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Schon die Hälfte der Flotte der Autovermieter, rund 40.000 Fahrzeuge, wurden in den vergangenen Monaten verkauft, um die Liquidität der Unternehmen zu erhalten. Die PKWs wechselten vor allem lokal auf den Inseln die Besitzer oder wurden nach Afrika und Osteuropa verkauft.
Bereits am 5. Januar wurde ein Mann in seinem Haus von seinem Neffen geschlagen, gefesselt, mit Abflussreiniger am Kopf und Körper verätzt und bestohlen. Handy und Bankkarte nahm der Angreifer an sich. Die Familie deckte das Geschehen, als die von Nachbarn gerufene Polizei vor der Tür stand. Sie versuchten, die Wunden vor Ort zu versorgen und brachten den Mann erst Tage später zu einem Arzt. Er wurde mit schweren Verätzungen ins Krankenhaus gebracht. Erst am 10. September hat der Mann das Geschehen angezeigt. Er hatte Angst vor Repressalien, weil er wusste, dass sein Neffe eine Waffe besitzt und schon 2012 wegen versuchten Mordes angeklagt worden war. Der Neffe wurde inzwischen festgenommen und ein Annäherungsverbot verhängt.
Noch vor Ende des Jahres soll die Stadt Telde ein neues Tourismusbüro bekommen. Dafür wird das Untergeschoss im Rathaus umgebaut und für diesen Zweck eingerichtet. Rund 15.000 Euro fließen in die erste Umbauphase, die noch vor Ende des Jahres beendet sein soll. Dann fehlen nur noch die Urlauber, die das Büro als Anlaufstelle nutzen. Diese werden bis Ende des Jahres hoffentlich auch wieder zurück sein.
Die Policia Canaria von San Bartolomé de Tirajana ermittelt gegen zwei Personen aus dem Stadtteil Tunte, die beschuldigt werden, die Bevölkerung mit Hasstiraden gegen Immigranten aufzuhetzen. Sie nutzten soziale Netzwerke und digitale Medien. Die Polizei bestellte sie zur Aussage in die Wache ein, danach wurden sie auf freien Fuß gesetzt. Die Ermittlungen haben genügend Beweismittel gebracht, um die Akteure strafrechtlich zur Verantwortung zu ziehen. SV-AR
Seit Donnerstag wurde José Luis Santana Martín aus Teror vermisst. An diesem Tag wurde der 54-Jährige zum letzten Mal mit seinem VW-Polo gesehen. Er benötigte dringend Medikamente. Am Samstag wurde sein Leichnam gefunden. Die genaue Todesursache steht noch nicht fest. Mehr Einzelheiten waren bei Redaktionsschluss noch nicht bekannt.
Noch vor dem Wochenende hatte die Stadt Santa Cruz ihre Einwohner zu einem vernünftigen Verhalten aufgerufen, um die Pandemie einzudämmen. Sie stieß wohl auf taube Ohren, wie das Treffen von rund 150 jungen Leuten im Parque García Sanabria zeigte. Die Polica Local löste die Veranstaltung am Samstag auf und beklagte das schlechte Benehmen. „Sie spuckten auf Bänke, auf denen dann ältere Menschen Platz nehmen, ohne dass die Bänke desinfiziert wurden. Diese können sich dann anstecken“. Die Anwohner fordern mehr Polizeipräsenz und die Polizei klagt über Personalmangel – ein Dilemma.
Auch der 29-jährige Brite Chris Grailey aus Manchester steckte sich bei einem Urlaub auf Teneriffa an, weil er die Krankheit nicht ernst nahm. „Wie viele andere auch, dachte ich, das ist eine Grippe und macht mir nichts aus. Ich habe keinen Mundschutz getragen, mich für unbesiegbar gehalten und zahle jetzt den Preis dafür. Bitte seid nicht wie ich und schützt euch“, warnt er aus dem Krankenbett heraus über die sozialen Netzwerke.
Eine 24-jährige Frau stürzte am Samstag beim Wandern am Pico del Inglés im Anaga-Gebirge so unglücklich, dass sie nicht weitergehen konnte. Sie wurde von einem Hubschrauber des Notrufes 112 an Bord genommen und zum Hubschrauberlandeplatz in La Guancha ausgeflogen. Von dort brachte sie ein Ambulanzfahrzeug ins Nordkrankenhaus von Icod de los Vinos.
Das Koordinationszentrum von Santa Cruz hat am Sonntag das Baden an der Playa de Almáciga am Fuß des Anaga-Gebirges verboten. Der Grund: Es besteht eine Quallen Warnung. Vermutlich haben die hohen Temperaturen dafür gesorgt, dass die Tiere in großer Zahl in Küstennähe auftauchten.
Der Kontakt mit den Quallen ist für den Badenden zwar nicht gefährlich, aber trotzdem sehr schmerzhaft.
Rund 54 Familien, die in Sozialwohnungen im Komplex Miramar wohnen, profitieren von dieser Maßnahme. Insgesamt drei Millionen Euro werden in den Bau fließen und von verschiedenen Stellen und zu einem geringen Teil von der Eigentümergemeinschaft getragen.
Die Vereinigung der Hochzeitsplaner bittet die Gesundheitsämter um etwas mehr Zeit, um sich an die Gegebenheiten anzupassen. Mit der roten Ampel, die vor dem Wochenende für Teneriffa ausgerufen wurde, wurden die erlaubten Feiern auf zehn Personen reduziert. Vorher waren es 25 Personen und bis zu 80 Gäste im Freien. „Uns hat es im Frühjahr und auch jetzt von einem Tag auf den anderen getroffen und wir sind jetzt schon in unserer Existenz bedroht“, klagen sie.
Zwischen Araya und Igueste oberhalb von Candelaria brach am Sonntagmittag ein Feuer aus. Gegen 17 Uhr hatte der Feuerwehr-Einsatztrupp die Lage unter Kontrolle. Auch aus der Luft wurde der Brand gelöscht. Rund 3.500 Quadratmeter Eukalyptuswald und Buschwerk sind betroffen.
Schon wieder kam es auf der TF-42 bei Icod de los Vinos zu einem Steinschlag. Ein großer Brocken fiel Samstagnacht zwischen Icod de los Vinos und Garachico auf die Straße. Ein PKW wurde dabei in einen Unfall verwickelt. Einzelheiten sind derzeit noch nicht bekannt. SV-AR
Im August und September wurde eine Firma mit der Räumung von 122 illegalen Hütten und der Beseitigung deren Überreste beauftragt. Insgesamt wurden dort 18.000 Kilogramm Sperrmüll, Plastikmüll, Textilien, Holzreste und Palmwedel weggeräumt, sogar Betonreste, die einige verbaut hatten, um ihre Hütten zu stabilisieren. Ein Sicherheitsdienst soll verhindern, dass sich dort wieder Aussteiger ansiedeln. Die Gegend steht unter Naturschutz.
Die Geschäftsleute im Zentrum von Los Cristianos beklagen sich über zu viele Obdachlose, die auf der Straße anzutreffen sind. Das schade dem guten Image der Urlaubsmetropole. Dazu kommen die zahlreichen Immigranten, die auf der Straße Textilien, Sonnenbrillen, Taschen und sogar Obst und Getränke verkaufen, meist ohne dafür Genehmigungen zu haben. Es müssen Lösungen her, fordert die lokale Geschäftswelt.
Anwohner hatten am Sonntag das brennende Auto bemerkt, das in der Nähe eines Supermarktes geparkt war. Sie alarmierten den Notruf, um zu verhindern, dass sich die Flammen in der Umgebung ausbreiten. Glücklicherweise kam niemand zu Schaden.
Die Inselregierung von La Palma hat eine Spezialfirma mit Erfahrungen im Bereich invasiver Pflanzenarten beauftragt, eine Studie auf La Palma durchzuführen. Unter anderem soll es eine Bestandsaufnahme über die tatsächliche Verbreitung geben und verschiedene Möglichkeiten einer effektiven Kontrolle untersucht werden.
Mehr als 200 kanarische Kinder profitieren von der Solidarität der Supermarktkette LIDL zum Schulbeginn. Mit einer Spende in Höhe von 20.000 Euro soll der Start ins Schuljahr für Kinder aus einkommensschwachen Familien erleichtert werden. Dazu kommen 20.000 Euro, die den Lebensmittelbanken auf den Kanarischen Inseln gespendet wurden.
Der Präsident der Kanarischen Inseln, Ángel Víctor Torres, verteidigt gegenüber der EU-Kommission die besondere Lage der Inseln. Nicht nur weil sie Inseln, sondern auch besonders weit vom Festland entfernt sind. Diese Besonderheit müsse durch die Verlängerung des Plans für ultraperiphere Regionen, RUP, und die außergewöhnliche Belastung durch die Pandemie berücksichtigt werden, forderte er.