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Proteste

Auch der Verband der Bauunternehmen protestierte gegen die Erweiterung der Ausgangssperre. Der Präsident berichtet von über 130.000 Bauarbeitern auf den Kanarischen Inseln, welche nun nicht mehr ihrer Arbeit nachkommen können.

Auch gebe es Termin Aufträge. Mit dieser Regelung kommen nicht mehr aufholbare Rückstände auf die Baustellen, hieß es.

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Viele helfen…

Das Gesundheitswesen der Kanaren erhielt in den letzten Tagen viele Spenden von Firmen und Institutionen. Allein im Hospital Dr. Negrín auf Gran Canaria wurden über 80.000 Teile wie Handschuhe, Schutzmasken oder Atemmasken übergeben.

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Mehr Kontrollen

Bei den verstärkten Kontrollen der Policia Nacional nach der Verschärfung des Ausgangsverbots  wurden gleich 120 Anwohner der Stadt Las Palmas angezeigt. Hier dürfen nur noch Mitarbeiter und Angestellte in lebenswichtigen Bereichen zu Arbeit fahren.

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Unternehmerverband protestiert

Nach der Erweiterung der Ausgangssperre auch für Angestellte und Mitarbeiter in nicht lebenswichtigen Bereichen, gab es vom Unternehmerverband der Kanarischen Inseln heftigen Protest.

Hier ist man der Ansicht, dass somit das ganze soziale Leben zum Erliegen käme.

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Vor Ort produzieren…

Lokale und regionale Kosmetikfirmen auf den Kanarischen Inseln warten derzeit auf die Zulassung der Gesundheitsbehörden, auch hier Desinfektionsmittel und momentan nötiges Material herzustellen.

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Kaum noch Fahrgäste

Wie jetzt die Verantwortlichen der öffentlichen Nahverkehrsbetriebe berichten, gab es am Wochenende bei der Stadtbahn oder den Bussen der TITSA gerade mal noch 7 % an Fahrgästen.

Die Anwohner befolgen die Ausgangssperre und bleiben zu Hause.

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Warmes Essen frei Haus

Die Gemeinde San Juan de la Rambla versorgt mit

‘Comidas sobre ruedas’, also Essen auf Rädern, jetzt sozial Schwache und ältere Menschen täglich mit einem frischen warmen Mittagessen.

Dazu werden in der Gemeinschaftsküche der Sozialstation nur frische Produkte aus eigener Ernte verwendet.

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Keine Beerdigungen

Nach der letzten Verordnung vom 29. März sind auch Beerdigungen jeglicher Art, ob von Privat oder Beerdigungsinstituten, auf den Inseln untersagt.

Die Verstorbenen müssen eingelagert werden.

Die jeweiligen Gemeinden reagierten hier auch mit der Schließung der lokalen Friedhöfe.

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Ganz hart gesottene...

Die Guardia Civil schloss am Dienstag drei Bars, welche trotz des Ausgangsverbots in Icod de los Vinos noch geöffnet hatten. Man saß gemütlich beim Bier zusammen.

Jetzt bekamen die Besitzer sowie die Gäste jeweils eine Anzeige.

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Unterhaltung auf der Straße

Wie auch schon in vielen anderen spanischen Orten hat jetzt die Festabteilung der Gemeinde einen Lautsprecherwagen mit lustigen und bekannten Kinderliedern auf die Straßen der Gemeinde  entsandt. Damit will man die Anwohner während der Ausgangssperre aufmuntern.

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Chinesen helfen auch

Die Gemeinde Santa Cruz erhielt jetzt von den auf der Insel wohnenden Chinesen eine Spende. Dies waren 800 Atemschutzmasken und 400 Gesichtsschutzmasken. Sie wurden auch gleich an die lokale Polizei weitergegeben.

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Kaum noch Taxis

Die Stadt Santa Cruz de Tenerife hat jetzt auch das Angebot der Taxis auf 25 % reduziert.

Zum einen gibt es kaum noch Fahrgäste, zum anderen soll damit die Verbreitung des Virus

weiter eingedämmt werden.

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Nothospital fertig

Die Aufbauarbeiten für das Nothospital auf dem Messe- und Ausstellungsgelände von Santa Cruz de Tenerife sind soweit abgeschlossen.
Darin gibt es jetzt drei Abteilungen mit je 60 Betten.
In nur 48 Stunden wurde dieses Notkrankenhaus errichtet, welches nun Entlastung für die Krankenhäuser bringen soll.
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Zwei weitere Verstorbene

Wie wir berichteten, gab es im Altenheim von Fasnia -Jardines de San Marcos- einige Heimanwohner und Angestellte, welche mit dem Corona – Virus infiziert waren. Von den in die Intensivstation eingelieferten Patienten mit starken Symptomen verstarben nun zwei.

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Alles unter Kontrolle

Nachdem es im Altenheim Hogar Santa Rita, Tomás Villar, in Puerto de la Cruz auf Teneriffa einen 70- Jährigen gab, welcher positiv getestet wurde, handelte man dort schnell.

Der Mann wurde in ein Krankenhaus gebracht und das Heim desinfiziert und für Besucher gesperrt.

Hier hat man jetzt alles unter Kontrolle und keine weiteren Fälle.

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Neues Material kommt nach Fuerte

Wie jetzt der Präsident der Regierungsverwaltung von Fuerteventura berichtet, kommen 200.000 Atemschutzmasken bester Qualität mit DIN Norm am Mittwoch auf der Insel an. Auch 50.000 Schnelltests sind bei dieser Lieferung mit dabei.

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Ehrung

Am Dienstag gegen 19 Uhr fahren die Einsatzfahrzeuge der Feuerwehr, der Polizei, des Roten Kreuzes und des Zivilschutzes eine Ehrenrunde mit Blaulicht und Sirene. Dies in Gedenken an die bisherigen Coronavirus Opfer.

Die Strecke geht von Puerto del Carmen bis nach Tias zum Gesundheitszentrum.

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Landwirte verzweifeln

Etwa 15 Bauern von der Insel Fuerteventura haben jetzt die Verantwortlichen aufgefordert, die  Mercados de la Biosfera bei La Oliva und Oasis Wild Life wieder zu öffnen.

Den Bauern verfault der Blumenkohl und auch die Erdbeeren, da die Großabnehmer auch außerhalb der Insel fehlen.

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Die aktuellen Zahlen

Auf den Kanarischen Inseln verlangsamt sich die Ansteckungsrate der am Coronavirus erkrankten Menschen. Am Sonntag kamen 79 neu infizierte Patienten dazu und somit sind es insgesamt 1204 Erkrankte auf den Kanarischen Inseln. Es verstarben zwei weitere Patienten. Damit stieg die Zahl der bisher Verstorbenen auf 41. 30 Patienten konnten wieder als gesund entlassen werden.

Wie auch berichtet wird, sind rund 20% der Mitarbeiter des Gesundheitswesens mit dem Virus infiziert.

Auf dem spanischen Festland gibt es 85.195 infizierte Menschen, 7.340 Verstorbene sowie 16.780 als gesund entlassene Menschen.

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Umsätze brechen weg

Seit der Ausgangssperre gingen bei den Landwirten und den Fischern die Umsätze stark zurück. Zum einen kaufen die Anwohner nur noch das Allernötigste, zum anderen fehlen auch die Großabnehmer wie die Hotels. Die Landwirte ernten derzeit mehr als benötigt wird. Vieles verdirbt. Auch die Fischer müssen einen Großteil in den Gemeinschafts Gefrierhäusern einfrieren. Auch immer mehr Bauernmärkte schließen, dies war die letzte Möglichkeit der Bauern, die Waren direkt frisch an den Endverbraucher zu bringen.

PG-AR

 

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