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Am vergangenen Wochenende hat das Theaterfestival Veranos del Taoro in Puerto de la Cruz Premiere gefeiert. Rund 4.000 Menschen hat die Open-Air-Veranstaltung begeistert. Die Eintrittskarten waren durchschnittlich zu 90 Prozent ausverkauft. Wegen des großen Erfolgs wurde auch gleich das nächste Festival geplant. Es findet vom 3. bis 5. August 2023 statt. Theaterfreunde können sich den Termin schon mal vormerken.
Den Sternschnuppenregen, die Lagrimas de San Lorenzo wie sie auch genannt werden, vom Teide Nationalpark aus anzusehen, hat schon Tradition und ist romantisch. Trotzdem muss dabei der größtmögliche Schutz des geschützten Naturparks gewahrt werden. Deshalb wird es am 12. und 13. August mehr Überwachung und einen speziellen Brandschutztrupp im Nationalpark geben. Bei einem zu großen Andrang können Parkplätze gesperrt werden.
Im Stadtteil Viñas El Fraile in La Orotava wurde kürzlich der erste barrierefreie Kinderspielplatz eingeweiht. Dort können sich auch Kinder mit Einschränkungen nach Herzenslust austoben. In den 2.300 Quadratmeter großen Spielplatz hat die Stadt 145.000 Euro investiert.
Am Dienstag brach am Strand Playa de las Aguas in San Juan de la Rambla ein Mann zusammen. Er erlitt einen Herzinfarkt und der Notarzt konnte nur den Tod feststellen. Einzelheiten zur Identität des Mannes waren bei Redaktionsschluss nicht bekannt.
Die Guardia Civil hat auf Teneriffa vier Mitglieder des legendären Los-Rositos-Clans aus Pontevedra festgenommen. Darunter auch zwei Brüder, die zu dem mutmaßlichen Kopf der Drogenbande gehören. Die Polizei hatte beobachtet, dass es auffällig häufige Flüge der Verdächtigen von Santiago de Compostela in den Süden von Teneriffa gab. Mehrere Wohnungen wurden durchsucht und dabei verschiedene Drogen und eine Laser-Pistole sichergestellt.
Am 13. Juli überfielen vier Personen einen Cannabis-Club in Adeje. Sie zwangen die anwesenden Gäste auf die Knie, danach befahlen sie den Mitgliedern den Club zu verlassen. Den Inhaber schlugen sie im Lokal nieder und raubten 300 Euro. Die Ermittlun-gen der Policia Nacional haben nun zur Festnahme der mutmaßlichen Täter geführt. Es handelt sich im drei Männer und eine Frau im Alter zwischen 30 und 42 Jahren.
Die kanarische Pinie zeigt einmal mehr, welch unglaubliche Überlebenskraft in ihr steckt. Nach circa acht Monaten Normalität der vulkanischen Aktivitäten auf La Palma zeigte der Geologe Rúben López vom nationalen geologischen Institut, IGN, wie viel Kraft und Überlebenswille in den kanarischen Pinien steckt. Wie Phönix erheben sie sich aus der Asche und was noch vor kurzem verbrannte Stämme waren, treibt nun schon mit frischem Grün wieder aus.
Eine Mutter aus Hannover wandte sich am Dienstagmorgen verzweifelt an Radio Europa und bat um Hilfe. Sie sucht ihren Sohn Oliver Heise. Er ist 1,75 Meter groß, hat dunkelblonde Haare, einen leicht dunkelroten Bart und wiegt circa 75 Kilogramm. Er ist am 3. August nach Gran Canaria geflogen. Dort hat er in einer Höhle übernachtet und wollte dann nach Teneriffa und La Gomera weiterreisen. Doch seit dem 4. August haben Mutter und Brüder nichts mehr von dem jungen Mann gehört. Normalerweise meldet er sich täglich und ist das Rucksack-Reisen gewohnt. Deshalb bitte der dringende Aufruf: Oliver, bitte melde dich und wer Oliver auf Teneriffa oder La Gomera gesehen hat, möchte sich auch bitte melden. Die Whatsapp von Radio Europa lautet 645 467 619.
Der Archäologe Pedro Sosa hat auf der Fes-tung San Felipe auf der Insel Santiago auf den Kapverden die ersten Höhlengravuren aus der Neuzeit entdeckt. Die Malereien stammen aus dem 16. und 17. Jahrhundert. Dargestellt sind Sonnen, Sterne und Boote. Möglicherweise wurden die Gravuren sogar von den Soldaten erstellt, die auf der Fes-tung Wache hielten und sich langweilten.
Die Bilanz für den Monat Juli fällt vor allem durch Extreme auf. Zum einen wurden Höchsttemperaturen von über 45 Grad Cel-sius gemessen, beispielsweise am 25. Juli in La Aldea-Tasarte auf Gran Canaria. Nur wenig darunter, und deutlich über 40 Grad, lagen die Temperaturen in vielen anderen Orten, wie auf dem Flughafen von Lanzarote und in Araya auf Teneriffa. Gleichzeitig gab es 250 Prozent mehr Niederschlag als sonst im Juli.
Die Inselregierung Gran Canarias und die kanarische Regierung haben im Ministerium für den ökologischen Übergang in Madrid einen Plan für einen Offshore-Windpark vor der Küste zwischen Pozo Izquierdo und Gando eingereicht. Er soll 2030 zwischen 200 und 250 Megawatt produzieren und bis 2040 bis zu 1.000 Megawatt liefern.
Nur noch in Andalusien und auf den Kanarischen Inseln sind Hahnenkämpfe erlaubt. Durch das neue Tierwohlgesetz dürften ihre Tage allerdings gezählt sein. Züchter wie José aus La Palma verteidigen ihre „Sportart“, die auf eine 300 Jahre lange Tradition zurückgeht. Die Rasse der Kampfhähne würde dann aussterben. Denn diese Rasse tauge nicht zu anderen Zwecken. Und das sei dann auch kein Tierschutz.
Von Dienstag um 19.30 Uhr bis Mittwoch um 2.30 Uhr fährt in Las Palmas ein Sonderbus von Santa Catalina nach San Lorenzo. Dort finden in der Nacht die berühmten Fuegos de San Lorenzo statt.
Im ersten Halbjahr dieses Jahres hat die kanarische Regierung über die Mehrwertsteuer 931 Millionen Euro eingenommen. Das ist ein Wachstum in Höhe von knapp zwölf Prozent im Vergleich zum ersten Halbjahr 2019. In der Statistik ist allerdings auch zu erkennen, dass das Wachstum seit Ausbruch des Krieges in der Ukraine gesunken ist. In den ersten drei Monaten des Jahres flossen 19 Prozent mehr Mehrwertsteuern in die Kassen des Gobierno de Canarias.
Im Hafen von Las Palmas wurde eine Person kürzlich von zwei Unbekannten überfallen, als sie sich zum Ausruhen auf eine Hafenmauer gesetzt hatte. Zwei junge Männer bedrohten das Opfer mit einem Messer und stahlen ihm die Bauchtasche mit Ausweispapieren, Bargeld und Handy. Wenig später konnte eine Streife der Policia Nacional die beiden Verdächtigen stellen. Es handelt sich um einen 18-Jährigen und seinen 20-jährigen Komplizen, der schon 16 Mal vorbestraft ist.
Vertreter der Bürgerplattform „Salvar Agaete“ kritisierten, dass anlässlich der Fiesta de la Rama zu wenig für die Müllbeseitigung getan wurde. Viele Plastikartikel seien noch vier Tage später an Stränden gelegen und wurden zum Teil ins Meer gespült. Freiwillige haben selbst die Initiative ergriffen und sieben Säcke voller Müll eingesammelt. Feiern ja, aber bitte dann auch für das Aufräumen sorgen! Noch besser wäre es, wenn jeder Festbesucher es schaffen würde, seinen Müll gleich im Mülleimer zu entsorgen.
Die Gemeinde Mogán hat im August ein neues Konzept gestartet, das gezielt Müttern helfen soll. Im eigenen Zuhause oder außerhalb werden Kinder von Null bis acht Jahren kostenlos betreut. Damit sollen Frauen entlastet werden, die arbeiten, studieren oder aus anderen Gründen Hilfe bei der Kinderbetreuung benötigen. Der Service kann täglich von 8 bis 21 Uhr beantragt werden.
In Taidía in der Gemeinde San Bartolomé de Tirajana geriet am Montag ein Haus in Brand. Die Flammen drohten auf den angrenzenden Wald überzuspringen. Dank des schnellen Einsatzes der Feuerwehr und eines Hubschraubers aus der Luft wurde eine Ausbreitung des Feuers verhindert.
Nach dem Besuch des kanarischen Präsidenten Ángel Víctor Torres beim spanischen Ministerpräsidenten Pedro Sánchez in dessen Ferienresidenz auf Lanzarote, hatte Torres gute Nachrichten für Teneriffa. Dort soll das spanische Zentrum für Vulkanologie entstehen. Als einzige Provinz in Spanien seien es die Kanaren mit aktivem Vulkangeschehen und dem höchsten Vulkan, dem Teide, sei Teneriffa der perfekte Standort für das Institut. Bereits 2005 wurde diese Institution beschlossen und ist immer wieder ad acta gelegt worden. Nun soll sie umgesetzt werden.