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Der Umweltfotograf Francis Pérez setzt sich für einen größeren Schutz der Wale und Delfine zwischen Teneriffa und Gran Canaria ein. Er war der Fotograf, der vor drei Jahren einen jungen Pilotwal fotografierte, dessen Schwanz von einer Schiffsschraube abgetrennt worden war. Ein dramatisches Erlebnis, das ihn tief betroffen gemacht hat. Pérez wünscht sich Schutzzonen, in denen die Fähren langsam fahren.
Am Samstagmittag ist ein Wanderer bei Pino Blanco in der Nähe des Bergdorfs Masca in eine Schlucht gestürzt. Der 69-Jährige wurde schwer verletzt von der Crew eines Rettungshubschraubers geborgen. Bei der Ankunft auf dem Nordflughafen hatte der Mann bereits einen Herzstillstand erlitten. Wiederbelebungsversuche schlugen fehl.
In Vilaflor wurde das neue Jugendzentrum im ehemaligen Kulturzentrum El Calvario eingeweiht. Die Inselregierung hat 80 Prozent der Kosten in Höhe von 590.000 Euro übernommen. Das Gebäude soll ein zentraler Treffpunkt für die Jugend in dem Bergdorf werden.
Am Sonntag wurden 106 Migranten aus zwei Flüchtlingsbooten vor der Küste von Lanzarote von der kanarischen Seenotrettung gerettet. Darunter auch mindestens ein Kind. Sie kamen am Sonntagabend im Hafen von Arrecife an. Alle befanden sich in einem guten Gesundheitszustand.
Noch bis zum März nächsten Jahres fliegt die irische Fluggesellschaft Ryanair von Fuerteventura aus auf zwei neuen Strecken. Es geht direkt nach Venedig und Newcastle. Die Tickets gibt es ab 24,90 pro Person und Strecke.
Die Guardia Civil in Yaiza ermittelt derzeit gegen einen Mann, der bereits Ende August ein Auto an eine Freundin verkauft hat. Per Nachrichtendienst hat er ihr Fotos von dem Auto geschickt und einen Preis von 5.500 Euro vereinbart. Als die Käuferin nach der Überweisung immer wieder vertröstet wurde, erstattete sie Anzeige. Der tatsächliche Autobesitzer wusste nichts von dem Verkauf, kannte den Verkäufer gar nicht und hatte auch nicht vor, sein Auto zu verkaufen.
Am 26. Oktober ist es so weit – dann öffnet die erste Filiale des deutschen Discounters Aldi auf Fuerteventura. Sie entsteht derzeit in der Calle El Palangre in Puerto del Rosario. Es ist der achte Markt der deutschen Kette auf den Kanarischen Inseln. Er verfügt über eine Verkaufsfläche von über 1.300 Quadratmetern. Etwa ein Fünftel des Sortiments besteht aus kanarischen Produkten.
Auf El Hierro hat am Sonntag die Kreuzfahrtsaison 2022/23 begonnen. Als erstes Schiff legte die World Voyager auf ihrem Weg nach Madeira und Portugal an. Sie hat eine Kapazität für 200 Passagiere und 125 Besatzungsmitglieder. In dieser Saison werden 25 Kreuzfahrtschiffe erwartet. Noch in diesem Monat legen die Hanseatic Inspiration (23. Oktober); Seabourn Sojourn (29. Oktober) und World Voyager (31. Oktober) an.
Die Umweltbeauftragte von La Palma, María Rodríguez, regt an der Montaña de La Laguna die Errichtung eines Aussichtspunktes an. Derzeit würden sich zahlreiche Schaulustige von den unterschiedlichsten Orten aus einen Blick auf die Vulkanfelder verschaffen. Diese Besucherströme sollten zum Schutz der Umwelt besser kanalisiert werden. Deshalb plädiert sie dafür, einen offiziellen Mirador (Aussichtspunkt) zu bauen.
Im zweiten Trimester des Jahres gab es auf den Kanarischen Inseln 2.376 Anzeigen wegen häuslicher Gewalt. Das sind 4,2 Prozent mehr als im gleichen Zeitraum des letzten Jahres. Die Zahl der Frauen, die Schutz beantragten, sank um 4,5 Prozent. Landesweit liegen die Kanarischen Inseln an vierter Stelle in Bezug auf häusliche Gewalt gegenüber Frauen. Noch ernster ist die Situation in Murcía, auf den Balearen und in Valencia.
Damit wirbt das kanarische Tourismusamt mit seiner neuen internationalen Werbekampagne, die sich gezielt an die Generation 55+ wendet. Der achtminütige Spot lädt zum Überwintern im milden Klima und bei niedrigeren Lebenshaltungskosten ein.
Eier sind derzeit so teuer wie nie. Nach Berechnungen von Pablo Contrearas von der EAE Business School waren Eier im September 2022 fast 24 Prozent teurer als im Vorjahr. Das trifft die Spanier und Kanarier hart. Schließlich zählt die Tortilla zu ihren Lieblingsspeisen.
Seit der Grippalisierung der Coronazahlen am 29. März hat sich die Zahl der über 60-jährigen, die sich mit Corona infiziert haben fast verdoppelt. Bis zum Wochenende hatten 99.227 Menschen in dieser Altersklasse angesteckt. Für etwa 1,9 Prozent davon verläuft die Krankheit tödlich.
Alle Schulen im Stadtgebiet von San Bartolomé de Tirajana sind mit Defibrillatoren ausgestattet. Dadurch sollen Kinder und Jugendliche während der Schulzeit und zu außerschulischen Zeiten bestmöglich bei eventuellen Notfällen erstversorgt werden.
Rund 400 einheimische Pflanzen wurden im Besucherzentrum Los Caserones in La Aldea de San Nicolás im Südwesten von Gran Canaria gepflanzt. Statt eingeführter Pflanzen sollen dort einheimische Pflanzen, die mit den harten Bedingungen an der Küste gut zurechtkommen, für Grünes sorgen. Dadurch werden auch Wasser und Pflegezeit eingespart.
In der kommenden Woche beginnen die Asphaltarbeiten in den Stadteilen Anaga, Salud-La Salle, Ofra-Costa Sur und im Südwesten der Hauptstadt. Insgesamt werden in fünf Stadtteilen die Straßenbeläge erneuert. Die Stadt investiert elf Millionen Euro in die Maßnahme.
Am Samstag wurde die Asche des bekannten spanischen Physikers Blas Cabrera endlich nach Hause geholt. Er ist in La Laguna aufgewachsen, aber 1945 im Exil in Mexiko gestorben. Bürgermeister Luis Yeray Gutiérrez hat sich persönlich dafür eingesetzt, dass Cabrera nach so vielen Jahren in seiner Heimat beigesetzt werden kann
In der Nacht zum Samstag ist im Stadtteil El Sobradillo in Santa Cruz ein PKW komplett ausgebrannt. Die Polizei und die Feuerwehr nahmen die Ermittlungen auf.
Die Inselregierung hat die Projektplanung für eine bessere und direkte Zufahrt zum und vom Industriegebiet von Güímar zur Autobahn TF-1 in Auftrag gegeben. In zwei Monaten sollen die Vorschläge vorliegen und dann schnellstmöglich der Bauauftrag vergeben werden.
Am Wochenende feierte der Bauernmarkt in Valle San Lorenzo seinen fünften Geburtstag. Die Kunden, die den Markt in den letzten fünf Jahren gut angenommen haben, dürfen sich ab sofort über einen neuen Stand freuen, an dem fangfrischer Fisch verkauft wird.