Cookies helfen uns bei der Bereitstellung unserer Website. Durch die Nutzung der Website erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Hinweis: Sie können diese Box für verschiedene Informationen verwenden und einstellen ob sie wieder geöffnet werden kann.
Am Mittwochabend um 18.40 Uhr meldete ein Augenzeuge einen Motorradunfall auf der TF-152 an der Kreuzung zur Straße El Trazo. Der Fahrer sei verletzt. Beim Eintreffen der Rettungskräfte konnte nur der Tod des 33-jährigen Mannes festgestellt werden.
Am Donnerstag verabschiedeten sich in Los Silos die Familie und Freunde von Carola. Die Frau stammt aus Los Silos und wurde nicht nur dort wegen ihres mitfühlenden Wesens geschätzt. Die 43-Jährige war am Montag tot aus einer Klärgrube in Santa Úrsula geborgen worden. Ihr ehemaliger Lebensgefährte hatte sie umgebracht. Inzwischen wurden fünf Männer, darunter ihr mutmaßlicher Mörder, festgenommen. Zahlreiche Geschäfte und Häuser in Santa Úrsula tragen zum Zeichen der Solidarität Trauer. Gemeinden und die Inselregierung legten eine Schweigeminute ein.
Und gleich noch zwei Flüchtlingsboote erreichten am Freitagmorgen gegen 7 Uhr die Playa Chica in Puerto de Santiago. Sie waren mit fünf und acht Personen besetzt, die nun gemäß dem Corona-Protokoll getestet werden. Der Strand blieb bis zur Beseitigung der Boote geschlossen.
Der Golfressort Abama Golf wurden von der Fachzeitschrift Golf Digest zum dritten Mal in Folge zum besten Golfressort Europas gewählt. Der amerikanische Golfführer erscheint in 30 Ländern und ist das meistgelesene Medium in der Golfszene. Insgesamt fünf spanische Golfplätze sind dort erwähnt, zwei davon auf den Kanaren. Neben Abama Golf wurde der Golfplatz El Salobre auf Gran Canaria gewürdigt.
Das Verkehrsamt der Inselregierung hat mit der Generalüberholung der TF-514 bei Fasnía begonnen. Auf einer Fläche von 600 Quadratmetern soll der Verkehr durch das Wegräumen von Steinen und das Beschneiden von Pflanzen sicherer werden. Auch Müll und Unrat soll beseitigt werden.
An der Playa de las Cucharas auf Lanzarote entdeckte ein Mann bei einem Spaziergang mit seinem Sohn einen Sprengsatz zwischen den Felsen des Wellenbrechers. Die Sprengstoffsondereinheit GEDEX der Guardia Civil in Costa Teguise und ein spezieller Spürhund wurden aktiviert und sorgten für die kontrollierte Sprengung. Wahrscheinlich war der Sprengsatz beim Bau der Wellenbrechers angebracht worden und dann versehentlich nicht gezündet worden.
In den Gemeinden Granadilla, San Miguel und Arico kommt das Leitungswasser aus dem Atlantik, dank der Entsalzungsanlage EDAM. Das soll auch in Zukunft so bleiben und deshalb wurde am Mittwoch ein entsprechendes Abkommen verlängert. Das Trinkwasser hat eine hervorragende Qualität und wird zu guten Preisen angeboten. Die Anlage läuft auf 100 Prozent und produziert täglich 14.000 Kubikmeter. Mit einer geringen Investition kann die Produktion bei Bedarf auf 21.000 Kubikmeter erhöht werden.
Am Freitag, 24. Juli, um 14 Uhr endet die Anmeldefrist zum diesjährigen Kurzfilmfestival `Festivalito` auf La Palma. Bislang haben sich schon 200 Schauspielerinnen und Schauspieler aus allen Kanareninseln und vom Festland eingeschrieben. Das Thema des Festivals wird bei der Eröffnungsgala am 1. August bekannt gegeben. Am 2. August müssen alle Beteiligten an einem Treffen teilnehmen, auf dem die besonderen Drehbedingungen in diesem Jahr erklärt werden. SV-AR
Die Regenbogenfarben sind das Kennzeichen der LGTBI-Bewegung. Auf La Palma gab es am Mittwoch nicht nur an einem Rathaus ein klares Bekenntnis zur Toleranz und Respekt gegenüber sexueller Vielfalt, sondern an allen 14 Regierungsgebäuden und Gemeinderverwaltungen der Insel wurden die Regenbogenfarben projeziert. SV-AR
Das gilt natürlich auch für uns von Radio Europa. Deshalb möchten wir uns heute bei unseren Hörern und Online-Lesern bedanken. Wir freuen uns, dass von Januar, bis zum 21. Juli über 1.000.040 Besucher unsere Webseite besucht und sich über unsere täglichen Nachrichten informiert haben. Die durchschnittliche Verweildauer betrug fast drei Minuten. Wir freuen uns sehr über dieses Vertrauen und hoffen, dass wir Sie auch weiterhin mit unseren tagesaktuellen und neutralen Nachrichten rund um die Kanarischen Inseln begleiten dürfen.
Die Kanaren könnten sich mit den digitalen Nomaden, also Menschen die online arbeiten, einen neuen Markt erschließen. Rund anderthalb Millionen Urlauber, die zu den “Digitalnomaden“ zählen, könnten die Kanaren zeitweise zu ihrem Standort machen. Es gibt immer mehr Menschen, die so arbeiten können. Sie brauchen ein gutes und schnelles Netz und sonst nichts. Diese Art von arbeitenden Urlaubern könnten auch Lücken außerhalb der Saison schließen.
Der Bürgermeister von Las Palmas, Augusto Hidalgo, sieht erste Anzeichen einer wirtschaftlichen Erholung. Das Bauwesen holt bereits auf und stellt wieder Arbeiter ein. Und auch den Tourismus sieht er positiv. Der urbane Tourismus könnte sich sogar schneller erholen als der klassische Strandtourismus. Voraussetzung ist allerdings, dass die Kreuzfahrtschiffe wieder anlegen. Kongresse werden voraussichtlich bis 2022 wieder auf ihrem Volumen von vor der Krise sein.
Diese positive Tendenz ist bei den Menschen aber noch nicht angekommen. Die Kanaren drohen zum Armenhaus Spaniens zu werden. Einer Umfrage des spanischen Statistikamtes INE zufolge, können mehr als die Hälfte der Haushalte keine unvorhergesehenen Ausgaben stemmen. Rund 35 Prozent der Menschen sind von Armut bedroht. Die Durchschnittseinkommen zählen zu den niedrigsten des Landes. Deshalb haben fast 14 Prozent der Haushalte nur mit Mühe das Monatsende erreicht. Und diese Umfrage fand 2019 statt, für 2020 werden die Zahlen voraussichtlich noch besorgniserregender ausfallen.
Den Kampf gegen die Armut hat sich auch die Lebensmittelbank auf die Fahnen geschrieben. Über 30.000 kanarische Familien werden von der gemeinnützigen Organisation mit Lebensmitteln und Hygieneartikeln unterstützt. Nun haben die städtischen Buswerke von Las Palmas kostenlose Fahrkarten für die freiwilligen Helfer bereitgestellt, damit sie die bedürftigen Familien leichter erreichen können. Außerdem unterstützt sie die Spendenkampagnen der Organisation.
Die Kanaren Abgeordnete für Sozialrecht, Gleichheit, Vielfalt und Jugend, Noemi Santana, traf sich am Mittwoch mit ihrem Amtskollegen aus der Zentralregierung in Madrid. Ihre zentrale Forderung ist, dass der Kampf gegen die Armut und sozialen Ausschluss in einem mehrjährigen Programm festgelegt wird. Sie möchte verhindern, dass dieses wichtige Projekt bei einem möglichen Politikwechsel zum Zankapfel wird.
Zugegeben, manchmal geht den Inselbewohnern der graue Himmel, die Panza del Burro, in den Sommermonaten auf die Nerven. Aber die hohe Wolkendecke, die durch den Passatwind erzeugt wird, sorgt auch dafür, dass die Durchschnittstemperaturen das ganze Jahr über bei 22 Grad bleiben. Darauf bezog sich jetzt ein Artikel über Las Palmas, der von Gustavo Higueruela für das Journal „Esquire“ verfasst wurde. „Las Palmas de Gran Canaria hat das beste Klima der Welt“, schreibt er dort und bezieht sich dabei auf eine Studie der Syracuse University in New York aus dem Jahr 1996.
Am Mittwoch gegen 12.20 Uhr ging in der Notrufzentrale 112 ein Anruf ein, weil auf der GC-215 in der Nähe des Bergdorfs Artenara ein Feuer ausgebrochen war. Eine heikle Situation, denn die Feuerwehr musste vor allem verhindern, dass der Wald auf der angrenzenden Bergflanke Feuer fing. Darum kümmerten sich zwei Hubschrauber. Sie kühlten die Gegend aus der Luft mit Wasser ab. Der Feuerwehr am Boden gelang es das Auto zu löschen. Zu retten war da allerdings nichts mehr.
Am Dienstagabend gegen 21 Uhr ging in der kanarischen Notrufzentrale 112 ein Hinweis der Seenotrettung ein. Sie hatte ein Flüchtlingsboot mit 34 Menschen an Bord etwas sechs Meilen südöstlich von Gran Canaria gesichtet. Es waren auch zwölf Kinder dabei. Die Migranten wurden in den Hafen von Arguineguín gebracht. Möglicherweise ist es eines der Boote, nach denen seit Wochenbeginn gesucht wird. Radio Europa hat darüber informiert. SV-AR
In Mogán wurde am Mittwoch der erste Windkanal der Kanaren eingeweiht. Wollen auch Sie einmal erleben, wie es ist abzuheben? Dann bietet sich ein Flug im Windtunnel FLY Gran Canaria an. Der Besuch ist schon ab fünf Jahren möglich, also absolut ungefährlich und trotzdem gibt es einen Kick, als wäre man aus einem Flugzeug abgesprungen oder im Paraglider unterwegs. Der Besucher schwebt quasi auf einem vertikalen Luftstrom. Zwei Flüge kosten 49 Euro für Erwachsene und 39 Euro für Kinder.