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Die Policia Nacional in Las Palmas nahm Anfang der Woche einen 56-jährigen Mann mit 15 Vorstrafen fest. Er war in eine Wohnung eingedrungen, die seine Mutter im Stadtteil La Isleta vermietete. Dort schlug und bedrohte er die Mieterin mit dem Tod. Er wollte von ihr die Miete haben. Die Polizei nahm den geständigen Mann noch vor Ort fest.
Eine Protestzug der Veranstaltungsbranche machte am Donnerstag auf der Plaza Santa Ana in Las Palmas auf diese Branche aufmerksam. Auch sie droht der Pandemie zum Opfer zu fallen. Die internationale Bewegung „Alerta Roja Eventos“ hat ihren Ursprung in Großbritannien. Auch in Deutschland und in Spanien gab es bereits Demonstrationen. Nun hat sich auch Las Palmas angeschlossen und zeitgleich mit 17 weiteren spanischen Städten demonstriert.
Die spanische Regierung wird am Montag damit beginnen, landesweit 15 Millionen Mundschutzmasken an den Verband der spanischen Gemeinden und Provinzen (FEMP) zu verteilen. Davon entfallen 688.000 auf die Kanaren.
Nachdem Mundschutzmasken derzeit begehrt sind, haben Markenfälscher nicht lange auf sich warten lassen um ihre Ware zu Dumpingpreisen auf den Markt zu bringen. Zufällig entdeckte eine Streife der Lokalpolizei in Santa Cruz Mund-Nasen-Schutz teurer Marken wie Adidas zu verdächtig günstigen Preisen. Sie verlangten nach den Papieren und stellten fest, dass es sich um Fälschungen handelte. Insgesamt 1.240 gefälschte Masken wurden sichergestellt. Außerdem wurden auch gefälschte Schuhe, Taschen und Schmuck beschlagnahmt.
Das gibt es nicht alle Tage: In Mogán haben Polizisten der Guardia Civil die Bürgermeisterin Onalia Bueno und zwei Stadträte festgenommen. Ihnen wird Wahlbetrug durch Manipulation der Briefwahl vorgeworfen. Die Ermittlungen gelten noch als Verschlusssache.
Polizisten der Wasserschutzpolizei der Guardia Civil in Santa Cruz sowie Inspektoren der kanarischen Regierung haben zwei Fischer bei illegalem Fischfang in flagranti erwischt und 126 Kilogramm Fisch beschlagnahmt. Mehrere Fischer eines Bootes hatten statt der erlaubten vier Kilogramm Fisch 115 Kilogramm aus dem Wasser gezogen. In einem zweiten Fall wurde verbotenerweise künstliches Licht eingesetzt, um Tintenfische anzulocken. Der Ertappte zeigte sich wenig kooperativ. Der beschlagnahmte Fang wurde an Sozialküchen abgegeben.
Die Stadt Santa Cruz hat den telefonischen Dienst des Sozialamtes um zwei Stunden verlängert. Statt von 8 bis 14 Uhr ist er jetzt bis 16 Uhr unter der Telefonnummer 900 111 333 erreichbar. Sechs neue Mitarbeiter sind angestellt worden, um der steigenden Nachfrage bedürftiger Menschen gerecht zu werden.
Ein 45-jähriger Mann ging am Donnerstagmittag am Ausgang der Schule IES Valle de Guerra auf einen Sicherheitsmann und die Schüler los. Er bespuckte und bedrohte sie. „Ich habe den Virus und töte euch alle“, soll der Mann geschrien haben. Er hatte einen freien, blutenden Oberkörper, trug keine Maske und war außer sich. Die Polizei nahm den Dorfbewohner fest und brachte ihn zur Behandlung in ein Gesundheitszentrum. SV-AR
Polizisten der Guardia Civil in Candelaria mussten einer verzweifelten Mutter zu Hilfe eilen. Ihr vier Monate altes Baby war schon seit über 20 Minuten mitten in der Mittagshitze in einem PKW eingesperrt. Der Bruder hatte versehentlich beim Spielen die Kindersicherung aktiviert. Die Mutter wusste sich keinen Rat. Die Polizisten schlugen die Scheibe ein und retteten das Baby. Ein Polizist verletzte sich dabei am Arm. Das Baby musste wegen Dehydrierung im Krankenhaus behandelt werden. Das ist gerade noch mal gut gegangen.
Die Feuerwehr von La Laguna musste in der Nacht zum Donnerstag einen brennenden Müllcontainer löschen. Böiger Wind fachte das Feuer zusätzlich an. Sie trugen die Flammen bis zu einem in der Nähe geparkten Auto, sodass dessen Heck zu brennen begann.
Am Donnerstag wurde ein Flüchtlingsboot vor der Südküste von Teneriffa entdeckt. Die Seenotrettung begleitete es in den Hafen von Los Cristianos, wo die Migranten von Helfern des Roten Kreuzes erwartet wurden. An Bord befanden sich 83 Männer, darunter 18 Minderjährige, die im Norden Senegals aufgebrochen waren. Sie hatten in dem See untauglichen Fischerboot acht Tage auf hoher See verbracht. Sie hatten Glück und sind angekommen. SV-AR
Auf der Autobahn TF-5 an der Kreuzung Las Lajas in Icod de los Vinos brannte am Mittwochabend ein PKW. Der Fahrer selbst hatte den Notruf 112 alarmiert. Die Scheinwerfer und der Motorraum brannten komplett aus.
Am Donnerstag hat die Stadt Arona ihren neuen Spot vorgestellt, mit dem sie gegen häusliche Gewalt vorgehen möchte. Über soziale Netzwerke soll er möglichst viele Menschen erreichen. Über den Link https://we.tl/t-MyRgTuF1Uk kann er angeschaut und weiterverschickt werden.
In der Nacht zum Donnerstag gegen 3 Uhr wurden eine 42-jährige Frau und ein 53-jähriger Mann bei einer Kollision zwischen einem PKW und einem LKW verletzt. Der Unfall ereignete sich auf der TF-1 auf Höhe von Granadilla in Fahrtrichtung Santa Cruz. Beide wurden mittelschwer verletzt ins Hospiten Sur gebracht.
Der Strand von El Médano wurde am Donnerstag wieder zum Baden freigegeben. Die Konzentration der Koli-Bakterien lag unter den zusätzlichen Höchstwerten. Außerdem machte die Stadt Granadilla de Abona darauf aufmerksam, dass die Wasserqualität regelmäßig jeden Montag und Freitag geprüft wird.
Eine Spezialfirma kümmert sich derzeit auf El Hierro um den Abtransport von 14 Kubikmeter Asbest. Das autorisierte Unternehmen verpackt den gefährlichen Asbest in dichte Kapseln und sorgt dann für einen Transport zu einer Sondermüllentsorgungsstelle auf dem spanischen Festland. Für die Insel, die seit 2020 ein Biosphärenreservat ist, bedeutet die Entsorgung einen wichtigen Schritt zu noch mehr Natur pur.
Fast 90 Kinder aus vier Grundschulen haben am Malwettbewerb zum Astrofest von La Palma teilgenommen. Gewonnen hat Idaira García Hernández von der Schule CEIP San Antonio mit ihrem Bild „Espacio limpio“ (sauberer Raum). Mit dem Wettbewerb sollen schon Schulkinder auf den besonders schönen Abendhimmel ihrer Heimat aufmerksam werden. SV-AR
Die Küstenbehörde hat den Vertretern der Stadt Antigua im Rahmen einer Videokonferenz eine neue Strandpromenade Paseo marítimo El Castillo und die Restaurierung des Strandes versprochen. Die Verschönerung ist schon lange fällig, aber gerade jetzt würde sie wichtige Arbeitsplätze schaffen. Außerdem sind im Moment wenig Urlauber da die sich gestört fühlen könnten. Leider!
Endlich gibt es mal eine Nachricht in eine gute Richtung. Die Reproduktionszahl der Ansteckung ist auf unter Eins gefallen. Anfang August hat ein Infizierter noch mehr als drei weitere Personen angesteckt – heute weniger als eine. Auf 100.000 Einwohner kamen am Mittwoch auf allen Kanaren 71 Infizierte. Auf Teneriffa liegt die Zahl sogar weit unter der kritischen Marke von 50. Bei einer weiter sinkenden Tendenz wie sie in den letzten zwei Wochen erreicht wurde, könnten Reisewarnungen aus Deutschland und Großbritannien bald aufgehoben werden.... SV-AR
Ungewöhnlich viele Hurrikans bilden sich derzeit über dem Atlantik und nehmen Kurs auf die amerikanische Westküste. Dieses Wetterphänomen ist zwar normal, weniger normal ist die Anzahl. Im Moment befinden sich dort fünf Tropenstürme gleichzeitig. Diese werden die Kanarischen Inseln voraussichtlich nicht erreichen. Da ist sich der Direktor des Kanarischen Wetteramtes Jesús Aguera sicher. Er schließt aber nicht aus, dass ein Tropensturm seine Richtung ändern und die Kanaren erreichen könnte, so wie der legendäre Delta-Sturm, der 2005 sieben Todesopfer gefordert und erheblichen Sachschaden angerichtet hat. Zur Beruhigung: Falls ein Hurrikan die Inseln erreichen sollte, würden die Meteorologen dies 48 Stunden vorher erkennen und warnen können. Am wahrscheinlichsten wäre das im September oder Oktober.