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Es nimmt einfach kein Ende, immer mehr Flüchtlinge wagen sich auf den Atlantik, in der Hoffnung die Kanaren zu erreichen. Allein am Montag hielt die Seenotrettung nach fünf Pateras Ausschau, die insgesamt 190 Menschen an Bord haben sollen. Ein Boot mit 63 Flüchtlingen hat in der Nacht zum Samstag in Tarfaya in Marokko abgelegt und wenig später ein weiteres mit 40 Menschen etwas nördlicher in Tan-Tan. Seit Freitag sind in der Westsahara bei Dajla drei Boote mit 27, 28 und 32 Insassen in See gestochen. Der nächste Punkt auf den Kanaren ist Maspalomas und das ist rund 450 Kilometer entfernt. Von dieser Überfahrt haben gemeinnützige Organisationen erfahren und die spanischen Behörden alarmiert. Montagnacht hat die Seenotrettung ein Boot mit 26 Menschen entdeckt und in den Hafen von Arguineguín gebracht.
Ohne Maske, ohne Abstand, aber mit viel guter Laune feierten am Wochenende rund 80 Personen auf einem Boot auf Gran Canaria. Der Organisator hat es gut gemeint und dann lief im die Situation aus dem Ruder. „Wir haben allen die Temperatur gemessen, bevor sie an Bord gingen. Da haben auch alle Masken getragen. Aber dann wurden diese abgenommen und wir konnten nichts mehr aufhalten“, erklärt der Veranstalter. Auch auf Teneriffa gab es am Wochenende Partys. So zu tun, als gäbe es Corona nicht, lässt das Virus aber leider nicht verschwinden.
Dass das Virus nicht verschwunden ist, zeigen auch die aktuellen Zahlen. Allein vom 13. bis 20. Juli stieg die Zahl der Corona-Infizierten von 76 auf 149. Ein Anstieg um 95 Patienten innerhalb einer Woche. Rund 200 Menschen wurden wegen Kontakt zu den Infizierten unter Quarantäne gestellt. Auf Teneriffa gibt es derzeit zwei Herde, auf Gran Canaria vier. 99 Fälle wurden durch Flüchtlinge auf Fuerteventura und Lanzarote importiert. Trotzdem gilt: Trotz Sommerlaune, bitte nicht leichtsinnig werden !
In Zeiten, in denen es immer weniger regnet und der Wasserbedarf trotzdem steigt, werden Entsalzungsanlagen immer wichtiger. Die Inselregierung von Gran Canaria bietet in Zusammenarbeit mit dem Technologischen Institut der Kanaren ab September einen Kurs für Fachkräfte für Entsalzungsanlagen an. Es gibt Kurse für Techniker und Management. Das Programm besteht aus 14 Schulungsmodulen, die sich bis 2021 hinziehen. Anmeldungen sind über www.spegc.org möglich.
Seit Dezember 2019 werden im Universitätskrankenhaus Dr. Negrín in Las Palmas Herztransplantationen durchgeführt - und das mit großem Erfolg. In diesem Jahr haben die Experten bereits sechs Patienten ein neues Herz implantiert. Auch während der Coronakrise wurden auf den Kanaren Organtransplantationen durchgeführt und so Menschenleben gerettet.
Die Inselregierung von Gran Canaria und Vertreter der Hauptstadt Las Palmas haben am Montag ein Abkommen zum Kauf von zwei Grundstücken in Tamaraceite unterzeichnet. Dort sollen zwei Häuser mit rund 200 Heimplätzen für Senioren und behinderte Menschen sowie rund 30 Tagesplätze entstehen. Das Projekt soll 27 Millionen Euro kosten und noch in diesem Jahr begonnen werden. Die Bauzeit ist mit 20 Monaten veranschlagt. SV-AR
Die „Loteria de navidad“ ist in Spanien Tradition und viele Menschen kaufen gleich mehrere Lose, um das Jahr vielleicht als Millionär beenden zu können. Trotz Corona hoffen die Losverkäufer den Umsatz vom letzten Jahr wiederholen zu können. Er belief sich auf 2,9 Milliarden Euro. Die Hoffnung auf Glück hat wohl auch in diesem Jahr Konjunktur. Der Verkauf der Lose, die jetzt schon im Umlauf sind, läuft gut.
Rund 7.000 Mitarbeiter des Gesundheitswesens wollen bis zum Ende des Jahres auf Teneriffa Urlaub machen. Insgesamt 20.000 werden die Kanaren besuchen. Wegen ihres Einsatzes in der Corona-Krise hat die Iberia-Gruppe den Mitarbeitern von Krankenhäusern 50.000 Tickets geschenkt. Sie konnten sich nationale und internationale Ziele aussuchen. Schön, dass sich so viele von Teneriffa angezogen fühlen ! Die erste Gruppe mit 40 Personen landete am Montag auf dem Nordflughafen und wurde mit Applaus begrüßt.
In Santa Úrsula nahm die Guardia Civil einen 44-jährigen Mann fest, der am Wochenende seine Ex-Partnerin im Ortsteil La Corrujera umgebracht haben soll. Seit 30.Mai sind sie getrennt und seitdem besteht ein Annäherungsverbot. Die Frau war Teil des Sysmtes VioGén, das gefährdete Frauen überwacht. Doch auch das hat nichts genützt. Nachdem die Tochter und Nachbarn die Polizei verständigt hatten, weil sie die 43-Jährige nicht gesehen haben und sie auf Anrufe nicht reagiert hat, wurde der ehemalige Lebensgefährte ins Verhör genommen. Nach längerem Zögern gestand er, seine Ex ermordet und den Leichnam in einer Klärgrube entsorgt zu haben. Die Ermittlungen dauern noch an. Der Tatverdächtige wurde verhaftet und wird voraussichtlich innerhalb von 48 Stunden dem Haftrichter vorgeführt. Die Stadt Santa Úrsula hat für Dienstagmittag eine Schweigeminute angesetzt.
Die Policia Nacional konnte kürzlich zwei Männer festnehmen, die per Haftbefehl gesucht wurden. Ein 38-Jähriger, gegen den vier Haftbefehle vorlagen, konnte in der Avenida Francisco La Roche gestellt werden. Er wehrte sich so vehement gegen die Festnahme, dass dabei mehrere Polizisten verletzt wurden. Dafür wird er sich jetzt auch noch verantworten müssen. Ein 36-jähriger Mann, der mit drei Haftbefehlen gesucht wurde, konnte in der Calle Benahore verhaftet werden. Nach ihm wurde unter anderem wegen versuchten Mordes gefahndet.
Während der Karneval von Las Palmas bereits auf Mai verlegt wurde, hält Santa Cruz noch am traditionellen Karneval fest. Die 70 Meter lange Bühne und auch der Zuschauerbereich werden nach Sicherheitsbestimmungen geplant. Das Bühnenbild steht - jetzt fehlt nur noch das Karnevalsplakat. Noch bis zum Donnerstag können die Vorschläge für das Karnevalsplakat 2021 in Santa Cruz eingereicht werden. Der Gewinner wird mit 1.500 Euro belohnt. Teilnahmebedingungen finden sich auf der Webseite www.carnavaldetenerife.com
Am Sonntagvormittag stürzte eine Frau im Naturschutzgebiet Rambla de Castro in Los Realejos so unglücklich, dass sie nicht mehr auftreten und weiterlaufen konnte. Feuerwehrleute der Wache in La Orotava schienten das Bein und trugen sie zum Ambulanzfahrzeug.
Dank der engen Zusammenarbeit von Polica Nacional und Policia Local von Los Realejos konnte ein 57-Jähriger als mutmaßlicher Täter eines Raubüberfalls festgenommen werden. Bereits am 8. Juli wurde eine Lotterieannahmestelle von einem bewaffneten Mann überfallen. Er bedrohte die Angestellte und eine Kundin, die sich gerade in dem Laden befand. Der Täter erbeutete 2.400 Euro. Dank der Ermittlungsarbeit konnte der Verdächtige nun verhaftet und 890 Euro aus der Beute sichergestellt werden. Außerdem fand die Polizei die Kleidung, die der Mann bei dem Überfall getragen hatte sowie die Waffe. Es stellte sich heraus, dass sie nicht echt war. Der mutmaßliche Täter ist bereits mehrfach vorbestraft.
In Rekordzeit von rund vier Wochen wurde die Verbindung der Galerie Niagara mit dem Wasserkanal Tágara-Tervejos gebaut. Dank diesem neuen Wasseranschluss sollen die Bewässerungsprobleme in der Landwirtschaft in Vilaflor, San Miguel und Arona gelöst werden. Vor allem in den Sommermonaten leidet die Region unter der großen Trockenheit. Die Wassergalerie liegt auf 1.705 Metern und liefert 280 Pipas pro Stunde. Die Maßeinheit „Pipa“ entspricht 480 Litern Wasser.
Die Gemeinde Candelaria stellt 115.000 Euro zur Unterstützung des Sports bereit. Gefördert werden Sportvereine, aber auch Einzelpersonen, die in der Stadt leben. Ab Dienstag, 21. Juli, bis zum 11. August können die entsprechenden Anträge bei der Stadt gestellt werden. SV-AR
Der gomerische Politiker Jesús Ramós betonte kürzlich, dass die Möglichkeit von zuhause zu arbeiten, in der Krise sehr hilfreich war. Auch wenn das sogenannte Home-Office in Spanien weit weniger gut entwickelt ist, als in den USA und in den nordischen Ländern. Deshalb drängt er darauf, diese Option nun nicht wieder aufzugeben, sondern die Rahmenbedingungen dafür zu schaffen.
Die Inselregierung von La Gomera hat die dritte Rate für 220 Selbständige und 14 Kleinbetriebe ausgezahlt. Über 511.800 Euro hat sich die Inselregierung dieses Rettungspaket kosten lassen.
Die Inselregierung vereinfacht die Besuche von Familienangehörigen im Altersheim, um die Lebensqualität der Senioren zu verbessern. Sie leiden sehr darunter, wenn sie ihre Familie nicht sehen können. Die Besuche finden immer nach telefonischer Vereinbarung und unter Sicherheitsregeln statt. Zwei Heime in El Pinar und La Frontera werden derzeit überholt. Deshalb wurden die Bewohner des Altersheim in Frontera vorübergehend im Hotel-Balneario Pozo de la Salud untergebracht.
Auf La Palma haben die Bauarbeiten für den Campingplatz La Laguna de begonnen. Rund 2,3 Millionen Euro werden in die Initiative investiert. Der Campingplatz soll mehr Leben in die Gemeinde Barlovento bringen. Die Bauzeit beträgt voraussichtlich ein Jahr.
Kanarenpräsident Ángel Víctor Torres betrachtet die Belegung im Juli und August als Testphase für den Herbst, wenn noch mehr Gäste erwartet werden. Dazu zählt auch zu beobachten, wie sich die Urlauber verhalten und wie die größtmöglichen Vorsichtsmaßnahmen durchgesetzt werden können. Die Krankenhäuser sind vorbereitet und haben Schutzmittel für mindestens drei Monate auf Lager. Denn eines ist seiner Ansicht nach klar, noch eine Schließung überleben die Kanaren wirtschaftlich nicht.