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Ein 46-jähriger Fischer stürzte gestern an der Steilküste von La Hondura in Arucas mehrere Meter in die Tiefe. Er hatte das Glück, dass ein Augenzeuge den Unfall beobachtete und ihn aus dem Wasser zog. Die Einsatzkräfte der 112 stabilisierten den mittelschwer Verletzten vor Ort und brachten ihn mit einem Rettungswagen ins Universitätskrankenhaus Doctor Negrín
Insgesamt 51 kanarische Strände und fünf Sporthäfen wurden von der internationalen Kommission mit der Blauen Flagge ausgezeichnet. Das sind sieben Strände mehr als im Vorjahr, aber ein Hafen weniger. 15 Fahnen wehen auf Gran Canaria, zwölf auf Teneriffa, acht auf Lanzarote, sieben auf Fuerteventura, fünf auf La Palma, drei auf La Gomera sowie eine auf El Hierro.
Die Policia Nacional hat zwei Männer im Alter von 38 und 57 Jahren wegen des Verdachts auf Drogenhandel festgenommen. Sie wollten Heroin von Gran Canaria nach Fuerteventura schmuggeln. Einer der Männer hatte 65,3 Gramm verpacktes Heroin verschluckt und wurde am Hafen La Luz in Las Palmas abgefangen. Sein Komplize wurde in einer Ferienanlage in Maspalomas verhaftet. Beide waren bislang nicht polizeibekannt.
Ab Donnerstag sind wieder Besuche in Seniorenwohnheimen erlaubt. Es gelten allerdings strenge Hygieneregeln, Voranmeldepflicht und es ist nur ein Familienmitglied erlaubt.
Der Verein `SOS desaparecidos` sucht den 17-jährigen Mourdad Al Habri aus Gran Canaria. Der Jugendliche wurde zuletzt am vergangenen Freitag in Arucas gesehen. Er ist 1,80 Meter groß, hat kastanienbraune Haare und trug ein grün-beiges Hemd, eine kurze Hose und eine rot/schwarze Mütze. Sachdienliche Hinweise bitte an :
Ein 69-jähriger Mann verstarb gestern Nachmittag nach einem Streit auf der Plaza de Teror in Candelaria. Rettungskräfte konnten den Mann vor Ort wiederbeleben und brachten ihn dann in kritischem Zustand in das Universtitätskrankenhaus Nuestra Señora de Candelaria. Dort erlag er wenig später seinen Verletzungen.
Der 64-jährige Leiter eines Reisebüros in La Matanza wurde wegen Betrugs festgenommen. Der Mann hatte Reisen weit unter Preis angeboten, um sie an Schnäppchenjäger zu verkaufen. Rund 100 Menschen, viele aus dem Raum Alicante, kauften die Billigreise und konnten sie dann nicht antreten, weil das Reisebüro inzwischen pleite war. Der Schaden beläuft sich auf mehr als 160.000 Euro.
Die drei Bürgermeister von Güímar, Candelaria und Arafo baten den Umweltrat der Inselregierung um Genehmigung, die Abwasser noch länger ins Meer leiten zu dürfen. Der geplante und von der EU geforderte Bau einer Kläranlage sei wegen der Corona-Pandmie nicht über Erdarbeiten hinausgekommen. Man brauche mehr Zeit. Die letzten Abwasserwerte lagen erneut über den Grenzwerten.
Die Stadt Santa Cruz hat eine Subvention in Höhe von 18.000 Euro für das Projekt Notfallwohnung genehmigt. Diese Wohnung steht Frauen mit Kindern vorübergehend in einer Notsituation zur Verfügung. Sie finden dort Zuflucht, wenn sie in ihrer Familie von Gewalt bedroht sind, bis eine andere Lösung gefunden wird.
Seit November letzten Jahres wurden in der Wildtierauffangstation La Tahonilla in La Laguna 36 unechte Karettschildkröten aufgenommen und medizinisch versorgt. Über die Hälfte von ihnen hatten Probleme, weil sie Angelhaken, Fischernetze, Gewächshaus Folien oder andere Plastikteile verschluckt hatten, die sie im Meerwasser vorgefunden haben. Acht Schildkröten haben durch Müll Gliedmaßen verloren. „Wir tun alles, um die Tiere zu retten, aber es wäre wünschenswert, wenn sich die Zahl solcher Unfälle drastisch reduzieren würde“, mahnte die Umwelträtin Isabel García.
Seit Montag können sich die Inselbewohner frei zwischen den Inseln bewegen, ohne sich dafür rechtfertigen zu müssen. Noch langsam, aber doch spürbar kehrt seitdem das Leben in den Nordflughafen von Teneriffa zurück.
Die freiwilligen Helfer des Zivilschutzes erhalten in diesem Jahr die Verdienstmedaille der Stadt La Orotava. Die 25 Zivilschützer hätten sich während des Alarmzustandes aktiv und uneigennützig eingebracht, um ihren Teil zur Eindämmung der Pandemie beizutragen. Zu ihren Aufgaben gehörte unter anderem die Verteilung von Schulmaterial, Lebensmitteln und Medikamenten sowie die Desinfizierung von öffentlichen Plätzen. Die Auszeichnung findet am 26. Juni auf dem Rathausplatz statt.
Nun hat auch die Festrätin von La Victoria de Acentejo, María Yurena Gutiérrez González, die Festivitäten zu Ehren der Schutzheiligen Nuestra Señora de La Encarnación abgesagt. „Wir wissen, dass das Fest für unsere Bewohner ein wichtiger Meilenstein im Jahreslauf ist, aber die Gesundheit unserer Mitbürger geht vor“, erklärte sie. Normalerweise feiert La Victoria Ende August sein traditionelles Fest, inklusive Romeria.
Seit etwa Mitte letzten Jahres finden auf La Palma immer wieder Vandalismus-Aktivitäten vor allem im Valle de Aridane statt, die für Unruhe sorgen. Sie äußern sich in brennenden Autos, Müllcontainern und sogar Brandherden im Wald. Während der Ausgangssperre haben sie vorübergehend aufgehört, aber am letzten Wochenende brannte schon wieder ein Müllcontainer im Stadtteil Mirca in der Hauptstadt Santa Cruz und letzte Woche PKWs in Tazacorte und Valle de Aridane.
Zur besseren Kontrolle der Pandemie blieb der Flughafen von La Gomera rund zwei Monate lang geschlossen. Nun begrüßte Inselpräsident Casimiro Curbelo die Wiederaufnahme des Flugverkehrs nach Teneriffa. Gleichzeitig fordert er, dass auch die Flüge nach Gran Canaria wieder aktiviert werden.
Nachdem La Gomera zu den Inseln zählt, die als komplett Corona-frei gelten, erwartet Inselpräsident Curbelo eine starke Sommersaison. „Ich bin überzeugt davon, dass wir eine der Inseln sein werden, die die meisten Reservierungsanfragen für die Sommerferien erhalten“, erklärte er. Rechtzeitig für den Sommer wurde auch eine App fertiggestellt, die Informationen über die Strände der Insel beinhaltet.
Die Jagdliebhaber von El Hierro erhalten in den Wintermonaten ein Feld zur Verfügung, auf dem sie ihre Hunde trainieren können. Gleichzeitig setzen sie sich für den Schutz der Kaninchen ein. Gerade durch den trockenen Winter bräuchte es Wasserstellen und es müssten die typischen Krankheiten überwacht werden. Die Jäger selbst fordern Jagdobergrenzen sowie einen Schutz der Tiere vor anderen Raubtieren, Wilderei und ausgewilderten Frettchen.
Im Rahmen mehrerer Überwachungsaktionen zum Schutz der Umwelt haben Polizisten auf Fuerteventura zehn Muschelwilderer gestellt. Über 3.000 westatlantische Miesmuscheln, 750 Napfschnecken und 75 Entenmuscheln wurden beschlagnahmt und konnten wieder in den Atlantik entlassen werden.
Auf Lanzarote wurden im ersten Trimester des Jahres 1.712 Straftaten verübt. Im Vergleich zum Vorjahr ist dies ein Anstieg um 1,7 Prozent. Auffallend sind besonders die Zunahme von Raubüberfällen um 71 Prozent sowie die Zahl der Sexualdelikte, die um 170 Prozent stieg. Auch die Zahl der Einbrüche und Diebstähle nahm zu. Demgegenüber gab es in den ersten drei Monaten keinen Mord, noch nicht einmal einen versuchten Mord zu registrieren.