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Wie jetzt der Verbraucherschutzverband `Asociación de Grandes Distribuidores de Canarias` (Asodiscan) berichtet, nutzen einige Supermärkte, gerade auch die Kleinen, die Corona Krise aus. Es wurden schon Preisanstiege von durchschnittlich mindestens 3 % registriert. Manche kürzen auch ihre Sortimente.
Der Präsident der Kanarischen Inseln, Ángel Víctor Torres, arbeitet derzeit mit Fachleuten an einem Ausstieg aus der Ausgangssperre für die Kanarischen Inseln. Er ist der Ansicht, dass die Verlängerung der Ausgangssperre für jene Provinzen zutrifft, wo es eine große Verbreitung des Virus gibt.
Jedoch, die Kanarischen Inseln sollen unabhängig vom Festland mit Lockerungen starten können.
Bisher sind auf den Kanarischen Inseln 199.401 Menschen durch die Corona Krise arbeitslos gemeldet worden. Viele Anträge auf Kurzarbeit werden derzeit noch bearbeitet. Die meisten der Arbeitslosen kommen aus dem Hotel- und Gaststättengewerbe.
Jeder dritte Arbeitgeber und Unternehmer wird nach der Corona Krise wohl weniger Mitarbeiter einstellen. Man spricht von 35% weniger Neueinstellungen. Viele wollen erst einmal sehen wie es anläuft und sich von den finanziellen Schäden erholen.
Die letzten drei Monate im Jahr 2019 waren prima Monate beim Immobilien Verkauf, hier lag man sogar an erster Stelle von allen Provinzen in ganz Spanien.
Die Preise stiegen sogar langsam wieder an, man hatte sich von der Wirtschaftskrise 2008 endlich erholt.
Doch jetzt ist der Markt erneut wieder nahezu zum Stillstand gekommen, es heißt, schlimmer als 2008.
Der Klein- und Einzelhandel kann derzeit noch nicht öffnen. Die Baustoffhändler, welche Baustellen beliefern, können im Rahmen des Großhandels jedoch Zement und Baustoffe verkaufen und liefern.
Jetzt fordert der Verband der Ferreterias die Öffnung der Geschäfte, um den Handel wieder anzukurbeln und den Handwerken die Materialbeschaffung zu ermöglichen.
In der Gemeinde Tegueste sollte es am kommenden Sonntag die alljährliche Fiesta mit der Romería de San Marcos Evangelista geben. Diese fällt aus wegen der Ausgangssperre.
Jedoch jetzt hat man die Anwohner aufgefordert, doch zu feiern, in dem man die Balkone schmückt.
Mittags um 12 Uhr treffen sich alle Anwohner auf ihren Terrassen oder auf den Hausdächern, das wurde jetzt in den sozialen Medien vereinbart. Auch will man den Gottesdienst an diesem Tag über den TV Kanal 4 übertragen.
Ebenfalls überlegt die Gemeinde derzeit einen neuen Termin für diese schöne Romeria nach Corona zu nennen.
Der Gemeinderat der Stadt Santa Cruz de Tenerife beschloss jetzt, den Parque La Estrella für rund 1 Mill. € zu erneuern. Hier gibt es verschiedene Phasen mit Erdbewegungen und Anpflanzungen.
Auch soll dort ein Kiosk mit einer Cafeteria entstehen.
Auch die Stadt Santa Cruz will die Fiesta del Mayo symbolisch mit geschmückten Balkonen und Straßen feiern. So möchte man hier über die sozialen Medien Aktionen starten. Auch hier sollen die Anwohner auf ihren Balkonen und im Netz mit dabei sein. Es gibt sogar Wettbewerbe für den Baile de los Magos.
Mit Ausbruch der Corona Krise hat die Carnival Corporation der AIDA Cruises einen Antrag gestellt, die AIDANOVA weiterhin im Hafen von Santa Cruz de Tenerife ankern lassen zu dürfen. Dieser Sondergenehmigung wurde am 13. März zugestimmt. Seither versucht man viele Besatzungsmitglieder nach Hause zu bekommen. Dies ist gar nicht so einfach, denn viele kommen von den Philippinen. Die Genehmigung, das Kreuzfahrtschiff dort zu parken, ist nun ein Segen für die Hafenbehörde, denn durch die Liegegebühren kann man auch die Kosten dort etwas decken.
Die AIDA-Crew bedankte sich kürzlich mit einem “Gracias Tenerife“ durch die Lichtschaltung der Kabinen.
Der Hotelverband `Asociación Hotelera y Extrahoteles`von Teneriffa, La Palma, La Gomera und El Hierro (Ashotel), hat
jetzt Schnelltests für das Virus Covid 19 für all diejenigen gefordert, welche hier auf die Inseln reisen wollen. Damit will man nach der Ausgangssperre den Touristikbereich wiederbeleben.
Um den Landwirten und Anwohnern zu helfen, kauft die Gemeinde Pajara den Bauern die landwirtschaftlichen Produkte zum Festpreis ab. Dann werden diese über verschiedene Märkte wieder günstig weiterverkauft. Es werden damit auch rund 700 Menschen mit Care Paketen von der Gemeinde versorgt.
Das Jahr 2019 war schon recht hart für die Insel Fuerteventura, durch den Wegfall verschiedener Fluglinien gab es weniger Gäste. Doch jetzt ist dies für die Insel der absolute Supergau, man spricht von einem Verlust in der Touristik Branche von rund 3,8 Milliarden € durch die Corona Krise.