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Einige Anwohner sprengten beim Centro de Salud Los Gladiolos in Santa Cruz Stadt am Freitag Nachmittag mehrere Feuerwerkskörper. Sofort wurde das Gebäude evakuiert, man dachte zunächst an eine Bombe. Eine solche Aktion ist unverständlich, gerade jetzt wo die Gesundheitszentren überlaufen sind. PG-AR
Kaum hatten wir berichtet, dass die Insel El Hierro bis dahin noch keinen Corona Virus Fall hat, kam die Meldung, dass ein Anwohner welcher von Teneriffa zurückreiste positiv getestet wurde.
Nachdem auch auf Fuerteventura die letzten Gäste abreisen und die Hotels schließen und die Straßen leer sind verbreitete sich hier die Meldung, dass die Gasflaschen rar werden.
Schnell jedoch dementierte der Geschäftsführer der DISA dies und sagte man müsse sich hier keine Sorgen machen die Versorgung steht.
Am Freitag bedankte sich die Präsidentin bei den Besitzern des Hotel Rubimar, in Puerto del Carmen. Diese hatten das zwischenzeitlich geschlossene Hotel der Regierungsverwaltung zur Verfügung gestellt.
Hier sollen nun Helfer des Sanitätsdienstes Ärzte und des Militärs untergebracht werden.
Iberia, Vueling, und Air Europa fliegen weiterhin mit Sondergenehmigungen des Transportministeriums zum spanischen Festland.
Iberia täglich mit einem Flug zwischen Madrid und Gran Canaria sowie Teneriffa Nord. Auch dreimal in der Woche von Madrid nach Teneriffa Süd, Fuerteventura, La Palma und Lanzarote.
Vueling fliegt von Barcelona nach Teneriffa Nord und nach Gran Canaria und zweimal in der Woche nach Lanzarote ebenfalls (Von Bilbao nach Gran Canaria, Teneriffa Nord und Sevilla.
Die Gesundheitsbehörde berichtet von 287 bekannten Coronavirus Fällen auf den Kanarischen Inseln. 82 davon befinden sich in Krankenhäusern.
23 davon sind Intensiv Fälle. Es verstarb am Donnerstag erneut eine 80- jährige Frau, somit gibt es auf den Inseln jetzt 4 Todesfälle. 12 Personen konnten zwischenzeitlich als gesund entlassen werden.
Auf der Insel Teneriffa sind es 143 Fälle, auf Gran Canaria 55, 3 auf La Gomera, 5 auf der Insel La Palma, 5 auf Lanzarote und auf Fuerteventura sind es 11 Erkrankungen.
Auf dem spanischen Festland gab es bis Freitag Vormittag 20.000 Erkrankungen und 1284 Tote sowie 169 Intensiv Fälle.
Seit Donnerstag wird auf den Flughäfen der Kanarischen Inseln gründlich kontrolliert. Die Mitarbeiter der Sicherheitskräfte sind mit Schutzanzügen und Thermometern ausgerüstet.
Die Guardia Civil übernimmt die Aufsicht damit alles ruhig abläuft.
Die Gesundheitsabteilung der Kanarischen Inseln hat jetzt für alle Patienten, welche sich im Krankenhaus befinden, die Freistellung der sonst üblichen Fernsehgebühren beschlossen.
So können die dort befindlichen Menschen nun gratis die Programme ansehen.
Als Selbstschutz hat die kanarische Regierung beschlossen, die Flugverbindungen auf die Inseln auf ein Minimum zu reduzieren. Es bleiben von früher 200 Flügen jetzt 18.
Damit will man sicherstellen, dass keine neuen Virus Überträger von außen kommen.
Die regionalen Gewerkschaften beschuldigen die Verantwortlichen der lokalen Post, nicht ausreichend Schutzmaßnahmen für die Zusteller vorgenommen zu haben.
Es gibt nun schon einen positiv getesteten Briefträger auf den Inseln.
Wie jetzt die Touristik Abteilung der Kanarischen Inseln berichtet, befinden sich derzeit noch rund 90.000 Urlauber auf den Kanarischen Inseln. Man bemüht sich, man diese zügig von den Inseln zu bekommen. Es wird mit den jeweiligen Ländern zusammengearbeitet, so wie auch die Bundesrepublik Deutschland mit den Fluggesellschaften Rückflüge organisiert.
Bei der Quesería Era del Cardón bei Agüimes läuft die Arbeit weiter. So werden hier täglich die Ziegen versorgt und auch gemolken. Es wird auch Ziegenkäse hergestellt. Hier werden täglich 1.200 Liter Milch zu 50 bis 60 Käselaiben verarbeitet.
All dies in diesen Zeiten, allerdings unter Berücksichtigung aller hierfür erforderlichen Auflagen.
Am Donnerstag ordnete die kanarische Regierung die offizielle Schließung aller Hotels und Apartmentanlagen an.
Hierzu zählen auch die privaten Ferienvermietungen. Dies sind rund 1807 Hotels mit etwa 423.000 Betten, welche nun für zunächst 90 Tage geschlossen bleiben.
Die Insel El Hierro ist derzeit die einzige, welche noch keinen an Coronavirus erkrankten verzeichnet.
Um auch gerade die kleinen Inseln zu schützen, wurde hier der Reiseverkehr nahezu ganz eingeschränkt. Die Fähren fahren nur noch zur Warenanlieferung. Die Flüge wurden auf ein Minimum reduziert.
Die Polizei im Süden der Insel hat viel zu tun, denn auch am 5. Tag der Ausgangssperre nehmen dies viele nicht so ernst. Es wurden an einem Tag über 130 Anzeigen geschrieben. Gerade auch Urlauber wollen an den Strand und auch zum schwimmen gehen. Es gab sogar drei Festnahmen wegen Widerstand gegen die Staatsgewalt.