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Seit Montag überwachen drei Rettungsschwimmer den Strand Playa de los Molinos in Puerto del Rosario, vor allem am Eingang zur beliebten Höhle, Cueva Herminia. Sie hat schon vielen Schwimmern das Fürchten gelehrt. Auch in Puerto Lajas und Jarugo sind Rettungsschwimmer im Einsatz. Die Strände werden täglich von 11 bis 19 Uhr überwacht.
Die Inselregierung und das Wasserversorgungsamt analysieren derzeit das Ergebnis einer Studie zur Einrichtung einer Entsalzungsanlage. Sie soll durch entsalztes und aufbereitetes Meerwasser vor allem das Problem der Wasserknappheit auf der Westflanke der Insel beheben. In einer ersten Phase könnte die Anlage täglich 13.000 Kubikmeter Wasser liefern. Das Projekt wird rund 2,6 Millionen Euro kosten.
In La Palma geht die digitale Schule, Escuela Digital de Isla Bonita Moda, online. Ziel ist die Ausbildung junger Talente für die Modebranche. Unter anderem profitieren Interessierte von dem Fachwissen und der Kreativität des international anerkannten Modedesigners Pablo Erroz.
Das Kulturamt von Lanzarote hat circa 44.000 Euro in eine neue Licht- und Lautsprecheranlage investiert. Damit wurde der Kinosaal, Cine Buñuel im Kulturzentrum CIC El Almacén komplett neu ausgestattet. Die Installation wurde am Montag abgeschlossen.
Das vermeldet die achte Kanareninsel La Graciosa vor Lanzarote. Im Juli und August sind die vorhandenen Kapazitäten voll belegt. Die Gäste sind ausschließlich kanarische Anwohner. Viele besitzen auch eine Zweitwohnung auf La Graciosa, in der sie sich nun wieder aufhalten dürfen. La Graciosa gilt seit drei Monaten als coronafrei. Jetzt haben die Inselbewohner Angst davor, überrannt zu werden und fordern eine Mäßigung des Zulaufs.
Spaniens Ministerpräsident Pedro Sánchez traf sich am Sonntag vorerst letztmals mit den Präsidenten der spanischen Provinzen zur Videokonferenz. Dabei betonte er, dass er die erneute Ausrufung eines Alarmzustandes nicht ausschließt, falls es einen neuen starken Ausbruch des Corona-Virus geben sollte. Gleichzeitig beteuerte er, dass er das keinesfalls wolle. Vielmehr sei es das letzte Mittel, um eine gefährliche Ausbreitung zu verhindern. Gesundheitsminister Salvador Illa wird weiter im bilateralen Austausch bleiben und Sánchez plant ein Treffen mit den Ministerpräsidenten Ende Juli.
König Felipe VI. und seine Frau Letizia haben ab der nächsten Woche, nach dem Ende des Alarmzustandes, angekündigt, alle spanischen Provinzen zu besuchen. Ihr erster Besuch gilt den Kanaren. Am 23. Juni wird das Königspaar auf dem Archipel erwartet. Der Besuch gilt der wirtschaftlichen, kulturellen und sozialen Belebung der einzelnen Regionen. In erster Linie aber möchte der König den Menschen im Land für ihre Disziplin und ihren Einsatz zur Bewältigung der Corona-Krise danken.
Kanaren Präsident Ángel Víctor Torres gab nach der Sonntagskonferenz mit Ministerpräsident Sánchez bekannt, dass es bei der Öffnung der Kanaren zum 21. Juni bleibt. Genau an dem Tag, an dem auch der Ausnahmezustand endet. In den nächsten Tagen sollen die konkreten Maßnahmen benannt werden, die einen sicheren Tourismus garantieren sollen. Eine der offenen Fragen ist, ob ein COVID-19 Test vor Abflug oder bei der Ankunft am Reiseziel vorgenommen wird.
Die Maschine mit einer Delegation der Welt-Tourismus-Organisation WTO, landet am 8. Juli aus Madrid. Das bestätigte die kanarische Tourismusrätin Yaiza Castilla. Der Probeflug soll die Kanaren als sicheres Urlaubsziel ausweisen. Noch ist nicht festgelegt, auf welcher Insel die Delegation landen wird. Die Expertengruppe wird in der Zeit vom 8. bis 13. Juli auf jeden Fall alle acht Kanareninseln besuchen. Neben den Experten der WTO werden Reisebüroagenten und Fachjournalisten die Expedition begleiten.
Kanaren Präsident Ángel Víctor Torres schlägt einen steuerlichen Anreiz für die Urlauber vor, die ihre Ferien in Europa verbringen. „Auf diese Weise könnten wir den innereuropäischen Tourismus gezielt fördern“, schlug er auf der Sonntagskonferenz der Provinzpräsidenten vor.
Auf dem Flughafen von Gran Canaria wurden Trennwände zum Schutz der Mitarbeiter vor dem Corona-Virus installiert. Das beauftragte Unternehmen ADM Tech hat bereits an den Schaltern der regionalen Fluggesellschaft Binter die Trennwände eingebaut. Die Firma verfügt über nationale und internationale Zertifikate zur Produktion des Anti-Covid-19-Schutzes.
Spaniens Ministerpräsident Pedro Sánchez kündigt im Laufe dieser Woche die Verabschiedung eines Hilfspaktes für die Autobranche an. Insgesamt 3,750 Millionen sollen in einen Plan zur Umgestaltung des spanischen Fuhrparks fließen. Bevorzugt werden E-Mobile. „Wir arbeiten daran, dass künftig bessere Autos in Spanien fahren. Nachhaltigere Fahrzeuge, sauberere Städte, bessere Arbeitsplätze und mehr Wettbewerbsfähigkeit“, so formulierte Sánchez Spaniens Autopläne für die Zukunft.
Rund 90.000 Kanarier profitieren vom Mindesteinkommen, das Anfang des Monats spanienweit beschlossen wurde und ab heute ausgezahlt wird. Insgesamt werden 850.000 Familien in Spanien durch die Maßnahme abgefangen. Die Absicherung schwankt je nach Familiengröße und Einkommen, zwischen 462 und 1.015 Euro. Noch bis zum 15. September kann ein Antrag auf Mindesteinkommen gestellt werden. Es wird für zwölf Monate gewährt und soll besonders gefährdete Familien vor dem Abrutsch unter die Armutsgrenze retten. „Diese Hilfe, die Spanien jetzt leistet, ist ein gutes Beispiel dafür, was Europa jetzt braucht“, lobte der Präsident des Europaparlaments David Sassoli.
Die Inselregierung von Gran Canaria hat in Zusammenarbeit mit dem technologischen Institut der Kanaren, ITC, eine Investition in Höhe von vier Millionen Euro in Biotechnologie beschlossen. Damit sollen verschiedene Projekte im Bereich blauer Wirtschaftskreislauf und Fischwirtschaft genutzt werden, um die industrielle Entwicklung im Süden der Insel zu fördern. Die experimentellen Flächen befinden sich in Pozo Izquierdo und Arinaga.
Im ersten Trimester des Jahres sind aufgrund der Corona-Krise 60 Prozent weniger Immobilien auf den Kanaren an ausländische Interessenten verkauft worden. Vor allem Mitte März mit Ausrufung des Alarmzustandes stürzte die Branche in ein tiefes Loch. Von Januar bis März kauften Ausländer nur 809 Immobilien auf den Inseln. Im Vorjahr waren es im gleichen Zeitraum 2.053. Nach Einschätzung der Bank BBVA wird diese rückläufige Tendenz vermutlich noch bis Ende des Jahres anhalten. Die Verkäufe innerhalb der kanarischen Bevölkerung blieben in etwa gleich.
„Der Corona-Virus hat uns eine enorme emotionale Last und viele Überstunden abverlangt. Aber wir haben ein hervorragendes Personal und sind inzwischen im normalen Krankenhausmodus angekommen“, erklärt die Geschäftsführerin des Universitätskrankenhaus Nuestra Señora de La Candelaria, Natacha Sujanani. Sowohl bei den Facharztterminen als auch in Bezug auf Operationen ist der Normalbetrieb zu 100 Prozent wiederhergestellt, natürlich unter Einhaltung der nun üblichen Schutzmaßnahmen. Mit bis zu 700 Patienten, die auf der Intensivstation des Krankenhauses behandelt wurden, hat das Krankenhaus La Candelaria die größte Last der medizinischen Versorgung der Bevölkerung während der Pandemie getragen.
Am Sonntagmorgen barg die Seenotrettung an der Küste von Playa El Callao Chico in der Gemeinde Guía de Isora einen toten Angler. Der 45-jährige Chinese war in der Nacht zum Sonntag unfreiwillig beim Angeln ins Meer gestürzt. Obwohl sofort Rettungskräfte der Seenotrettung zu Wasser und aus der Luft nach dem Vermissten suchten, konnte er erst im Morgengrauen von der Besatzung des Rettungsbootes „Salvamar“ geborgen werden. Der Leichnam des Verunglückten wurde zum Hafen von Los Cristianos gebracht und dort der Gerichtsmedizin übergeben.
Ein 65-jähriger Mann wurde am Sonntagmittag gegen 12 Uhr auf einer Wanderung rund um die Montaña Limón im Nationalpark vom Schlag getroffen. Ein Synkope, wie es medizinisch heißt, ist eine plötzliche Bewusstlosigkeit, die vom Herzen oder von neurologischen Störungen ausgehen kann. Ein Rettungsteam des Roten Kreuzes lokalisierte den Wanderer und nahm vor Ort eine Erstversorgung vor. Per Rettungshubschrauber wurde er nach El Portillo ausgeflogen und von dort in kritischem Zustand ins Krankenhaus Nuestra Señora de La Candelaria in Santa Cruz gebracht.
Seit rund sieben Jahren warten die Bewohner und Besucher von La Orotava darauf, dass die Treppe, die zum Strand Playa de Los Patos führt, endlich repariert wird. Bürgermeister Francisco Linares fordert das zuständige Konsortium El Rincón auf, endlich Taten folgen zu lassen. Im April letzten Jahres wurden die Arbeiten an das Unternehmen Urvios übergeben, danach geriet das Projekt aus verschiedenen Gründen erneut ins Stocken. Linares fordert nun endlich die nötigen Schritte einzuleiten und zu beginnen. Die 500.000 Euro, die für das Projekt vorgesehen sind, stehen auf dem Konto des Konsortiums bereit.