Cookies helfen uns bei der Bereitstellung unserer Website. Durch die Nutzung der Website erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Hinweis: Sie können diese Box für verschiedene Informationen verwenden und einstellen ob sie wieder geöffnet werden kann.
Ein Richter in Santa Cruz auf Teneriffa griff jetzt hart durch und verurteilte einen 51-jährigen Anwohner von Puerto de la Cruz zu acht Monaten Gefängnis ohne Bewährung.
Der Mann war seit Bestehen der Ausgangssperre insgesamt achtmal von der Polizei aufgegriffen worden. Außerdem beschimpfte er die Polizisten.
Das war genug, jetzt hat der Mann Zeit zum Nachdenken.
Wie jetzt berichtet wird, bargen bereits am Mittwoch die Feuerwehrleute der Feuerwache von La Laguna einen älteren Mann. Dieser war in seiner Wohnung hingefallen und konnte nicht mehr aufstehen.
Daraufhin alarmierte die Familie die Feuerwehr um in die Wohnung einzudringen und zu helfen.
Hier griff die Guardia Civil ein italienisches Pärchen in den Dünen von Corralejo auf, welches sich dort sonnte. Die Beiden bekamen eine Anzeige und wurden darauf hingewiesen, dass bei einer Wiederholung die Festnahme erfolgt.
Ein Seenotrettungsschiff barg am Freitag ein Emigrantenboot mit 62 Insassen, darunter waren vier Kinder. Das Schlauchboot verlor Luft und drohte unterzugehen.
Trotz aller Bemühungen ertranken im Atlantik 43 der Bootsinsassen, es konnten nur 21 gerettet werden.
Auf den Kanarischen Inseln wurden bis Freitag insgesamt 1490 mit dem Coronavirus infizierte Menschen gemeldet. Es gab bis dahin 73 Verstorbene und 94 als gesund entlassene Menschen.
Auf der Insel Teneriffa waren es 870 Infizierte und 44 Tote.
La Palma 69 Infizierte und 2 Tote
El Hierro 3 Infizierte
La Gomera 8 Infizierte
Gran Canaria 396 Infizierte und 19 Verstorbene Fuerteventura 33 Infizierte
Lanzarote 65 Infizierte und 3 Tote.
Auf dem spanischen Festland, gibt es,
117.710 infizierte Menschen und 10.935 Tote und 30.523 als gesund entlassene Menschen.
Der Minister für Entwicklung und Bildung, Pedro Duque, kündigte jetzt an, dass die spanischen Institute möglicherweise noch vor Ende April einen Impfstoff gegen Covid-19 haben könnten.
Diese These untermauerten die Leiter des Centro Nacional de Biotecnología.
Nachdem die Zahlen der Infizierung der Bürger Spaniens und auch weltweit sowie die Sterblichkeitsrate weiter ansteigen, plant derzeit das spanische Parlament mit dem Präsidenten Pedro Sanchez eine Verlängerung der Ausgangssperre um weitere 14 Tage.
Bisher ist der Stichtag noch beim 11. April, bei einer Verlängerung wird es dann wohl Ende April.
Bis zum Februar waren die Kanarischen Inseln mit 7,8 Millionen Urlaubern eines der beliebtesten Urlaubsziele der Urlauber aus Europa. Dies war sogar ein Plus von 3,9%.
Hätte so weitergehen können, sollte wohl aber nicht sein....
Die Mitarbeiter der Telefon Infozentrale über das Coronavirus haben in nur fünf Tagen über 45.000 Gespräche entgegengenommen.
Dieses Telefon ist 24 Stunden erreichbar und man spricht verschiedene Sprachen. Auch die 112 steht hier zur Verfügung, rufen Sie hier an, falls Sie den Verdacht auf eine Ansteckung haben, gehen Sie nicht direkt in ein Gesundheitscenter !
Mit dem 1. April stand auch das Datum für die Steuererklärungen 2019 an. Wie das Finanzamt berichtet, nutzten auf den Kanarischen Inseln auch schon in den ersten Stunden 37 % der Anwohner die Möglichkeit der Telematik.
Hier kann man die Steuererklärung via Internet abgeben. Wie man berichtet, möchte man die Anträge auch schnell bearbeiten, damit die Bürger auch schnell eventuelle Rückerstattungen erhalten.
Wie berichtet, hat die Guardia Civil die Fahrbahnen an der Autobahn GC1 und der GC3 reduziert um dort auch eine Fahrbahn für die Ambulanzfahrzeuge sowie die Lieferfahrzeuge freizugeben.
Dies führte zu großen Staus.
Dies will man nun in Zukunft verhindern und den Verkehr flüssig halten.
Auch die Lokalpolizei von Santa Cruz de Tenerife setzt jetzt Drohnen zur Überwachung der Ausgangssperre ein. Damit sieht man mehr als nur mit einer Streife auf der Straße. Der Zivilschutz der Stadt unterstützt die Beamten bei der Überwachung.
Die Drohne kann bis zu 70 Meter hoch fliegen, am Donnerstag überflog man auch den Parque La Granja und die Ramblas.
Die Feuerwehr der Stadt Las Palmas stellte ein Video mit der Aufforderung des Zusammenhalts und
des Verbleibens in den Häusern und Wohnungen ins Netz. Dieses Video kam bei den Bürgern gut an, gleichzeitig bedankte man sich für den unermüdlichen Einsatz der Helfer während der derzeitigen Krise.
Jeden Abend gegen 19 Uhr öffnen die Anwohner der Calle La Marina in der Stadt Santa Cruz ihre Fenster und Balkone. Es werden Musikanlagen aufgedreht und zusammen gesungen, Lieder wie
“Resistiré”, “Juntos”, “Pasodoble Islas Canarias” oder “We Are The Champions”.
Dies wiederholt sich jeden Abend und dauert etwa 20 Minuten.
Damit haben die Nachbarn dort ein Gefühl der Gemeinsamkeit.