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Nach der Aufhebung der Ausgangssperre gaben fast 82 Prozent der Spanier an, Urlaub machen zu wollen und das innerhalb der eigenen Landesgrenzen. Sie setzen nach einer Umfrage des spanischen Statistikamtes INE vor allem auf Sicherheit, die Nähe zur spanischen Gesundheitsversorgung und auf Aktivitäten an der frischen Luft. Noch immer sind Hotels für spanische Urlauber auf der Favoritenliste ganz oben, gefolgt von Ferienwohnungen. Der Preis ist nicht das Hauptargument, das die Spanier derzeit anführen. Vielmehr wollen sie klassische Ziele mit vielen Urlaubern eher meiden. Stattdessen gelten: Wenig Menschenansammlungen, Sicherheit, ein fairer Preis und eine Nähe zu ihrem normalen Wohnort.
Gestern öffnete das NH Hotel in Madrid seine Toren und schon am Freitag soll das NH Imperial Playa de Las Canteras in Las Palmas auf Gran Canaria folgen. Auch Iberostar mit insgesamt zwölf Hotels auf dem Archipel, kündigte die Inbetriebnahme von acht Hotels in der zweiten Junihälfte an. Das prestigeträchtige Heritage Grand Mencey in Santa Cruz de Tenerife wird voraussichtlich im Juli aktiviert und für drei Hotels (zwei auf Lanzarote und eines in Costa Adeje) gibt es noch keinen fixen Öffnungstermin.
Andere Ketten, wie RIU mit 17 Hotels auf dem Archipel, Barceló und die kanarische Kette Lopesan warten noch auf die bestätigte Aktivierung des Flugverkehrs auf nationaler und europäischer Ebene sowie auf die rechtlichen Regelungen aus Madrid bezüglich der Kurzarbeit.
Aus der Not der Corona-Krise wurde auf Gran Canaria das Online-Portal Gran Canaria Me Gusta geboren. Es bietet Landwirten die Möglichkeit, ihre Erzeugnisse auf einem virtuellen Markt zu verkaufen. Inzwischen hat die Initiative ihr Zukunftspotential bewiesen. Denn 90 Prozent der Erzeuger lokaler Produkte, die das Portal nutzten, haben so positive Erfahrungen gemacht, dass sie den Absatz ihrer Produkte auch künftig digital bewerben. wollen.
Das spanische Verbraucherschutzamt klagt gegen mindestens 17 Fluggesellschaften auf Unterlassung wegen unlauterer Geschäftspraktiken. Sie werfen den Gesellschaften vor, ihre Kunden nicht ordentlich aufzuklären und ihnen die Rückerstattung des Ticketpreises, gerade jetzt in der Coronakrise, vorzuenthalten.
Dabei gilt: der Kunde hat generell ein Recht darauf, den Ticketpreis innerhalb von sieben Tagen zurückerstattet zu bekommen. Das gilt auch für Kunden, die einen Gutschein akzeptiert haben, der ihnen als einzige Alternative angeboten wurde. Auch sie können noch das Geld zurückfordern.
Der Vorwurf der spanischen Verbraucherschützer richtet sich an die Fluggesellschaften: Air Europa, Air France, Binter Canarias, EasyJet, Eurowings, Iberia (Iberia Express y Air Nostrum), Jet 2, KLM, Latam Airlines, Lufthansa, Ryanair, Scandinavian Airlines (SAS), Transavia, Thomson Airways (TUI), United Airlines, Volotea und Wizzair.
Agenten der Policia Nacional in Las Palmas nahmen zwei Frauen im Alter von 23 und 27 Jahren fest, denen versuchter Drogenhandel vorgeworfen wird. Die beiden wurden beobachtet, wie sie als sie eine Routinekontrolle entdeckten, sofort ein Taxi anhielten und einstiegen. Das erregte die Aufmerksamkeit der Beamten und sie nahmen eine Durchsuchung vor. Sie stellten vier kleine Päckchen mit Kokain, ein Smartphone und 30 Euro Bargeld sicher. Die beiden Frauen gaben zu, auf dem Weg zu einem Bekannten zu sein, dem sie das Kokain verkaufen wollten. Beide waren bislang nicht polizeibekannt.
Gestern Abend ereignte sich bei Puerto Rico, ein schwerer Unfall. Der Fahrer eines PKWs kollidierte an der Ausfahrt eines Kreisverkehrs mit der Leitplanke und das Fahrzeug geriet in Brand. Dank des schnellen Einsatzes der Feuerwehr, konnte das Feuer gelöscht werden. Das Fahrzeug ist dennoch komplett ausgebrannt. Drei Personen wurden verletzt.
Ein 69-jähriger Mann meldete sich gestern bei der Notrufnummer 091 und gab an, Opfer eines Raubüberfalls geworden zu sein. Zwei Tatverdächtige im Alter von 32 und 34 Jahren, beide mit 18 Vorstrafen, wurden festgenommen. Der Rentner erzählte, dass er von den mutmaßlichen Tätern vor seiner Haustür mit einem Messer bedroht wurde. Sie entrissen ihm die Geldbörse mit der Rente, die er gerade abgeholt hatte und schlugen ihn. Der Mann flüchtete zu seinem Nachbarn. Auch dort drangen die Täter ein und entwendeten auch dem Nachbarn Geld und Ausweispapiere. Das Opfer identifizierte die beiden Verdächtigen auch als die mutmaßlichen Täter, die ihm wenige Tage zuvor auf dem Heimweg eine Goldkette vom Hals gerissen hatten. Beide wurden dem Gericht vorgeführt.
Endlich fließt der Verkehr auf der TF-5 zwischen Los Realejos und Icod de los Vinos wieder. Zumindest einspurig. Am Montag war dies eine spürbare Erleichterung, vor allem für den Berufsverkehr. Der Inselrat für Straßenbau, Mobilität und Innovation, Enrique Arriaga, hat am Montag vor Ort betont, dass alles getan werde, um die Arbeiten möglichst schnell zum Abschluss zu bringen. Die Barrieren, die im unteren Teil der Steilwand für Sicherheit sorgen sollen mussten in Europa bestellt werden und sind bereits auf dem Weg nach Teneriffa. Sobald sie verbaut sind, wird der Verkehr wieder in beide Richtungen fließen können.
Einsatzkräfte der Unipol in Santa Cruz haben am vergangenen Wochenende im Stadteil Valleseco ein Trinkgelage auf der Straße aufgelöst. Botellón werden die Treffen auf offener Straße zum gemeinsamen Alkoholkonsum genannt. Gegen insgesamt 13 Personen, die sich auf einem Parkplatz getroffen haben, wurde Anzeige erstattet. Denn sie hatten weder Mundschutzmasken bei sich, noch haben sie den vorgeschriebenen Mindestabstand gewahrt. Zwei Teilnehmer wurden zusätzlich wegen des Besitzes von Rauschmitteln angezeigt.
Der Nationalgerichtshof urteilte kürzlich zugunsten des von der Stadt Santa Cruz vorgeschlagenenen Projekts zur Nutzung des 1,4 Kilometer langen Küstenstreifens am Strand Playa de Las Teresitas. Geplant sind die Erweiterung des trockenen Strandbereichs, die Eliminierung der Parkplätze und des Fußgängerbereichs sowie die Schaffung eines Stadtparks mit Sportmöglichkeiten. Die Prozesskosten muss die Gegenpartei Inversiones Teresitas SL tragen. Es besteht die Möglichkeit gegen das Urteil Beschwerde einzureichen.
Gegen Mitternacht wurden eine Streife der Policia Local in der Nacht zum Montag zu einem Lokal im Sportclub von San Andrés gerufen. Tatsächlich fanden sie dort hinter verschlossenen Türen 45 Personen vor. Laute Musik, Menschen an der Bar, vollbesetzte Tische und Alkoholkonsum beherrschten das Geschehen. Sicherheitsmaßnahmen wurden nicht eingehalten und in einer Ecke wurde an einem Tisch sogar Bingo gespielt. Der Wirt gab zu, nichts unternommen zu haben, als immer mehr Gäste ins Lokal strömten. Das Bingo-Spiel habe er auch erlaubt, um sich selbst zu finanzieren.
Anlässlich des vergangenen Feiertags Día de Canarias hat die Stadt Santa Cruz, die Gewinner des Fotowettbewerbs für typisch kanarische Kleidung und Bodegas bekannt gegeben. Den ersten Preis für eine Momentaufnahme einer kanarischen Bodega gewann Vanessa del Castillo Gutiérrez. Den Hauptpreis für typische Trachten ging an Antonia María Expósito Pérez. Noch bis Sonntag 7.Juni um 13.30 Uhr, können Interessierte ihre Stimme für die besten kanarischen Musiktalente abgeben. Einfach die Webseite https://fiestasdesantacruz.com besuchen.
Die Passagiere der Reederei Fred Olsen adaptieren, sich im Zuge der steigenden Mobilität an die neuen Regeln an Bord. Seit Beginn der Corona-Krise hat die Reederei mehr als 20 Sicherheits- und Hygienemaßnahmen eingeführt. Eine davon ist die obligatorische Nutzung von Masken. Vor Reiseantritt muss im Rahmen der Lockerungsstufe Zwei ein gültiger Grund angegeben werden, weshalb diese Reise unbedingt nötig ist. Wenn ab der kommenden Stufe Drei eine größere Bewegungsfreiheit gewährt wird, werden diese Maßnahmen umso nötiger sein. Wer sich vorher informieren möchte, kann dies über die Webseite von Fred Olsen tun.
Der ehemalige stellvertretende Handelsminister der USA, Juan Verde, ist heute einer Online Konferenz in Santa Cruz anlässlich des internationalen Tags der Umwelt zugeschaltet. Der Berater von Ex-Präsident Barack Obama, Bill und Hilary Clinton und Al Gore, spricht um 17 Uhr zum Thema „Covid und die neue Weltordnung: Grüne Wirtschaft, die große Chance“. Die Konferenz wird von der Stiftung Fundación Santa Cruz Sostenible organisiert. Wer möchte, kann sich über https://scverdeyazul.com dazu schalten.
Zwei Männer erlitten gestern schwere Verletzungen bei der Reparatur eines Landwirtschaftsgeräts, das Feuer fing. Ein 29-Jähriger erlitt dabei schwere Verbrennungen am Rumpf und wurde von den Rettungskräften ins Universitätskrankenhaus Hospital Universitario Nuestra Señora de la Candelaria in Santa Cruz gebracht. Der zweite Beteiligte wurde von den Flammen mittelschwer an dem Armen verbrannt. Er wird im Universitätskrankenhaus HUC in La Laguna behandelt.
Nachdem am Sonntag vermehrt Quallen im Wasser und am Strand Playa de Las Bodegas auftraten, wurde die rote Fahne gehisst. Diese Warnung konnte gestern wieder aufgehoben werden. Der beliebte Strand am Fußes des Anagagebirges kann wieder genutzt werden.
Ein Mann wurde gestern an der Playa de La Jaquita in Granadilla de Abona, im Süden Teneriffas, bewusstlos aus dem Meer gezogen. Anwesende Badegäste hatten den fast Ertrunkenen entdeckt und geborgen. Nachdem sie feststellten, dass er einen Atemstillstand hatte, begannen bis zum Eintreffen der Rettungskräfte sofort mit Wiederbelebungsmassagen. Die Sanitäter stabilisierten den Verunglückten vor Ort und brachten ihn in kritischem Zustand ins Hospital Nuestra Señora de la Candelaria.
Das Sozialamt der Stadt Adeje hat in der aktuellen Krisenzeit eine telefonische Betreuung für die Mitbürger im Alter zwischen 65 und 90 Jahren eingerichtet. Sie werden von Mitarbeitern individuell kontaktiert, um ihnen die Lage zu erklären und zu erfragen, wie es ihnen geht oder was sie benötigen. Die Resonanz auf diese Initiative ist gut. Die meisten Senioren erleben die Krise im Kreis ihrer Familie, mit Kindern und Enkeln. Die wenigen Ausländer, die in der Stadt ganzjährig wohnen, berichteten, dass sie von Nachbarn, Freunden und professionellen Helfern, Betreuung und Zuspruch erfahren.
La Gomeras Präsident Casimiro Curbelo plant ab dem kommenden Montag, 8. Juni, die Reaktivierung des Flug- und Fährverkehrs mit den anderen Inseln. Zu diesem Zeitpunkt sind voraussichtlich alle Kanareninseln auf der Stufe Drei der Lockerungen angekommen. „Nachdem wir fast drei Monate lang starke Restriktionen zur Eindämmung der Pandemie auf uns genommen haben, müssen wir nun schrittweise zur Normalität zurückkommen und unsere Mobilität zurückgewinnen“, erklärte er. In den zurückliegenden Wochen ist der Fährverkehr von La Gomera von über 4.000 Passagieren am Tag auf nur noch 70 geschrumpft. Der Flugbetrieb zum Nordflughafen von Teneriffa und nach Gran Canaria wurde komplett eingestellt.