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Der spanische Ministerrat hat die Verlängerung des Hilfspakets für Hypotheken, Mieten und die Grundversorgung mit Wasser und Strom beschlossen. Bis Ende September kann die Hilfe zur finanziellen Entlastung beantragt werden. „Wir haben ein Schutzschild geschaffen, dass sicherlich verbesserbar und limitiert ist, aber historisch einzigartig. Wir möchten die Lage für alle, die von der Corona-Krise besonders betroffen sind, entschärfen“, erklärte der spanische Vizepräsident Pablo Iglesias. Bis zum 30. Juni hatten mehr als 200.000 Personen diese Hilfe erhalten. Das entspricht 83 Prozent der registrierten Anträge.
Insgesamt 271 junge Männer unter 24 Jahren wurden im letzten Jahr auf den Kanaren wegen häuslicher Gewalt verurteilt. Das sind 31 mehr als im letzten Jahr. Besonders erschreckend ist, dass drei noch nicht einmal volljährig waren. Um gezielt Gegenmaßnahmen zu entwickeln, hat die Direktorin des kanarischen Instituts für Gleichstellung, Kika Fumero, eine anonyme Umfrage online gestellt. Sie wendet sich an junge Männer zwischen 14 und 29 Jahren die auf der Insel leben. Als Anreiz kann man mit der Teilnahme an der Verlosung von 100 Euro teilnehmen. Die Kanaren betreiben viel Aufklärung und trotzdem rangieren sie in Puncto Gewalt gegen Frauen in Spanien ganz oben.
Am Mittwochmorgen setzten die Insassen eines Gummibootes einen Notruf an die Hilfsorganisation Caminando Fronteras ab. Das mit 54 Personen besetzte Boot war vor der Küste von El Aaiún am Sinken. Nach dem Ablegen am Dienstagnacht gab es einen Motorschaden und das Boot war bereits halb gesunken. Sowohl die marokkanische Marine und auch ein Flugzeug der kanarischen Seenotrettung suchten am Mittwoch nach den Schiffsbrüchigen.
Bis Redaktionsschluss blieb die Suche ohne Erfolg.
Am Strand Playa de Vagabundo in der Gemeinde Santa María de Guía auf Gran Canaria ist am Mittwochmorgen gegen 11.30 Uhr ein 55-jähriger Mann ertrunken. Der Schwimmer hatte bereits einen Herzstillstand erlitten, als er von einem Surfer ans Ufer gebracht wurde. Obwohl der Rettungsdienst schon vor Ort war und mit Wiederbelebungsmaßnahmen begann, konnte nichts mehr für den Verunglückten getan werden.
Ein 35-jähriger Mann wurde in der Notaufnahme der psychiatrischen Abteilung des Universitätskrankenhauses Doctor Negrín festgenommen. Er hatte das Personal mit einem Messer bedroht und die Herausgabe einer großen Menge Psychopharmaka gefordert. Er konnte von drei Sicherheitskräften überwältigt werden, die ihn wenig später der Polizei übergaben. SV-AR
Die Delegation des Testflugs der Weltgesundheitsorganisation WTO nahm das Abendessen am ersten Tag genau in dem Hotel ein, das am 24. Februar wegen eines Corona-Patienten geschlossen wurde. Die Gutachter bestätigten der Hotelleitung und dem Personal den hervorragenden Umgang mit der kritischen Situation. Deshalb wolle man nun auch bei der Öffnung helfen. „Wir wissen, dass viele Urlauber schon zurückgekommen sind und hoffen, dass sich noch viel mehr Feriengäste für die Kanaren entscheiden“, erklärte ein Sprecher. Übrigens waren kurioserweise in diesem Moment auch Gäste im Hotel, die schon im Februar bei der Schließung dabei waren. Eine größere Bestätigung, dass sie sich trotzdem wohl gefühlt haben, kann es nicht geben.
Die Stadt Santa Cruz hat 40 supermoderne Rettungsringe angeschafft, um Menschen in Seenot noch schneller helfen zu können. „OneUp“ heißt die neue Version, die wie ein Rettungsring um den Kopf gelegt werden kann, bis die Retter da sind. Der Vorteil: Man kann das Set weiter werfen, die Ringe füllen sich selbst mit Luft und das innerhalb von drei bis fünf Sekunden. Die Lebensretter wurden dem Zivilschutz und der Policia Local zur Verfügung gestellt.
Wegen des Delfins, der sich derzeit vor der Küste Adejes aufhält, wie wir bereits berichtet haben, musste am Mittwoch der Strand Playa de Las Vistas gesperrt werden. Gegen 9.30 Uhr wurde das Tier dieses Mal im Gemeindegebiet von Arona in der Nähe des Hafens von Los Cristianos gesichtet. An der Seite wies er eine Wunde auf. Wegen der Verletzung könnte er unter Umständen aggressiv reagieren. Deshalb wurde der Strand vorsichtshalber gesperrt. Die Küstenwache und der Rettungsdienst wollen versuchen, das Tier zu beruhigen und aufs offene Meer zurück zu dirigieren. Derzeit ist unklar, ob er von seiner Gruppe verstoßen wurde oder vielleicht sogar zum Sterben an die Küste kam.
Wie erst jetzt bekannt wurde, wollte sich Anfang Juli ein 31-jähriger Mann vom Dach eines Wohnhauses in Santa Cruz stürzen. Verzweifelt stach er dabei zusätzlich mit einem spitzen Gegenstand auf sich ein. Dank eines Vermittlers der Nationalpolizei konnte er dazu bewegt werden, den gefährlichen Gegenstand dem Polizisten zu geben und sich von ihm an einen sicheren Ort bringen zu lassen. Er wurde ins Krankenhaus eingeliefert. Die Nationalpolizei wird in speziellen Kursen auf kritische Situationen wie diese vorbereitet.
Über 120.000 Kilogramm Kartoffeln mussten in La Orotava entsorgt werden, weil sie von der Kartoffelmotte befallen waren. Die Plage ist auf Teneriffa bekannt. Um die Verbreitung des Schädlings zu unterbinden, werden eigene Container aufgestellt, in denen die unbrauchbaren Kartoffeln entsorgt werden.
Das Vier-Sterne-Hotel in Vilaflor öffnet am 10. Juli wieder. Die Coronakrise hat das Hotel für eine Generalüberholung und die Verbesserung der Energieeffizienz genutzt. Nun will es zunächst nur am Wochenende, von Freitag bis Sonntag, wieder Gäste empfangen. Das Hotel ist seit 1930 ein Familienbetrieb und lebt in erster Linie von einheimischen Gästen.
Ab dem kommenden Montag wird die Stadt Santa Cruz sechs Skulpturen ihrer internationalen Straßenausstellung einer Generalüberholung unterziehen. Sie wurden vor allem durch den Zahn der Zeit oder durch Vandalismus beschädigt.
Die Stadt Santa Cruz desinfiziert derzeit ihre Fußballstadien. Eine Spezialfirma hat diese Aufgabe übernommen. Eltern der Fußballclubs und Sportler können ganz unbesorgt sein und sich auf das konzentrieren, was sie auf den Platz tun sollen: nämlich Tore schießen.
Mehr als 202.000 Menschen haben letztes Jahr die Busverbindungen auf La Gomera genutzt. Das war ein Anstieg um rund 32 Prozent. Um den Service noch attraktiver zu machen, werden 20 intelligente Bushaltestellen eingerichtet. Auf digitalen Informationstafeln findet der Fahrgast Infos über die Ankunft des Busses in Echtzeit oder über die Merkmale der Route.
Die Gemeinde Valle Gran Rey wies die Inselregierung in der Vergangenheit mehrfach auf die mangelhafte Abfuhr des Recyclingmülls hin. Nachdem bislang nichts geschehen ist, schlägt sie zur Verbesserung die Gründung einer Arbeitsgruppe vor.
Und schon wieder hat ein Boot mit 25 Flüchtlingen Lanzarote erreicht. Die Seenotrettung hatte es in der Nacht zum Mittwoch gegen 2.30 Uhr entdeckt. Rund eine Stunde später landet es im Hafen von Arrecife. An Bord befanden sich 18 Männer, 4 Frauen und 3 Kinder. Sie stammen aus der Westsahara und waren in Tarfaya, im Süden Marokkos in See gestochen. Alle Flüchtlinge waren wohlauf.
Die Guardia Civil von Costa Teguise nahm Anfang der Woche den 36-jährigen, vielfach vorbestraften M.U.M. fest. Der Mann soll bereits Mitte Mai das Auto eines Bekannten auf Fuerteventura übernommen haben. Er versprach ihm, das Auto zu verkaufen. Er selbst sollte einen Anteil des Verkaufspreises erhalten. Der Wert des PKWs wird mit rund 7.000 Euro angegeben. Doch der Verdächtige verschwand mit dem Auto auf die Nachbarinsel und behielt es einfach. Dabei hatte er noch nicht einmal einen Führerschein. Daraufhin erstattete der Besitzer Anzeige. Die Polizei nahm den Verdächtigen fest und gab den Wagen seinem rechtmäßigen Besitzer zurück.
Die Organisation für Zusammenarbeit und wirtschaftliche Entwicklung, OECD, sagt für den spanischen Arbeitsmarkt düstere Aussichten voraus. Unter den 37 Mitgliedsstaaten gehört Spanien zu den Corona-Opfern. Der Grund ist die hohe Abhängigkeit vom Tourismus. Egal ob es zu einem Corona-Rückschlag kommt oder nicht, die Arbeitslosigkeit wird bis Ende des Jahres voraussichtlich auf bis zu 20 Prozent klettern. Besonders gefährdet sind die Balearen und die Kanaren.
Es wird schon an vielen Ecken geunkt, dass nach Corona eine Steuererhöhung kommen wird um die hohen Kosten zu decken. „Auf den Kanaren wird es keine Steuererhöhung und auch keine Kürzung der öffentlichen Ausgaben geben“, kommentierte dazu der kanarische Vizepräsident Román Rodríguez. Die Ersparnisse der letzten Jahre, die sich auf circa vier Milliarden Euro belaufen, könnten die Steuereinbußen durch die schlechte Wirtschaftslage ausgleichen. Zusammen mit den Subventionen seitens der Zentralregierung in Madrid und aus der EU müssten die Ausgaben gedeckt sein. Nur im äußersten Notfall würde man, nach Absprache mit Madrid, auf eine jährliche Verschuldung in Höhe von 500 Millionen bis 2023 zurückgreifen.
In Las Palmas findet derzeit die Gerichtsverhandlung gegen den 66-jährigen Eduardo A.M. statt. Der Staatsanwalt fordert vier Jahre Haft wegen Missbrauchs einer minderjährigen Nachbarin im März 2019. Er soll die damals 16-Jährige aufgefordert haben, sich neben ihn zu legen. Der Mann war ab der Gürtellinie nackt. Er streichelte das Mädchen und als er in den Intimbereich kam, brach sie ab und ging. Der Angeklagte streitet das Geschehen ab.