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Nationalpolizisten haben in Arrecife einen 46-Jährigen, bereits zehnfach vorbestraften, Mann wegen mutmaßlichen Einbruchs festgenommen. Die Besitzerin eines Ladenlokals hatte Anzeige erstattet. Mehrere Anwohner hatten sie Ende Mai angerufen, weil sie vermuteten, dass in ihr geschlossenes Lokal eingebrochen worden war. Tatsächlich fand sie vor Ort eine aufgebrochene Tür vor. Es wurden mehrere Schachteln Zigaretten im Wert von 600 Euro, eine Registrierkasse sowie 36 Euro Bargeld gestohlen. Die Policia Nacional konnte den mutmaßlichen Täter ermitteln und festnehmen.
Die Inselregierung von Lanzarote bestätigte gestern, dass es in diesem Jahr keinen Campingplatz am beliebten Strand Playa de Papagayo geben wird. Normalerweise stehen auf dem einzigen Campingplatz der Insel von Mitte Juni bis Anfang September 284 Stellplätze zur Verfügung. Da aufgrund der aktuellen Gesundheitslage die Sicherheit der Gäste nicht garantiert werden kann, bleibt der Platz geschlossen. Nun sollen andere Gemeinden Flächen finden, die den Campern mit ihren Wohnmobilen zur Verfügung gestellt werden könnten.
Kanaren Präsident Ángel Víctor Torres fordert von der spanischen Regierung eine gemeinsame Problemlösung in Puncto Migration. Seit die Meerenge von Gibraltar intensiv überwacht wird, haben sich die Flüchtlingsströme auf die Kanaren verlagert. Ein Anstieg um über 600 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Erschwerend kommt die COVID-19-Krise hinzu. „Wir müssen gemeinsam landesweit Unterbringungsmöglichkeiten suchen“. Die Menschen schlafen zum Teil in leeren Industriehallen, in denen es keine Duschen gibt und die Einhaltung des Sicherheitsabstandes unmöglich ist, kritisierte er. In den ersten fünf Monaten dieses Jahres haben 2.475 Migranten den Archipel erreicht, darunter auch immer mehr Frauen, Schwangere und Kinder, was die Versorgung zusätzlich kompliziert.
Obwohl die Kanaren, und mit ihnen über die Hälfte des Landes, in Phase 3 eingetreten sind, besteht weiterhin Maskenpflicht in geschlossen Räumen sowie in der Öffentlichkeit, wenn der Abstand von anderthalb bis zwei Metern nicht eingehalten werden kann. Zuwiderhandlungen können mit einem Bußgeld in Höhe von 100 Euro bestraft werden. Die Maskenpflicht bleibt laut dem spanischen Gesundheitsministerium voraussichtlich bis zum Herbst bestehen. Man möchte abwarten, ob sich im Herbst die befürchtete zweite Infektionswelle einstellt.
Die Kanaren werden von der Ausschüttung der 16 - Milliarden Euro Finanzhilfe der spanischen Regierung an die autonomen Regionen profitieren. Wie von den Inseln vorgeschlagen, orientieren sich die Hilfen an der Bevölkerungsstärke und den durchgeführten PCR-Test. Demnach fließen neun Milliarden in das Gesundheitswesen, zwei Milliarden in die Erziehung und fünf Milliarden dienen dazu, die fehlenden Steuereinnahmen zu kompensieren.
Die Abgeordnete des Welt- Tourismusrates, Gloria Guevara, und andere Experten der Reisebranche, erwarten einen Umsatzverlust von 50 Prozent und mehr in diesem Jahr. Ab dem nächsten Jahr wird mit einer langsamen Erholung gerechnet. Es wird aber voraussichtlich bis 2022 dauern, bis die Reisebranche wieder auf dem Niveau von 2019 angekommen ist.
Der sozialistische Europaabgeordnete und ehemalige Justizminister, Juan Fernando López Aguilar, betonte kürzlich, dass es innerhalb der Europäischen Union Normen gäbe, die das Verhältnis von Parlamentsabgeordneten mit Lobbyisten regeln, so dass es nicht zu Unregelmäßigkeiten kommen kann. Sowohl für das Parlament als auch für den Europarat gelten verschiedene Regeln, die darauf abgestimmt sind, größtmögliche Transparenz zu beweisen. Die meisten Informationen, mit Ausnahme von Diskussionen in der Abgeordnetenkammer und Tagungen hinter verschlossenen Türen, seien öffentlich zugänglich. In diesen Fällen gäbe es aber später veröffentlichte Resümees.
Während die Lockerungen der Corona-Krise auf der einen Seite freudig begrüßt werden, stellen sie andererseits immer mehr Familien vor essentielle Probleme. Mehr als 221.000 Familien auf den Kanaren haben minderjährige Kinder. Rund 34 Prozent leben am Rande der Armutsgrenze. Zunehmend stellt sich ihnen die Frage: Wohin mit den Kindern während der Arbeitszeit? Ein Problem, das bislang noch keine Lösung hat. Die Eltern fragen sich, wie es zum Schulbeginn im September weitergehen wird. Was machen wir mit den Kindern in den Sommerferien? Die normalerweise von den Gemeinden angebotenen Sommerangebote haben sich in Luft aufgelöst, die Großeltern scheiden wegen der Ansteckungsgefahr aus. Kindertagesstätten warten auf die Erlaubnis zu öffnen, seitens des Gesundheitsamtes. Besonders Alleinerziehende stehen oft vor der Entscheidung - Arbeit oder Kind? Wie soll das gehen? Schnelle politische Lösungen sind gefragt, aber nicht in Sicht.
Ab der heutigen Lockerungsstufe 3 können sich die Inselbewohner per Fähre und Flugzeug frei zwischen den Inseln bewegen. Wie die Konditionen für den internationalen Reiseverkehr, der ab Juli beginnt, aussehen, wird im Laufe dieses Monats auf europäischer Ebene abgestimmt.
Die spanische Kochsendung MasterChef war kürzlich in Agaete zu Gast, um die nördlichste Kaffeeplantage der Welt zu zeigen. Das Tal von Agaete ist bekannt für den Anbau von Kaffeebohnen. Außerdem wurde den Gemeinden Gáldar, Artenara und Tejeda sowie dem Weltkulturerbe Montañas Sagradas ein Besuch abgestattet. Das Programm wird heute Abend um 21.05 Uhr im Programm TV1 übertragen. Durchschnittlich wird es von dreieinhalb Millionen TV-Zuschauern und im Internet aus aller Welt gesehen.
Ab der heute beginnenden Phase Drei der Lockerungsstufen nimmt auch das Nachtleben wieder Fahrt auf. Diskotheken und Bars dürfen wieder öffnen. Zutritt haben allerdings nur ein Drittel der normalen Kapazität. Die Tanzflächen der Diskotheken dürfen bestuhlt werden, getanzt wird jedoch nicht. Die Unternehmer in der nächtlichen Branche haben Druck auf die Politik ausgeübt. Nach einer über dreimonatigen Zwangsschließung sahen sie 25.000 Arbeitsplätze in Gefahr.
Die kanarischen Autovermieter zählen zu den großen Verlierern der Corona-Krise. Rund 70.000 große und kleine Unternehmen in dem Bereich warten darauf, endlich wieder aktiv zu werden. Den Schätzungen zufolge werden die Umsätze in diesem Jahr um mehr als 70 Prozent einbrechen. Derzeit stoßen die Vermieter Autos ab, um Kapital zu generieren. Die Flotte könnte sich 2020 um die Hälfte reduzieren.
Die Ausgangssperre war nach Einschätzung von Experten ein großes soziales und anthroposophisches Experiment. Viele haben die Zeit als „Gefängnis“ erlebt. Bei einigen Paaren wurden die Defizite offenbar. Eng aufeinander gepfercht, ohne die Möglichkeit sich in die Arbeit oder in ein soziales Leben zu flüchten, wurden die Probleme, die sonst unter den Teppich gekehrt werden, sichtbar. Deshalb rechnen die Experten mit einer ungewöhnlich großen Scheidungswelle nach der Pandemie.
Die Policia Nacional hat drei Männer im Alter von 27, 32 und 34 Jahren, festgenommen. Sie sollen bereits am 18. Mai einen Raubüberfall auf einen Mann verübt haben, der im Stadtteil San Gregorio unterwegs war. Sie haben das Opfer mit einem Messer bedroht, geschlagen und circa 15 Minuten in einer Wohnung festgehalten. Sie stahlen ihm ein Handy im Wert von circa 160 Euro und 40 Euro Bargeld. Dann ließen sie ihn gehen. Die Ermittlungen führten zur Identifizierung der Verdächtigen. Alle Drei sind bereits polizeibekannt.
In der Nacht zum Sonntag fuhr ein betrunkener Autofahrer in der Avenida Trinidad in La Laguna an die Mauer zur Einfahrt in ein Parkhaus. Lokalpolizisten nahmen einen Alkoholtest vor und stellten fest, dass der Fahrer 0,92 Promille hatte, das ist fast das Vierfache der erlaubten 0,25 Promille. Der Fall wurde dem Schnellgericht übergeben.
Ein Anwohner von Garachico hat auf dem Camino Viejo de Las Cruces einen makabren Fund gemacht. In einem schwer zugänglichen Gebiet entdeckte er einen menschlichen Schädel sowie mehrere Knochen. Zur Bergung der menschlichen Überreste wurde die Bergwacht der Guardia Civil angefordert. Die Überreste wurden zur Obduktion in die Gerichtsmedizin gebracht.
Um die sozialen Härten der aktuellen Krise abzufangen, hat die Stadt Santa Cruz beschlossen, die Miethilfe in den städtischen Wohnungen bis zum Ende des Alarmzustandes zu verlängern. Das bedeutet, die Mieten werden für ein Jahr gestundet, je nach wirtschaftlicher Lage der Mieter sogar darüber hinaus. Bürgermeisterin Patricia Hernández betont, dass man die individuelle Situation berücksichtigen und von Monat zu Monat neu entscheiden werde.
Am Wochenende wiederholte sich die Situation, die bereits vergangene Woche für Unmut sorgte. Erneut strömten die Menschen in Scharen in den Teide- Nationalpark. „Es gab eine echte Invasion in die Nationalparks der Insel. Das zeugt von einem fehlenden Sozial- und Umwelt-Bewusstsein“, kritisierte Teneriffas Umwelträtin Isabel García. Die Behörden kündigten strengere Kontrollen an, um diesen massiven Ansturm künftig zu verhindern.
Gegen fünf Uhr in der Nacht zum Sonntag wurde ein 34-jähriger Mann in Arona am Arm verletzt. Im Zuge eines Streits zwischen mehreren Personen war es zu Handgreiflichkeiten gekommen. Der Verletzte wurde ins Hospital El Sur eingeliefert. Die Guardia Civil ermittelt. Bereits am Abend zuvor hatte es bei einer Auseinandersetzung einen Verletzten gegeben.