaufszentren wollen ebenfalls in Phase 1 ab dem 11. Mai wieder eröffnen. Dies fordern jetzt die Repräsentanten dieser Unternehmen.
Kanaren Präsident Ángel Víctor Torres sucht derzeit nach Möglichkeiten, wie man behutsam aber sicher wieder zur Normalität auf den Inseln zurückkehren kann.
Im Rahmen des Ausstiegsplans muss auch geprüft werden, wie man die Flughäfen nach und nach wieder mobilisiert.
Die lokale Regierungsverwaltung von Gran Canaria hat jetzt 1,9 Mill.€ bereitgestellt. Mit diesem Geld sollen die Taxifahrer auf der Insel in der Corona Krise unterstützt werden. So erhält jeder Taxifahrer eine Unterstützung von 700.--€.
Die Stadt Las Palmas hat jetzt für Anwohner, welche momentan kein Einkommen haben und auch von den Sozialstationen versorgt werden, mehr als 200 Mehrfachfahrscheine ausgegeben. Damit soll auch diesen Menschen eine Fahrt zum Einkaufen oder anderweitig ermöglicht werden.
Die Stadt Santa Cruz de Tenerife hat es vorgezogen, nachdem die Kinder jetzt auf die Straße dürfen, doch sicherheitshalber die Spielplätze abzusperren.
Dies damit sich die Kinder nicht infizieren. Zunächst möchte man die Spielplätze entsprechend desinfizieren.
Viele andere Gemeinden auf den Inseln folgten diesem Beispiel.
Die Guardia Civil fand jetzt einen Anwohner, welcher im März auf der Autobahn TF1 Richtung Santa Cruz mit 264 Km/h auf einem Abschnitt unterwegs war, auf welchem gerade mal 80 Km/h zulässig sind.
Der 41-jährige Anwohner von Adeje hatte dies gefilmt und das Video in die sozialen Medien eingestellt.
Seit Beginn der Ausgangssperre wurde immer gut kontrolliert in der Stadt Santa Cruz de Tenerife.
Hier hat sich die Stadtverwaltung mit der lokalen Polizei auch Unterstützung einer lokalen Firma, der Airmedia 360, geholt. Dieses Unternehmen ist auf Drohnenflüge spezialisiert. Bisher hat man schon im Auftrag der lokalen Polizei über 150 Kontrollflüge unternommen.
Die Gemeinde Santa Cruz de Tenerife hat jetzt ein Webportal bereitgestellt, das all jene unterrichten und informieren soll, welche derzeit nicht arbeiten können.
Unter der Bezeichnung Santa Cruz form@ gibt es rund 250 Kurse zur Auswahl. Zu finden unter:
Die kleinen Inseln freuen sich nun über den raschen Ausstieg aus der Ausgangssperre. So dürfen diese sofort mit Phase 1 beginnen. Dies gilt für La Graciosa, El Hierro, La Gomera und auch La Palma.
Ab Montag dürfen die Friseure wieder unter bestimmten Auflagen arbeiten. Jetzt, nach rund 50 Tagen, gibt es viel zu tun, Frisöre haben schon viele Voranmeldungen und eine lange Warteliste.
Während dieser Tage ging der Verkauf von Haarfärbemittel um 89% in die Höhe. Manch ein Anbieter nutzte dies auch um die Preise anzuheben.
Nach der Übereinkunft für einen Ausstieg aus der Ausgangssperre befinden wir uns momentan in der Phase 0.
Hier werden die ersten Lockerungen für den Handel vorbereitet. Die kleinen Inseln wie La Gomera, El Hierro, und La Graciosa haben weniger Auflagen, weil sie Virus frei sind. Kinder und ältere Menschen dürfen je eine Stunde vors Haus. Es darf Sport im Freien betrieben werden. Die Gastronomie kann wieder mit Lieferdiensten beginnen.
Ab dem 4. bis 11. Mai beginnt dann die Phase 1.
Hier dürfen die ersten Geschäfte unter bestimmten Voraussetzungen wieder öffnen.
Kleinere Gruppen, gerade Familien, können sich wieder treffen, der Klein- und Einzelhandel kann unter Auflagen wieder öffnen.
Hotels können ohne Gemeinschaftsräume oder Speisesäle öffnen.
Sportmannschaften dürfen wieder trainieren.
Öffentliche Veranstaltungen mit bis zu 30 Personen in Sälen und 200 Menschen im Freien sind wieder möglich.
Bibliotheken und Museen können wieder öffnen.
Beerdigungen können wieder mit der Familie stattfinden.
Das Fischereiwesen kann wieder uneingeschränkt arbeiten.
Weitere Informationen an gleicher Stelle ab morgen über die weiteren Phasen.
Die Hotelverbände der Kanarischen Inseln haben jetzt gefordert, dass auch private Labore den Corona Virus Test ausführen können. Damit hätte man eine größere Bandbreite.
Bisher sind die Tests nur in den jeweiligen Gesundheitszentren oder Krankenhäuser möglich.
Der Präsident der Kanarischen Inseln, Ángel Víctor Torres, und die Touristikabteilung möchten den europäischen Markt bis zur kommenden Wintersaison wieder starten.
Verschiedene Reiseunternehmen stehen schon in den Startlöchern. Unter bestimmten Voraussetzungen rechnet man damit, dass dies klappen könnte,
jedoch immer unter der Bedingung, dass es auch in Europa wieder weitergeht.
Die Transportabteilung der Kanarischen Inseln möchte im Rahmen des stufenweisen Ausstiegs aus der Ausgangssperre die Nutzer der öffentlichen Verkehrsmittel
auffordern, Atemschutzmasken zu tragen. Bisher sind es gerade mal 50% der Fahrgäste, welche mit Maske Bus fahren.
Die Regierungsverwaltung von Gran Canaria lässt derzeit die Eukalyptuswälder überarbeiten und aufforsten. Es werden Anpflanzungen bei Doramas von Gran Canaria, bei Moya und Firgas mit rund 12 Hektar bearbeitet.
Die Touristikabteilung der Kanarischen Inseln sieht vor, den Touristikbereich innerhalb der Inseln in den Monaten Juli, August und September wieder zum Laufen zu bekommen. Ab Oktober soll dann der Bereich der EU hinzukommen, wenn man sich hier über die Grenzöffnung und die Flugverbindungen einig wird.