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Ab Sonntagnacht wird die nächste Etappe der Autobahnsanierung im Süden von Teneriffa in Angriff genommen. Dieses Mal finden die Arbeiten an den Zufahrten 46, 49 und 50 statt. Gebaut wird jeweils nachts von 22 bis 6 Uhr. Die Autofahrer werden gebeten die Umleitungen zu beachten.
Im letzten Jahr wurden in der Müllaufbereitungsanlage in Arico 527.301 Tonnen Hausmüll entgegengenommen. Das sind zwei Prozent mehr als im Vorjahr. Die geplante Recycling-Anlage AG2 zur Gewinnung von Biogas, deren Lizenz bereits vergeben wurde, wurde zurückgezogen und wird neu ausgeschrieben. Für den Abgeordneten Javier Rodríguez ist dies eine schlechte Nachricht, weil es die Recyclingkreisläufe verzögert. Die Opposition plädiert für eine Kompostieranlage an Stelle einer Verbrennungsanlage.
Als erste Insel des kanarischen Archipels hat La Palma begonnen, organischen Müll zu kompostieren. Diese Recyclingform wurde von den Inselbewohnern so gut angenommen, dass im Laufe des Jahres noch 40 weitere gemeinsame Kompostieranlagen entstehen sollen.
Vor dem Wochenende wurde im Hafen Puerto de Vueltas in Valle Gran Rey eine neue Wache der Guardia Civil in Betrieb genommen. Sie ist im Gebäude des ehemaligen Terminals untergebracht. Die Polizisten sollen in der Gemeinde mit über 2.000 Übernachtungsplätzen für Urlauber für mehr Sicherheit sorgen.
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Donnerstagnacht wurde in Maspalomas die Drag Queen des Karnevals 2022 gewählt. Gewonnen hat Drag Ármek in dem Kostüm „Es cosa mia o el mundo cada vez está más loca? (Es ist meine Sache oder wird die Welt immer verrückter?) Hinter der Kostüm-Kreation stehen die Designer Llomar Miranda, Aran Perdoma und Adrián. Tausende haben die Gala begeistert live miterlebt und ein Millionenpublikum saß spanienweit vor den Bildschirmen.
Nach einer fünfstündigen Gala wurde am Freitag in Santa Cruz de Tenerife die beste Murga (Karnevalsgesangsgruppe) gewählt. Die Sieger hießen in diesem Jahr Diablos Locos. Die Plätze Zwei und Drei gingen an Zeta Zetas und die Mamelucos. In der Kate-gorie beste Präsentation holten sich die Los Trabachones den ersten Preis.
„Sommer-Amnestie – vergiss einfach alles (den Alltag, den Chef, die Familie, Verpflichtungen) – aber nicht deine Inseln“. Mit dieser Werbekampagne wird darum geworben, dass die Kanarier in den Sommerferien innerhalb der Inseln verreisen sollen. Auch wenn es derzeit keinen Bonus mehr gibt wie im letzten Jahr. Warum denn in die Ferne schweifen, wenn die eigenen Inseln so schön und so nah sind?
„Nach der Pandemie hat sich ein neuer Urlaubertyp herauskristallisiert. Der neue Urlauber sucht Urlaubsziele, die nicht überlaufen und sicher sind. Dabei wird immer kurzfristiger und für kürzere Zeit gebucht“, das hat Andrés Rodriguez von HD-Gruppe beobachtet, welche auf Gran Canaria, Teneriffa und Lanzarote vier Hotels betreibt. Er sieht einen guten Sommer voraus, wobei die Gewinne durch die Preissteigerung schrumpfen.
Auf den Kanarischen Inseln stieg die Zahl der Covid-Patienten in den Krankenhäusern in der letzten Woche von 221 auf 261 an. Das ist ein Zuwachs um 18 Prozent. Acht Personen mehr mussten auf die Intensivsta-tion verlegt werden und es verstarben acht Menschen.
Die kanarische Regierung hat beschlossen, Unternehmern aus La Palma, die vom Vulkanausbruch betroffen sind, mit weiteren Steuererleichterungen zu unterstützen. Das gab der Vizepräsident Román Rodríguez vor dem Wochenende bekannt. Unter anderem soll die Mehrwertsteuer erlassen werden.
In der Nacht zum Freitag registrierte das vulkanologische Institut der Kanaren (Involcan) bis zu 300 leichte Beben unter dem Teidemassiv. Nach Einschätzung der Experten besteht kein Grund zur Sorge. Vermutlich haben Dampf, Gase oder Wasser, die sich im Inneren des Vulkans bewegen, die Erdstöße ausgelöst.
In Santa Cruz wird am Sonntag gefeiert, was das Zeug hält. Es steht nicht nur das spannende Fußballspiel auf dem Programm sondern es gibt ja auch noch den Karneval, den Rummelplatz und in der Avenida Francisco La Roche wird das Eurorainbow-Festival gefeiert. Aus Girona, dem Gegner des Aufstiegsspiels, werden rund 425 Fans erwartet. Über 240 Polizisten sorgen für die Sicherheit der Besucher und Einwohner. Bürgermeister José Manuel Bermúdez gibt sich gelassen. „Wir haben schon öfter Großveranstaltungen bewältigt“, meint er und hofft auf einen Aufstieg des CD Tenerife. „Das würde dem Verein finanziell sehr gut tun“, betont der Bürgermeister.
Am Sonntag kämpft der CD Tenerife um den Aufstieg in die erste Liga. Nicht nur unter den Fußballfans steigt die Spannung. Selbst die Straßenbahn zeigt sich solidarisch in Blau/Weiß. Die Kanarier sind aufgefordert, ihre Balkone in den Farben der Mannschaft zu schmücken.
Dichte Rauchwolken sorgten am Freitag am Hafen von Santa Cruz für Unruhe. Ein Generator, der auf einem LKW stand, ist aus bislang ungeklärter Ursache in Brand geraten. Die Feuerwehr hatte die Lage glücklicherweise schnell unter Kontrolle.
Seit Freitagmittag um 14 Uhr darf an der Playa del Bollullo in La Orotava wieder gebadet werden. Seit Februar war der Zugang wegen gefährlichen Steinschlags gesperrt. Nach umfangreichen Sicherungsarbeiten an der Steilwand, die 186.000 Euro gekostet haben, kann dort rechtzeitig zum Sommerbeginn endlich wieder gebadet werden.
Eine Patrouille der Guardia Civil entdeckte in dieser Woche morgens ein dreijähriges Mäd-chen, das alleine im Stadtteil El Fraile auf der Straße unterwegs war. Die Polizisten brachten das Kind in Sicherheit. Mit Hilfe der Nachbarn konnten die Eltern ausfindig ge-macht werden. Sie hatten überhaupt noch nicht bemerkt, dass ihr Kind weggelaufen war.
Am Freitagnachmittag brach in der Waschküche auf dem Dach eines Wohnhauses in Aguamansa oberhalb von La Orotava ein Feuer aus. Dank des schnellen Einsatzes der Rettungskräfte konnte ein Übergreifen der Flammen verhindert werden. Eine Frau wurde leicht verletzt.
Der für die Infrastruktur zuständige Inselabgeordnete, Borja Perdomo, hat am Freitag die Straße zur Feuerwehrwache La Laguna in Los Llanos de Aridane freigegeben. Durch den Vulkanausbruch war die Straße für Feuerwehr und Anwohner nicht mehr passierbar. Die Zufahrt wurde auf einer Länge von 175 Metern neu asphaltiert. In Zukunft soll eine zweite Fahrspur und mehr Platz für Fußgänger geschaffen werden.
Ein Jetski sorgte am Freitagmittag gegen 12 Uhr für Schrecksekunden bei den Autofahrern, die auf der Autobahn TF-1 in Höhe von Poris de Abona in Richtung Süden unterwegs waren. Ein Fahrzeug hatte das Wassermotorrad beim Transport verloren. Die Guardia Civil sicherte die Stelle ab. Es kam niemand zu Schaden.