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Nach einem superheißen Wochenende versprechen die Meteorologen des spanischen Wetteramtes ab Dienstag einen Rückgang der Temperaturen um bis zu zehn Grad Celsius. Von 32 Grad am Sonntag könnten sie auf 18 bis 22 Grad am Dienstag sinken. In den höheren Lagen auf den bergigen Inseln, im Inselinneren von Lanzarote und im Süden auf der Halbinsel Jandía auf Fuerteventura kann es heftige Böen geben. Trockenheit und Wind sind perfekte Bedingungen für Waldbrände. Deshalb ein Appell an alle, sich in Waldnähe besonders vorsichtig zu verhalten.
In der Operation „Trasferimento“ hat die Guardia Civil landesweit schon 61 Opfer identifiziert, die von Betrügern abgezockt wurden. Auch auf den Kanaren. Über private Verkaufsplattformen kamen die Betrüger an die Daten und Telefonnummern ihrer Opfer. Dann rief meist eine Frau an und gab sich als Mitarbeiterin des Sozialversicherung aus. Sie stellte die Rückzahlung eines Betrags, immer unterhalb der 400-Euro-Grenze, in Aussicht. Die Opfer wurden aufgefordert, über ihr Smartphone die Erlaubnis zur Überweisung zu geben. Viele Opfer sind in Kurzarbeit und freuten sich auf die Finanzspritze. Aber dann floss das Geld nicht auf ihr Konto, sondern umgekehrt davon ab. Mit dem Klick hatten sie die Erlaubnis zur Abbuchung erteilt. Die Ermittlungen dauern noch an. Es kann durchaus noch mehr Geschädigte geben.
Wer hätte gedacht, dass die Arbeit für einen Telefondienstleister gefährlich sein kann? Das dem so ist, das erfuhr ein Mann in Las Palmas am eigenen Leib. Als er Reparaturarbeiten in einem Mehrfamilienhaus in Las Palmas erledigte, kam eine 68-jährige aus ihrer Wohnung und begann mit ihm zu streiten. Wenig später holte sie ein Messer und bedrohte den Mann damit. Die Policia Nacional hat sie festgenommen. Die Frau ist vorher nie auffällig gewesen.
Man kennt sie laut und nennt sie wild – aber am Wochenende waren die Motorradfahrer von Gran Canaria ganz still. Auf dem Parkplatz des Einkaufszentrums Las Terrazas hat der Motorradclub aller gedacht, die bei Unfällen ihr Leben verloren haben und der Opfer der Corona-Pandemie. Die Motorradfahrer verhielten sich dabei vorbildlich. Alle trugen Mundschutz und hielten Abstand. Die Zahl der Verkehrstoten hat sich nach der Ausgangssperre um 20 Prozent erhöht. Jeder Vierte war ein Motorradfahrer. Allein am vergangenen Wochenende wurden bei zwei Unfällen auf Gran Canaria und Fuerteventura drei Personen schwer verletzt.
Zwar wurde in Spanien in den letzten Jahren in den Ausbau von Online-Einkaufsmöglichkeiten investiert, aber so richtig angekommen ist das bei der Bevölkerung nicht. Erst mit Corona kam die Wende. Nach Untersuchung des Portals Statista.com hatten vor allem die Restaurants, die auf Lieferung nach Hause umgestiegen sind, die Nase vorn. Sie machen 24 Prozent des Marktanteils aus. Etwa 29 Prozent der Menschen, die sich das Essen nach Hause liefern lassen, sind zwischen 35 und 54 Jahre alt und haben ein mittleres Einkommen. Mit rund 52 Prozent liegen die Männer knapp vor den Frauen.
Der Einzelhandel leidet. Erst kam durch die Schließung der Läden wegen der Pandemie ein absoluter Umsatzstopp. Ab Mai öffneten die ersten Geschäfte wieder und nun setzten viele ihre Hoffnung auf den Sommerschlussverkauf. Aber auch jetzt ist das Kaufverhalten eher schleppend. Im letzten Jahr gaben die Schnäppchenjäger durchschnittlich 200 Euro pro Kopf aus, in diesem Jahr sind es bislang gerade einmal 90 Euro. Noch dazu müssen die Geschäftsinhaber ihre Lager räumen und bieten daher Superschnäppchen, bei denen sie fast keinen Gewinn mehr machen. Besonders betroffen sind die Textil- und Schuhbranche. Und die Prognosen sind schlecht. Die spanische Handelskammer fürchtet, dass bis zum Ende des Jahres bis zu 20 Prozent der Geschäfte auf der Straße und die Hälfte der kleinen Läden in großen Einkaufszentren schließen müssen.
Auch wenn die meisten Lokale inzwischen wieder geöffnet sind, will die Kasse nicht so richtig klingeln. Die Terrassen sitzen zwar voll, aber die Gäste konsumieren nur wenig. In den kanarischen Urlaubsgebieten liegt der Umsatz 60 bis 70 Prozent unter dem Niveau von 2019. Der Präsident des spanischen Gastronomie-Verbandes glaubt, dass mindestens zehn Prozent in den nächsten Monaten die Notbremse ziehen und schließen werden, wenn sich nicht bald etwas ändert.
Im letzten Jahr hat die Stadt Telde über zwei Millionen Euro in seine Schulen investiert. Und das soll so weitergehen. Im Haushalt für 2020 wurden sogar 200 Prozent Mehrausgaben für Schulen einkalkuliert.
Eine Kette ist nur so stark, wie ihr schwächstes Glied. Und das kann derzeit jeder sein. Unternehmer, die auf Biegen und Brechen die verlorenen Einnahmen wollen oder Privatpersonen. Deshalb mahnt die Inselregierung immer wieder zur absoluten Einhaltung der Vorsichtsmaßnahmen. „Ein falscher Schritt und die wirtschaftliche, touristische und soziale Erholung wird sehr schwierig werden“, so der Appell an alle. Unternehmer riskieren Strafen von bis zu 600.000 Euro und die Schließung ihres Lokals. Spanien greift durch – das hat man auch letzte Woche auf Mallorca gesehen.
Einfach schnell zum Strand fahren und sich im Atlantik abkühlen. Danach sehnten sich am vergangenen Wochenende viele. Doch so einfach war das nicht. Schon am Samstag bildeten sich lange Schlangen zu den Stränden Playa de Las Teresitas oder Playa de Las Gaviotas in Santa Cruz. Am Sonntag wurde es dann noch schlimmer und die Staus gab es zudem auf dem Weg zu den Stränden El Roque, Las Bodegas und Benijo am Fuß des Anagagebirges. Die Fahrer brauchten viel Geduld und das bei einer Rekordhitze. Und zuguterletzt, kamen sie trotzdem manchmal nicht an ihr Ziel. Hatten sie sich endlich zum Strand durchgekämpft, war er bereits voll und die Sicherheitskräfte schickten die Leute wieder nach Hause. SV-AR
Keiner hat gerade in Krisenzeiten einen so sicheren Job, wie Beamte und Mitarbeiter im öffentlichen Dienst. Anfang Juli haben die Angestellten der Inselregierung unverderbliche Lebensmittel, Kindernahrung, Windeln und Hygieneartikel für Kinder gesammelt und der Lebensmittelbank von Teneriffa übergeben. Rund 29.500 Menschen werden derzeit durch die Organisation unterstützt.
Es kann durchaus sein, dass Autofahrer derzeit auf einen orangefarbenen Pulk von Rennfahrern stoßen, Denn aktuell trainiert der dreifache Champion der Tour de France, Chris Froome auf der Insel. Zusammen mit dem britischem Radsport-Team kam er vor einigen Tagen auf Teneriffa an. Die Briten bereiten sich diskret auf die Tour de France vor, derenStartschuss am 29. August ist.
„Keine Verwicklungen, keine Komplikationen – wende dich bei Problemen an einen Anwalt“. Das ist die Botschaft einer Werbekampagne, die von der Anwaltskammer in Santa Cruz ins Leben gerufen wird. Der Slogan prangt derzeit an Bushaltestellen und soll den Anwalt näher an den Bürger bringen. Anscheinend lief das Geschäft in den Anwaltskanzleien in den letzten Wochen auch nicht so gut, wenn sie so auf Klientenfang gehen.
Die Polizei in Arona hat am vergangenen Wochenende deutlich gemacht, dass es ihr ernst ist mit der Maskenpflicht. Sie hat die Kontrollen deshalb verstärkt. Die Bilanz fünf Anzeigen gegen die Inhaber und Mitarbeiter von Geschäften. 100 Euro Strafe. Allerdings bestätigte die Polizei auch, dass sich die meisten gut verhalten und die Vorschriften einhalten. Verschärfte Kontrollen gibt es übrigens überall auf den Kanaren.
Der “Brumas de Ayosa Malvasía Aromática Dulce” aus Güímar ist der beste Wein der Kanaren. So entschied die Jury auf dem 20. Weinwettbewerb Agrocanarias. Die Bodega Brumas de Ayosa räumte noch drei Silbermedaillen und zwei Goldmedaillen ab. Insgesamt standen 173 Weine aus elf kanarischen Anbaugebieten zur Wahl. SV-AR
Noch immer muss an der Playa von La Caleta in Adeje aufgeräumt werden. Letzte Woche wurden dort illegale Behausungen abgerissen. Aber bis die Natur wieder sauber und ohne menschliche Hinterlassenschaft ist, dauert es noch. Ein 70-köpfiges Team wird voraussichtlich noch die ganze Woche über damit beschäftigt sein.
Von den 61 Migranten, die am vergangenen Freitag die Küste von Fuerteventura erreicht haben, sind 46 positiv auf COVID-19 getestet worden. Damit erhöht sich die Zahl der aktuellen Zahlen auf Fuerteventura auf 77 aktive Fälle. Alle stehen unter Quarantäne. Unter den Flüchtlingen, die aus El Aaiún kamen, waren zwölf Frauen und ein Baby.
Die archäologischen und ethnografischen Museen auf La Gomera melden eine hohe Nachfrage. Sie haben jetzt schon die Anzahl der Besuche erreicht, wie vor dem Alarmzustand. Im Vergleich zum Juli 2019 gibt es sogar ein Besucher-Plus. 80 Prozent der Besucher waren Kanarier.
Die Inselregierung von Lanzarote stellte einen Dringlichkeitsantrag an die Stadt Arrecife, um möglichst schnell eine Art Auffanglager für Obdachlose zu schaffen. Die Menschen sollen sich in einer großzügigen Lagerhalle vor einer Ansteckung mit COVID-19 schützen können. In der akuten Notsituation im Frühjahr wurden provisorische Unterkünfte in der Anlage Ciudad Deportiva Lanzarote und in der Schule Blas Cabrera Felipe geschaffen. Dort werden vom Roten Kreuz derzeit rund 80 Personen versorgt. Jetzt gibt es aber wieder Sport und auch der Schulbeginn steht in wenigen Wochen bevor. Deshalb soll nun eine Lagerhalle für diesen Zweck ausgebaut werden.
Die Pitaya könnte der neue Hoffnungsträger für die Bauern von La Palma werden. Die exotische Frucht passt sich gut an das Klima an. Sie braucht nur ein Viertel des Wassers, das eine Banane verbraucht und nur halb so viel wie ein Avocadobaum. Und auch für den Menschen ist sie reich an Vitamin C und Antioxidantien. Und auf dem Markt wird sie auch noch teuer verkauft.