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Die Tankstellenbetreiber müssen rund 33.000 Euro vorstrecken, um die 20 Cent Ermäßigung auf den Spritpreis zu gewähren. Erst zwei Wochen nach dem Verkauf erhalten sie das Geld über das Finanzamt wieder. Einige müssen dafür Überbrückungskredite bei ihren Banken beantragen. Allerdings kommt so die Tankermäßigung auch tatsächlich beim Verbraucher an und ist transparent. Die Tankstellen schreiben ihre Tagespreise aus und an den Zapfsäulen werden 20 Cent weniger berechnet. Diese Maßnahme zur Reduzierung der Benzinkosten für die Bevölkerung ist derzeit bis zum 31. Dezember gültig.
Weitere 18 Migranten haben die Überfahrt zu den Kanarischen Inseln mit dem Leben bezahlt, darunter sieben Frauen und ein Baby. Die Flüchtlinge gerieten kurz nach der Abfahrt kurz vor der marokkanischen Küste bei Tarfaya in Seenot. Nach Angaben der Sprecherin der Organisation Caminando Fronteras, Helena Maleno, warteten sie acht Stunden lang auf Hilfe. Die marokkanischen Behörden haben sich zu dem Vorfall noch nicht geäußert.
Die Feuerwehr von San Mateo kam am Montag im Vulkankrater Caldera de Bandama bei Santa Brígida zum Einsatz. Eine Frau war dort beim Wandern gestürzt und hatte sich das Bein oberhalb des Knöchels gebrochen. Die Frau trug keine richtigen Wanderschuhe.
In der Nacht zum Dienstag wurde im Stadtteil Cinco Continentes in Las Palmas eine 18-Jährige von einem Auto erfasst und schwer verletzt. Sie wurde ins Universitätskrankenhaus Dr. Negrín in Las Palmas eingeliefert.
Die 46-jährige Estrella arbeitet als Reinigungskraft und der 43-jährige Jonathan übernimmt Gelegenheitsarbeiten. Ihr Einkommen ist zu niedrig, um die hohen Mieten zahlen zu können. Seit einigen Wochen sind sie in die Leichenhalle hinter der Casa de la Condesa eingezogen, diese wurde nie in Betrieb genommen. Das Paar hat sich dort nun ein kleines Nest gebaut und das verwahrloste Haus sogar gestrichen. Sie werden dort geduldet, selbst die Polizei hat andere Zugänge geschlossen, damit sie sicherer sind.
Die Guardia Civil von Agüímes hat einen 34-jährigen Mann und eine 21-jährige Frau festgenommen, denen Viehdiebstahl zur Last gelegt wird. Sie sollen aus einer Finca 35 Ziegen und aus einer anderen sieben Schafe gestohlen haben. Dank der Ermittlungen konnten die mutmaßlichen Diebe gestellt werden, als sie im Barranco bei Cruce de Arinaga gerade versuchten, einen Teil der Tiere fortzuschaffen. Die Tiere waren in einem schlechten Zustand. Einer der Bestohlenen erkannte seine Tiere sofort wieder.
Seit Dienstag ist die GC-60 von Maspalomas nach Firgas für zehn Tage gesperrt. Die Straße wird neu asphaltiert. Der Verkehr wird in dieser Zeit über die Landstraße GC-65 umgeleitet. Das bedeutet, die Fahrtzeit erhöht sich von rund 20 Minuten auf etwa 75 Minuten. Die Sperrung ist nur tagsüber von 9 bis 19 Uhr.
Schon fast 94 Prozent der acht Tunnel, die zwischen La Aldea und Agaete geplant sind, sind bereits gebohrt. Insgesamt umfassen sie fast 7.400 Meter Länge. Bis zum Ende des Jahres sollen die Tunnel komplett gegraben sein. Dann kann mit dem Ausbau begonnen werden.
Zum Wochenbeginn mussten die Feuerwehren von Teneriffa innerhalb von 24 Stunden vier Brände löschen. In Puerto de la Cruz brannte es in einem Garten. Dort konnte ein Übergreifen der Flammen auf das Haus vermieden werden. Im Parque Eureka in Tenbel in Arona wurde eine Metallkonstruktion von Flammen zerstört und in El Fraile brannte eine Campinggasflasche auf der Terrasse eines Hauses. In La Laguna brannte die Küche eines Wohnhauses aus. Glücklicherweise wurde niemand verletzt.
Die Inselregierung hat das Abkommen mit der Tierärztekammer für gemeinsame Kampagnen erneuert und investiert jährlich 20.000 Euro in die Maßnahme. Immer wieder sollen Aufklärungskampagnen durchgeführt werden. Zentrale Themen sind: Identifizierung und Kastration von Haustieren, Ächtung des Aussetzens von Tieren und ein verantwortungsvoller Umgang mit exotischen Invasoren sowie die Gesundheitsvorsorge der Tiere, um Krankheitsübertragungen auf den Menschen zu verhindern.
Noch Anfang August hatte das Gericht Nummer Drei in Güímar einen Antrag auf den Entzug des Sorgerechts gegen die Mutter der zweijährigen Alina abgelehnt. Sie hatte ein Rückflugticket von Barcelona nach Teneriffa vorgelegt und belegt, dass es dem Kind gut ging. Die Richterin sah deshalb keine Gefährdung des Kindes. Nun wurde doch ein europäischer Fahndungs- und Haftbefehl ausgestellt. Der Grund: Die Mutter kam mit dem Kind nicht wie vereinbart am 12. August zurück. Jetzt wird nach ihr gesucht.
Die Stadträtin von Puerto de la Cruz, Sandra Rodríguez, hat bei der kanarischen Regierung eine Petition eingereicht, wonach eine Anlaufstelle geschaffen werden soll, dass junge Menschen Hilfe bei emotionalen Problemen erhalten. Zentrale Themen sind die Förderung der emotionalen Intelligenz, Suchtprävention, Sexualerziehung, das Fernbleiben von der Schule und Mobbing, häusliche Gewalt und ein sinnvoller Umgang mit sozialen Medien. Auch in den Gesundheitszentren sollte mehr psychologische Betreuung stattfinden.
In der Gemeinde Arona sollen alle Müllcontainer an den Stränden ausgetauscht werden. Dort werden nun Müllinseln zum Recyceln aufgestellt, wo vorher nur Restmülltonnen standen. An der Playa Honda stehen schon die Ersten.
In der Nacht zum Freitag rettete die kanarische Seenotrettung acht Migranten von einem gekenterten Rettungsboot. Dabei war ein siebenjähriges Mädchen ertrunken (Radio Europa berichtete). Ein sechsjähriger Junge wurde per Hubschrauber nach Lanzarote ausgeflogen und von dort später ins Mutter-Kind-Krankenhaus in Las Palmas auf Gran Canaria verlegt. Er war stark unterkühlt und hatte eine Kopfverletzung. Am Dienstag ist das Kind leider seinen schweren Verletzungen erlegen.
Auf Anregung der Jugend installiert die Gemeinde Antigua auf Fuerteventura sieben Solarbänke auf Plätzen und Straßen. Dort kann man sich ausruhen und gleichzeitig das Handy aufladen. Nach Ansicht von Bürgermeister Matias Peña ist es wichtig, die Ideen der Jungen zu hören, um frischen Wind in die Gemeinde zu bringen und ihnen ein Mitgestaltungsrecht einzuräumen.
Diese Frage stellt sich in diesem Sommer auf La Palma. Denn nur noch an der Westküste kann man nach dem Vulkanausbruch das Strandleben so richtig genießen. Die Folge: Die Strände sind so voll wie auf Mallorca.
Die Inselregierung von La Gomera unter Leitung von Casimiro Curbelo hat grünes Licht für vier Projekte gegeben, die eine bessere Zufahrt zu den Ortsteilen Lepe, Los Gallegos und Roque Blanco schaffen sollen. Über 2,2 Millionen Euro werden investiert.
Im Stadtteil Mirca in Santa Cruz steht eine ganz besondere Rarität – eine Albino-Variante der kanarischen Palme. Das gibt es nur sehr selten und sie hat schon manchen Besucher mit ihrer besonderen gelb-grünen Färbung beeindruckt. Kürzlich wurde sie geschnitten und ausgeputzt, damit ihre besondere Schönheit noch besser zum Ausdruck kommt.
Das kanarische Parlament hat eine Untersuchungskommission beauftragt, die aktuelle Bevölkerungslage und die Frage, wie viele Menschen auf dem Archipel leben können, zu untersuchen. Gleichzeitig müssen Nachhaltigkeit und Versorgungssicherheit gewährt werden. Allein in den letzten beiden Jahrzehnten ist die Bevölkerung auf dem Archipel um 530.000 Menschen gewachsen. Das ist ein Wachstum um 32 Prozent. „Wir müssen Möglichkeiten finden, dieses Wachstum zu stoppen. Es geht um die Frage der natürlichen Ressourcen und die Überlastung von Straßen und Gesundheitswesen“, erklärte Vizepräsident Román Rodriguez.
Der Umweltverband „Ben Magec – Eclogistas en Acción (Ben Magec – Ökologen in Aktion) fordert von der kanarischen Regierung einen nachhaltigen und verantwortungsbewussten Umgang mit den natürlichen Ressourcen und dem Territorium der Kanarischen Inseln. Zuallererst fordern sie ein Moratorium (Baustopp) für touristische Hotels und Projekte. Die Spekulationen an der Küste sollten eingestellt und stattdessen Bestehendes renoviert werden.