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Die typischen kanarischen Traditionen, Tänze, Musik und Handwerkskunst wurden von Awara Producciones in einem Dokumenarfilm über La Palma festgehalten. Vor allem die typischen Trachten und ihre Entwicklung seit dem 16. Jahrhundert sind ein Thema. Mit dem Film soll die Erinnerung lebendig bleiben.
Ja es stimmt, es gibt wieder steigende Zahlen. Insgesamt gab es seit März 7.518 Infizierte. Davon sind derzeit 4.458 aktiv
Von diesen Infizierten sitzen 4.325 ihre Quarantäne symptomfrei oder mit leichten Symptomen zuhause ab. Auf der Intensivstation liegen derzeit 34 Patienten im Krankenhaus auf der Intensivstation. Die Zahl der Neuinfektionen liegt bei 100.000 Anwohnern bei 93. Das ist hoch. Aber obwohl die aktuelle Zahl der Infizierten höher ist als im Lockdown sind die Krankenhäuser wesentlich weniger beansprucht. Deshalb muss tatsächlich gefragt werden, ob die Erklärung der Kanaren zum Risikogebiet verhältnismäßig ist. Bitte beachten Sie dazu unseren offenen Brief an die Bundesrepublik Deutschland.
Bestürzt reagierte der Präsident der Kanarischen Inseln sowie Vertreter des Tourismusamtes und von TUI darauf, dass die Bundesrepublik Deutschland Spanien komplett zum Risikogebiet erklärt hat. Im Moment bedeutet es, dass jeder Rückkehrer eine PCR-Test machen muss. Ab Oktober würde eine Quarantäne verhängt, wenn die Zahlen nicht spürbar zurückgehen. Die kanarischen Politiker betonten, alles zu tun, um die Wintersaison zu retten und auch TUI hat zugesagt, die Flugverbindungen zu den Kanarischen Inseln aufrecht zu erhalten. Runter mit den Zahlen, ist das Einzige, das hilft.
Angesichts der Dringlichkeit die Zahl der Infizierten zu senken, spricht sich die Tourismusrätin Yaiza Castilla für weitere strenge Regelungen aus. Sie betreffen vor allem das Nachtleben. Ein Desaster für die Branche. Der Verband für Restauration und Freizeit AERO warnt vor einem Massensterben der Bars und Nachtlokale. Über 65.000 Arbeitsplätze sind in Gefahr.
Im Rahmen der Umfrage „What worries the world“, in der die Bewohner von 27 Ländern befragt werden, machen sich die Spanier am meisten Sorgen um die Entwicklung von COVID-19 und um ihren Arbeitsplatz. Rund 60 Prozent der Spanier gaben diese Themen als größten Sorgenpunkt an. Und natürlich sind beide auch eng miteinander verbunden. In 17 der 27 befragten Länder fürchteten die Befragten ebenfalls vor allem die Pandemie. Nach Spanien sind vor allem die Briten besonders um Covid-19 und die Italiener um ihren Arbeitsplatz besorgt.
Binter senkt die Preise für Flüge zwischen den Inseln im Oktober und November. Ab 9,95 Euro können Residente zwischen den Inseln hin und her fliegen. Auch der Schnäppchenpreis zum Start der Verbindung nach Barcelona, die ab Oktober bedient wird, bleibt vorerst. Die Tickets für die Inseltrips müssen bis zum 9. September gekauft werden
Die Policia Nacional in Palma de Mallorca nahm das Mitglied einer kriminellen Organisation fest. Er wurde von Mitarbeitern einer Supermarktkette ertappt als er mehrere Flaschen Whiskey stehlen wollte. Sie hielten ihn trotz heftiger Gegenwehr bis zum Eintreffen der Polizei fest. Wie sich herausstellte, werden dem Gefassten 23 Diebstähle im Wert von 5.000 Euro auf den Kanaren zur Last gelegt. Offenbar hatte der Verdächtige seine Aktivitäten vor Kurzem auf die Balearen verlegt. Vermutlich ist er Mitglied einer kriminellen Vereinigung, die sich auf Tourismusgebiete spezialisiert hat. Weitere Festnahmen werden nicht ausgeschlossen. Die Ermittlungen laufen noch.
Derzeit sind die Voraussetzungen für den Schulbeginn am 15. September nicht überall geboten. Der Präsident der Kanarischen Inseln schließt nicht aus, dass der Startschuss für die Schüler auf El Hierro, Lanzarote und Gran Canaria verschoben wird. Die endgültige Entscheidung wird am 10. September getroffen. „Keiner kontrolliert diese Pandemie, weder der Präsident, der spanische König noch der Papst“, meinte er und wich damit den Forderungen aus, sich festzulegen. Feststeht für ihn nur die größtmögliche Sicherheit für die Kinder zu gewähren.
Eine gute Nachricht gibt es in dem aktuellen Chaos doch noch: Die Kurzarbeit ERTE bleibt bestehen, solange es nötig ist. Das hat der Präsident der Kanarischen Inseln, Ángel Víctor Torres, nach einem Gespräch mit der spanischen Arbeitsministerin bestätigt. Das Kurzarbeiterprogramm werde für die Kanarischen Inseln so lange verlängert, wie es nötig sein wird.
Ein Hinweis auf zwei Flüchtlingsboote, die in der Nähe der Küste von Gáldar im Norden von Gran Canaria in Seenot geraten sind, haben in der Nacht zum Dienstag einen Hubschrauber und Boot der Seenotrettung aktiviert. Die nächtliche Suche nach vermutlich zehn Menschen, die ertrunken sein könnten, blieb bislang ergebnislos. Ertrinkende Menschen, nachts im dunklen Ozean zu finden, ist auch eine fast unmögliche Aufgabe. Flüchtlinge und COVID-19 scheinen wirklich die einzigen Themen zu sein, die derzeit aktuell sind. Wir freuen uns darauf, endlich wieder über anderes zu berichten.
Am Mittwoch 2. September hat ein Boot mit elf Flüchtlingen die Küste von Lanzarote erreicht. Weitere drei Boote wurde südlich von Gran Canaria entdeckt. Wie viele Menschen sich genau an Bord befinden, ist noch unklar.
Eine Streife der Policia Local von Las Palmas wurde auf eine Garagenparty im Stadtteil Almatriche aufmerksam. Dort waren rund 30 Erwachsene und Kinder versammelt, um zu feiern. Gegen 17 Personen wurde ein Bußgeld wegen fehlender Maske verhängt.
Ein Bauarbeiter stürzte auf einer Baustelle in Arguineguín mehrere Meter in die Tiefe. Er zog sich dabei mehrere Brüche an Armen und Beinen zu sowie eine Kopfverletzung. Die Feuerwehr von Puerto Rico half, den Verletzten zu bergen.
Belgien, das selbst mit einer hohen Zahl von Infizierten kämpfen muss, erklärte Spanien zum Risikogebiet. Ausgenommen wurde nur die Insel Teneriffa. Rückkehrer aus Spanien müssen sich einem Test unterziehen und in Quarantäne gehen. Teneriffa steht noch nicht auf Warnstufe Rot, sondern nur auf Orange.
Die Policia Nacional hat am vergangenen Wochenende strenge Kontrollen in Santa Cruz durchgeführt. Insgeamt 459 Personen wurden überprüft. Davon müssen 310 eine Strafe zahlen, weil sie gegen die Sicherheitsregeln verstoßen haben. Ein Mann wurde verhaftet, weil er deshalb auf die Polizisten losging.
Wenig Kontrollen gibt es für die Ratten in Santa Cruz. Deshalb spazieren sie sogar tagsüber seelenruhig über die Calle Tomé Cano in der Nähe des Stadtzentrums. Die Anwohner fordern, dass die Stadt auf diese Rattenplage reagiert. Im November hatten die Anwohner von Rambla Pulido sich über zu viele Ratten beschwert und damit eine Großaktion zur Bekämpfung ausgelöst. Auch jetzt muss wohl mal wieder der Rattenfänger antreten.
In einem schwer zugänglichen Gebiet zwischen dem Faro de Roque Bermejo und Casa de Tafaday stürzte am Dienstag, 1. September eine Frau beim Wandern. Die 55-Jährige wurde per Hubschrauber zum Nordflughafen ausgeflogen und dann ins Universitätskrankenhaus La Candelaria in Santa Cruz gebracht.
Zum ersten Mal wurde in der vergangenen Woche ein Mann positiv auf COVID-19 getestet, der im Obdachlosenheim übernachtet hatte. Er war kein Stammgast und hat offensichtlich auch niemanden angesteckt. Insgesamt 22 Personen, die mit dem Infizierten in Kontakt waren, wurden negativ getestet. Die Betreuung der Obdachlosen wurde durch den Zwischenfall nicht unterbrochen.
Am 14. September wird normalerweise die Prozession zur Fiesta del Cristo gefeiert. Ein hoher Feiertag, an dem die Christusfigur durch die Straßen getragen wird. In diesem Jahr bleibt sie zuhause und nur im Teatro Leal wird es ein Kulturprogramm geben, das per Livestream übertragen wird.