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In den sozialen Medien kursierte ein Video über einen Mann, welcher in Puerto del Rosario mit dem Fahrrad unterwegs war und sich dabei mit dem Telefon filmte.
Dabei versuchte er noch den Beamten der lokalen Polizei zu entwischen.
Liebe Landsleute, hiermit möchten wir Sie über aktuelle Maßnahmen in Bezug auf die weltweite Corona-Pandemie informieren. In Spanien wurde am 14. März 2020 aufgrund der Verbreitung von COVID-19 für das gesamte Land der Alarmzustand für zunächst 15 Tage ausgerufen. Dies ist mit einer Reihe von Maßnahmen verbunden, einschließlich bedeutender Einschränkungen der Bewegungsfreiheit im gesamten Land. Die Bewegung im öffentlichen Raum ist nur noch für den Erwerb von Lebensmitteln, pharmazeutischer Produkte und Produkten zur Sicherung von Grundbedürfnissen, Arzt- und Krankenhausbesuchen, zur Arbeitsstätte und zur Rückkehr an den Ort des gewöhnlichen Aufenthalts, zur Unterstützung von Senioren, Minderjährigen, Abhängigen, Behinderten und besonders gefährdeten Personen, zu Banken und Versicherungen, aus Gründen höherer Gewalt oder einer Notwendigkeit ähnlicher Natur erlaubt. Dies gilt auch für die Fortbewegung in Fahrzeugen. Es kann nicht ausgeschlossen werden, dass Straßen gesperrt werden. Das Angebot an öffentlichen Verkehrsmitteln im innerspanischen Verkehr (Flug-, Schienen- Straßen- und Schiffsverkehr) soll halbiert werden. Die spanischen Flughäfen sind geöffnet, allerdings reduzieren Fluglinien derzeit ihre Flugangebote. Spanische Häfen sind für Kreuzfahrtschiffe gesperrt. Die meisten Geschäfte sind geschlossen, mit Ausnahmen u.a. für Lebensmittelgeschäfte und Apotheken. Weiterhin werden Bildungs-, Kultur- und sämtliche Freizeit- und Sporteinrichtungen sowie Gaststätten in ganz Spanien geschlossen. Für Hotelbetriebe ist mit Einschränkungen zu rechnen. Gesundheitsmaßnahmen nach einem Notfallplan reichen von Gesundheitskontrollen mit Temperaturmessungen bis zu häuslicher Quarantäne. Spanische Gesundheitseinrichtungen werden durch COVID-19 stark in Anspruch genommen, so dass bei der medizinischen Versorgung außerhalb von Notfällen mit Einschränkungen gerechnet werden muss. Besonders betroffene Autonome Gemeinschaften (Comunidad Autónoma) können auch weitreichendere Maßnahmen ergreifen. Im Landesinneren von Katalonien wurden die Gemeinden Igualada, Odena, Vilanova del Cami und Santa Margarida de Montbui abgeriegelt und können weder betreten noch verlassen werden. In der Region La Rioja werden Hotels geschlossen. Die Hauptstadt Madrid wurde vom Robert-Koch-Institut zum Risikogebiet erklärt. Überprüfen Sie Ihre Reisepläne und verschieben Sie nicht erforderliche Reisen. Erkundigen Sie sich über mögliche Änderungen im Reiseplan bei Ihrem Reiseveranstalter oder Ihrer Fluggesellschaft. Informieren Sie sich zu den aktuellen Maßnahmen in Spanien auf der Homepage des spanischen Gesundheitsministerium sowie der jeweiligen Autonomen Gemeinschaft und folgen Sie den Anweisungen und Empfehlungen der Behörden. Beachten Sie die Informationen im Merkblatt COVID-19 sowie auf den Seiten der Weltgesundheitsorganisation WHO und des Robert Koch-Instituts RKI sowie unsere fortlaufend aktualisierten Informationen zu COVID-19 /Coronavirus. Die aktuellen Reisehinweise des Auswärtigen Amtes zu Spanien können Sie jederzeit unter https://www.auswaertiges-amt.de/de/aussenpolitik/laender/spanien-node/spaniensicherheit/210534 einsehen. Mit freundlichen Grüßen Deutsches Konsulat Las Palmas de Gran Canaria
Bis Montag früh berichteten die Gesundheitsbehörden von insgesamt 119 Corona Virus Fällen auf den Kanarischen Inseln. Sieben davon wurden wieder als gesund entlassen. Bisher verstarb eine 82-jährige Frau auf Gran Canaria.
Die Erkrankten befinden sich im Krankenhaus oder stehen unter Quarantäne. Nach wie vor steht das Info Telefon unter der Nr. 900 112 061 zur Verfügung
Die Ryanair Gruppe, dazu gehören Buzz und Lauda, haben ebenfalls mit dem Sonntag Abend die Flüge nach Spanien und den Kanarischen Inseln drastisch eingeschränkt oder gestrichen.
Die Fluggäste werden gebeten, sich daher für mehr Informationen mit ihrer Fluggesellschaft in Verbindung zu setzen.
Die Fluggesellschaft BINTER hat ein Notprogramm aufgelegt, um die Urlauber, welche sich derzeit in Marokko in Marrakech, El Aaiún und Agadir aufhalten, auf die Kanarischen Inseln zurückzufliegen.
Am Sonntag kontrollierte die lokale Polizei verstärkt am Las Canteras Strand. Dort gab es einige Personen, welche sich seelenruhig in die Sonne legten oder spazieren gingen. Meist waren dies Urlauber, welche es nicht wahrhaben wollten, dass es eine Ausgangssperre gibt.
Diese wurden von der Polizei aufgeklärt und bekamen einen Verweis.
Nachdem die Gattin des spanischen Präsidenten Pedro Sanchez, Begonia, positiv auf das Corona Virus getestet wurde, hat sich jetzt der Präsident ebenfalls testen lassen.
Zwischenzeitlich wurde auch das Militär der Einheiten von Gran Canaria und Teneriffa aktiviert, um die lokalen Sicherheitskräfte bei der Einhaltung des Ausgangsverbots und der Sicherheit zu unterstützen. So werden Soldaten jetzt auch teils im öffentlichen Bereich wie Flughafen und Häfen zum Einsatz kommen.
Wie die Einsatzkräfte jetzt berichten, gab es am Sonntag auch für jene, welche sich nicht an das Ausgangsverbot halten wollten, Bußgelder von zunächst nur 100.-€.
Diese können jedoch auch bis zu 30.000€ ausfallen.
Die Direktion des Loroparques von Puerto de la Cruz berichtet nun in der Presse ebenfalls von der Schließung der Einrichtungen des Loro-Parques und des Siam Waterparks für das Publikum wegen der staatlichen Ausgangssperre. Auch das Aquarium Poema del Mar auf Gran Canaria bleibt bis auf weiteres geschlossen.
Man bittet um Verständnis, die Tiere werden selbstverständlich versorgt.
Wie die lokale Regierungsverwaltung berichtet, sind alle öffentlichen Freizeitanlagen Stände etc. geschlossen. Ebenfalls die Wanderwege sowie der Teide und andere Sehenswürdigkeiten. Auch der Merkado Tenerife in Santa Cruz Stadt wurde minimiert.
Gegen 15 Uhr am Sonntag Nachmittag lief im Hafen von Santa Cruz de Tenerife das Kreuzfahrtschiff Costa Luminosa, welche unter italienischer Flagge fährt und aus Antiqua kam ein.
Zunächst hatte das Schiff Anlegeverbot.
Jedoch gab es eine Notfallsituation. Zwei positiv getestete Gäste befanden sich an Bord sowie ein Verstorbener. Dadurch erbat man Hilfe.
Der Gesundheitsdienst kümmerte sich darum. Zwischenzeitlich ist das Schiff unterwegs nach Marseille.
Nach Bekanntgabe des Ausgangsverbots hat die lokale Polizei verstärkt Kontrollen in der Stadt durchgeführt.
Hier gab es viele Lokale, welche noch geöffnet waren.
Daraufhin wurden die Betreiber aufgefordert, ihre Lokale sofort zu schließen. Ebenfalls mussten einige Urlauber darauf hingewiesen werden, dass man nicht an den Teresitas Strand oder zum Wandern gehen kann.
Auf dem Flughafen von La Palma gibt es derzeit mehrere hundert Urlauber, welche dort auf eine Abflugmöglichkeit in ihre Heimat warten. Die Hoteliers und Apartmentbesitzer bemühen sich, den
Zwangsurlaubern den Aufenthalt weitgehend angenehm zu bereiten.
Bei Redaktionsschluss gab es auf den Kanarischen Inseln 90 Corona Virus Fälle, zwei davon sogar wurden als gravierend eingestuft. Es ist ein Fall auf Gran Canaria, ein weiterer auf Teneriffa. Am Freitag verstarb, wie schon berichtet, auch eine 82- jährige Frau auf Gran Canaria an den Folgen des Virus. Zwischenzeitlich gibt es aber auch wieder einige Gesund Meldungen.
Wie schon mehrfach berichtet, gibt es seit Sonntag eine Ausgangssperre in ganz Spanien, diese gilt auch für die Kanarischen Inseln. Die Sicherheitskräfte sind angewiesen, streng zu kontrollieren. Anwohner welche die Anordnung nicht einhalten, können mit einer Strafe von bis zu 30.000€ plus 1 Jahr Gefängnis rechnen.
Auch auf den Kanarischen Inseln wurden im Rahmen des Notfallplans des Gesundheitswesens alle im Ruhestand befindlichen Mitarbeiter, von der Krankenschwester bis zum Arzt, aufgefordert, sich zur Arbeit zu melden.
Viele ehemalige Mitarbeiter des Gesundheitswesens kamen schon freiwillig um mit zu helfen.