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Am 13. und 18. September durften die Jäger mit Schusswaffen auf die Jagd gehen. Dabei müssen sie sich an strenge Regeln halten und sichere Zonen meiden. Dazu zählen die Nähe von Siedlungen, Wege und Waldpisten. Damit das eingehalten wird, hat die Polizei zahlreiche Überprüfungen vorgenommen. Über 60 Jäger wurden kontrolliert. Rund ein Dutzend erhielt eine Anzeige, weil sie in der Nähe von bewohntem Gebiet schossen und sechs Jagdgewehre wurden beschlagnahmt. Die Strafen liegen zwischen 150 und 3.000 Euro sowie einem Jagdverbot zwischen einem und sechs Jahren.
Fünf Gewerkschaften gehen derzeit gegen die Leitung der Policia Local in Telde vor. Der Grund: Einige Polizisten der Motorradpatrouille hatten gefordert, dass ihnen adäquate Motorradkleidung zur Verfügung gestellt würde. „Wir haben nur einfache Hosen. Wenn wir im Dienst stürzen, könnte das gravierende Folgen haben“, meinten sie. Zu Recht, wie der gesunde Menschenverstand sagt. Nicht so die Antwort des Chefs. „Wenn euch das nicht passt, lasst euer Motorrad stehen und geht zu Fuß Streife“, so seine Reaktion. „Wir brauchen keine Diktatur mehr oder Repressalien, weil man gegen dem Chef widerspricht“, meinen die Polizisten und damit haben sie zum zweiten Mal Recht.
Die Stadt Santa Cruz will die Genehmigung zur Nutzung öffentlicher Flächen durch Geschäftsleute beschleunigen. Gerade jetzt sind die Außenflächen wichtiger denn je um Kunden anzuziehen. Die Stadt verspricht volle Unterstützung. Ab der letzten Novemberwoche hat die Hafenbehörde zugesagt, Parkplätze im Hafengebiet bereitzustellen, um die Geschäfte in der Weihnachtszeit zu unterstützen.
Eine Möglichkeit, die Krise zu überstehen, liegt im Ausbau der Lieferungen frei Haus. Vor allem für Restaurants und Lebensmittelmärkte ist das eine Option. In der Hauptstadt haben sich bereits 218 Unternehmen der Plattform www.santacruzgestionacovid.com angeschlossen um Lieferservice anzubieten.
Die Nachbarschaftsvereinigung La Arboleda im Stadtteil Salamanca in Santa Cruz wehrt sich gegen einen Hundepark, der in den Park Secundino Delgado integriert werden soll. Dieser Park hat einen Bestand hundertjähriger Lorbeerbäume und ist einer der wenigen, in dem wenig Vandalismus stattfindet, weil er umzäunt ist. Das Betreten mit Hunden ist verboten. Das will die Stadt ändern, aber die Anwohner sind dagegen. Über 150 Unterschriften wurden über die Plattform change.org gesammelt. Sie sind nicht generell gegen Hunde, aber dort schon. Die Stadt sieht Auslaufbedarf für inzwischen 50.000 Hunde, die in der Stadt gemeldet sind. Da wird es wohl noch Diskussionen geben...
Eine siebte Klasse der Schule Echeyde in Santa Cruz muss wegen einer positiv getesteten Schülerin in häuslicher Quarantäne bleiben. Erst am Montag wurde eine Klasse in San Miguel nach Hause geschickt, am Dienstag Santa Cruz – geht das jetzt die ganze Zeit so weiter? Unterricht scheint so schwierig zu sein!
Die Stadt Puerto de la Cruz hat am Montag den internationalen Tag des Friedens gefeiert. „Mit gemeinsamen Werten gegen die Pandemie“, so lautete das Thema, das auch von der Asociación por la Paz Petra Klein getragen wurde. Die Pandemie habe klargemacht, dass Dinge, die an einem Ende der Welt passieren, alle treffen können, hieß es in dem Manifest das verlesen wurde.
Tests und sichere Korridore sollen die Wintersaison retten. Die Stadt Puerto de la Cruz hat am Montag über Maßnahmen zur Rettung der Saison beraten. Auch die Inselregierung hatte sich zu einer Dringlichkeitssitzung getroffen. Das Thema sei auf der Prioritätenliste in der EU angekommen, meinte Inselpräsident Pedro Martín. Er ist sich aber auch sicher, dass es vor allem darum geht, das Vertrauen ins Reisen zurückzugewinnen, um die Menschen zum Reisen zu animieren.
Eine 53-jährige Frau kam am Montagnachmittag gegen 15 Uhr von der Straße ab und fuhr mit ihrem Wagen einen drei Meter hohen Abhang hinab. Dabei überschlug sich das Auto. Die Fahrerin saß alleine im Auto und konnte glücklicherweise aus eigener Kraft aussteigen. Sie wurde mit einem Schädeltrauma und einer mittelschweren Schulterverletzung ins Krankenhaus gebracht. SV-AR
Die Umweltorganisation Salvar La Tejita reklamiert, dass auf der stillgelegten Baustelle zum Bau eines Hotels an der Playa La Tejita in Granadilla de Abona, Bewegungen stattfinden. An mindestens drei Tagen hätten Bagger auf der Baustelle gearbeitet und Arbeiter hätten Material zwischen den Stockwerken bewegt. Während die einen gegen den Bau protestieren, gibt es auch Anwohner, die es gut finden, dass dort ein Hotel gebaut und ihre Siedlung dadurch verschönert wird. SV-AR
Eine Frau verständigte am Freitagmorgen in Arrecife den Notruf 091, weil sie sich von einem Mann verfolgt fühlte. Sie flüchtete sich in ein Haus. Eine Streife der Policia Nacional, entdeckte in der Nähe einen Mann, auf den die Beschreibung der Frau zutraf. Als sie sich ihm näherten, zückte er ein Messer und versuchte die Polizisten einzuschüchtern. Der 39-Jährige wurde festgenommen und dem diensthabenden Gericht in Arrecife vorgeführt.
Die Guardia Civil hat am Montag einen 38-jährigen Slowenen fast in flagranti ertappt, nachdem er im Barranco Jurado bei Tijarafe einen Brand gelegt hatte. Anwohner hatten die Polizei verständigt. Der mutmaßliche Brandstifter wurde etwa einen Kilometer von dem Feuer entfernt gestellt. Er war sofort geständig. Auch zwei weitere Feuer, die am vergangenen Freitag in La Punta und El Jesús gelegt wurden, gab er zu. Nun wird ermittelt, ob er eventuell auch für die letzten vier Brände die in der Gegend entstanden sind verantwortlich ist. Die Ermittlungen laufen noch. Sachdienliche Hinweise werden unter der Telefonnummer 696 943 009 oder 922 648 500, Durchwahl 218 erbeten.
Im Hospital General auf La Palma wurde am Montag eine neue Abteilung eingeweiht. Dort werden künftig Bestrahlungstherapien für Krebskranke vorgenommen, ohne dass die Patienten dafür nach Teneriffa fahren müssen. Jeweils morgens und abends können dort 15 Patienten behandelt werden. Das ist eine erhebliche Erleichterung für die Kranken. SV-AR
Die Inselregierung von La Palma hat fast 60.000 Euro freigegeben, um die Spritkosten der Fischer, die unter der Pandemie-Krise leiden, zu subventionieren. SV-AR
Ein Foto, das eine kanarische Urlauberin auf El Hierro gemacht hat, kursiert derzeit in den sozialen Netzwerken. Statt eines ländlichen Idylls sind dort Kühe auf der Weide zu sehen, deren Beine zusammengebunden werden, damit sie nicht über Zäune springen und entlaufen können. Das ist für die Tiere eine Quälerei. Ein solcher Anblick trübt nicht nur das Urlaubsgefühl dieser Tierfreundin.
Und zwar ganz konkret in der Strandreinigung an der Küste von Antigua auf Fuerteventura. So werden beispielsweise Pallettenkisten aufgestellt, in denen auf Spanisch und Englisch erklärt wird, dass dort Müll entsorgt werden kann, der im Meer und am Strand gefunden wird oder von der Flut angeschwemmt wurde. Die Standorte der Sammelkisten sind auf der Webseite www.playapallet.org zu finden.
Das nationale spanische Nachrichtenzentrum warnt vor zunehmenden Cyberattacken seit Beginn der Pandemie. Angegriffen werden vor allem Forschungszentren, die an einem Impfstoff arbeiten. Dieses Wissen ließe sich gut zu viel Geld machen. Die Geheimdienste haben deshalb eine erhebliche Zunahme von Attacken im Bereich der Wissenschafts- und Industriespionage festgestellt. Das beschränkt sich nicht nur auf Spanien – auch andere Länder, in denen geforscht wird werden zum Ziel der Cyber-Wissens-Räuber.
Die 200.000 Euro, die von der Inselregierung Gran Canarias zur Förderung von Solaranlagen in Privathaushalten bereitgestellt wurden, sind bereits aufgebraucht. Wegen der großen Nachfrage wurden noch einmal 50.000 Euro nachgeschossen. Bisher haben 132 Privatpersonen von der Förderung profitiert. Die Inselregierung setzt auch im privaten Bereich auf immer mehr Selbstversorgung. SV-AR
Die Weltgesundheitsorganisation WHO mahnt vor weiteren Viren oder einer Krankheit X, die zur weltweiten Bedrohung werden könnte. Sie sind die Folgen der Industrialisierung und Reduzierung des Lebensraums wilder Tiere. „Die Menschheit kann diese Herausforderungen nur meistern, wenn sie global und solidarisch zusammenarbeitet“, betont der Generaldirektor Tedros Adhanom Gebreyesus.
Die Inselregierung von Gran Canaria und die kanarische Regierung haben den Weg für drei Straßenprojekte freigemacht. Außerdem soll eine Kommission gegründet werden, um die Sporthäfen von Taliarte, Mogán, Pasito Blanco und Puerto Rico der Inselregierung zu übergeben.