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Bürgermeisterin gestürzt

Es ist passiert, die Opposition hat die Bürgermeisterin von Santa Cruz, Patricia Hernández, gestürzt und José Manuel Bermúdez wieder auf den Thron der Stadt gesetzt. Der ehemalige Bürgermeister ist ab sofort wieder der Amtierende. In einer knappen Abstimmung mit 14 zu 13 Stimmen und unter dem Protest der Demonstranten vor dem Rathaus war es eine sehr knappe Entscheidung. Möglich wurde sie durch die Überläuferin Evelyn Alonso, die mit ihrer Stimme das Zünglein an der Waage war.  „Sie brauchen die Macht, wie andere die Luft zum Leben. Sie haben Angst, dass ich aufdecke, was bislang vertuscht wurde“, konterte Hernández an ihren Kontrahenten gerichtet.

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Urteil für Elternmörder

Das Provinzgericht in Santa Cruz hat einen 25-jährigen Mann, der im März 2018 seinen Großvater und seine Eltern in der Wohnung in Guaza ermordet hat, zur Höchststrafe verurteilt. Lebenslange Haft - und das heißt in Spanien wirklich lebenslang. Das Gericht sah es als erwiesen an, dass der Angeklagte besonders brutal und mit sehr viel Hass auf seine Eltern eingestochen hat. Den Einwand der Verteidigung, der Mann leide unter einer psychischen Störung, schmetterte das Gericht ab. Im Gegenteil, der junge Mann hatte nach dem Mord selbst die Polizei gerufen und behauptet, Diebe seien in die Wohnung eingebrochen und hätte seine Familie getötet. Alles gelogen. Wer so klar plant, ist nach Ansicht des Gerichts ein kaltblütiger Mörder.

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Feuerwehreinsatz bei Autounfall

Feuerwehrleute der Stadt Santa Cruz rückten am vergangenen Samstag zu einem Unfall aus, der sich in an der TF-293 ereignete. Eine Frau war in der Kurve Dragados de Santa María del Mar von der Straße abgekommen und in einen Barranco gefahren. Die Fahrerin wurde hinter dem Steuer eingeklemmt, sie war bei Bewusstsein. Sie wurde von der Feuerwehr aus dem Wrack befreit und mit einer Vorrichtung zum Schutz von Hals und Wirbelsäule in einer Trage  zum Rettungswagen gebracht. Dieser fuhr sie dann zum nächsten Krankenhaus.

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Nachwuchs im Loro Parque

Im Loro Parque sind kürzlich Kaiserschnurrbarttamarine geboren worden. Es ist bereits das dritte Zwillingspärchen dieser Äffchen, das die Sonne Teneriffas erblickt. Ursprünglich stammt die Art aus den Wäldern von Bolivien, Brasilien, Kolumbien und Peru. Sie ernähren sich in erster Linie von Insekten, Früchten, Blüten, Nektar und kleinen Tieren. Ihr Bestand ist derzeit zwar nicht bedroht, aber er geht trotzdem kontinuierlich zurück. Schuld sind die Rodung der Wälder und die Ausbreitung des Menschen in Form von Wohn- und Gewerbegebieten. Informationen, die über diese Art in Zoos wie dem Loro Parque gewonnen werden, können für Schutzprogramme in der Natur von großer Bedeutung sein. Die Kleinen im Loro Parque genießen ihr Dasein und lassen sich auf dem Rücken ihres Vaters oder eines anderen Familienmitglieds durch den Sommer schaukeln. Nur zum Stillen werden sie der Mutter vorbeigebracht.

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Anti Müll Kampagne in Santiago del Teide

Mein Dorf ohne Müll in der Natur, so heißt die Kampagne in Santiago del Teide frei übersetzt. In Kooperation mit SEO, BirdLIfE und Ecoembes sollen Bewohner und Besucher zu einem respektvollen Umgang mit der Natur aufgefordert werden.

Müll in der Natur zu entsorgen kommt leider immer noch öfter vor als gedacht. 80 Prozent des Mülls im Meer kommt vom Land. Jährlich werfen wir zwischen 4 und 23 Mal mehr Mikroplastik an Land in die Natur als ins Meer. Über Umwege landet es dann trotzdem meist im Atlantik. Aber nicht nur das Meer, sondern generell die Natur sollen durch mehr Umweltbewusstsein gefördert werden.

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Neues Schutzgeländer

Zum Schutz der Fußgänger hat die Gemeinde Villa de Tegueste in der Calle Miravala ein Schutzgeländer anbringen lassen. Das Metallgeländer erhöht die Sicherheit für die Bewohner des Stadtteils El Socorro.

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Parque Marítimo vor der Eröffnung

Der Parque Marítimo in der Gemeinde Vallehermoso auf La Gomera ist einer der beliebtesten Badespots der Insel. Auf einer Fläche von 6.000 Quadratmetern kann gebadet und gesonnt werden. Während der Coronazeit haben Wind und Wetter einige Schäden angerichtet, die nun erst behoben werden mussten, bevor die Gäste sich nach Herzenslust ins nasse Vergnügen stürzen können.

In Kürze sollen sich die Tore öffnen.

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Ausgebucht

In Corralejo, dem touristischen Zentrum im Norden Fuerteventuras, konnten die Hoteliers und Ferienvermieter am vergangenen Wochenende eine 90-prozentige Belegung vermelden. Auch die meisten Angestellten wurden von den wieder eröffneten Hotels aus der Kurzarbeit zurückgeholt. Vor allem spanische, kanarische und deutsche Urlauber freuen sich über Ferien auf der Wüsteninsel mit ihren wunderschönen Sandstränden.

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Kindertagesstätten öffnen

In San Sebastián de la Gomera öffnet am Mittwoch die städtische Kindertagesstätte Iballa ihre Toren. Vier Monate lang war sie wegen COVID-19 geschlossen. Nun soll für die Kinder der Alltag wiederkehren, dies zunächst in kleinen Gruppen. Es werden Kinder bevorzugt, deren Eltern nachweisen können, dass die Betreuung ihrer Kinder mit ihrer Berufstätigkeit unvereinbar sind.

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Schuh - Spende

Trotz Corona haben die Menschen auf Lanzarote ihre Freunde in Äquatorial-Guinea nicht vergessen. Und so haben sie auch in diesem Jahr 1.767 Paar Sportschuhe gesammelt, die in Kooperation mit der Stiftung Martínez Hermanos in dem befreundeten Land an Kinder und Jugendliche verteilt werden, die gerne Basketball spielen und sich keine Schuhe leisten können. Seit 2014 gibt es dieses spezielle Hilfsprogramm auf Lanzarote.

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Unkontrollierte Straßenparty

Der Nachbarschaftsverband Argana Viva beschwert sich bei der Stadt Arrecife, weil es in dem verlassenen Sportstadion des Stadtteils immer wieder zu ausgelassenen Besäufnissen auf der Straße kommt. Seit Jahren steht das Gebäude leer und die 3.677 Jugendlichen in dem sozial schwachen Umfeld leben am Rand der Armutsgrenze und in der Perspektivlosigkeit. Das sucht sich Luft in Alkoholexzessen, Drogen und Gewalt. Die Anwohner fordern mehr Polizeipräsenz und Treffpunkte, an denen sich die Jugendlichen treffen oder Sport treiben können.
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UNO-Alarm

 Die Folgen der Pandemie werden zunehmend auf dem Rücken von Müttern, Neugeborenen und Kindern ausgetragen. Davor warnen die Vereinten Nationen. Durch COVID-19 wurden Ausgaben und Versorgung an anderer Stelle um bis zu 20 Prozent gekürzt. In der Folge heißt das, dass sich die Sterblichkeitsrate bei Kindern und Jugendlichen, vor allem in Krisengebieten, wieder erhöht.

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Schwerer Motorradunfall

Ein schwerer Motorradunfall ereignete sich am Samstagvormittag auf der GC-550, rund drei Kilometer von Temisas entfernt. Die beiden Fahrer stießen frontal aufeinander. Ein Augenzeuge, der zufällig Arzt war, alarmierte den Notruf und leistete Erste Hilfe. Ein 62-jähriger Fahrer musste mit einer schweren Beinverletzung per Hubschrauber ins Universitätskrankenhaus der Insel ausgeflogen werden. Das zweite Unfallopfer, ein 38-jähriger Motorradfahrer, wurde mit mehreren mittelschweren Brüchen von einem Rettungswagen ins Hospital San Roque in Las Palmas gebracht.
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Innovation

Zwölf Millionen Euro werden über die kanarische Agentur für Forschung, Investition und Informationsgesellschaft, ACIISI, in die Erneuerung des Unternehmertums auf den Kanaren fließen. Die Subventionen für verschiedene Projekte wurden bereits beschlossen. „Dank der Zuschüsse werden 176 neue Stellen geschaffen“, betonte der Direktor der Agentur, Carlos Navarro.

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Frau ertrunken

Am Strand von Mogán ertrank am Sonntagnachmittag eine 68-jährige Frau. Gegen 16.10 Uhr wurde sie leblos aus dem Wasser gezogen. Obwohl zwei zufällig anwesende Krankenschwestern sofort mit Wiederbelebungsmaßnahmen begannen und wenig später ein Rettungswagen mit moderner Technik vor Ort war, konnte die Frau nicht mehr zurückgeholt werden.

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Herzinfarkt am Strand

Und noch ein Mensch starb am Sonntag am Strand. Die Playa de Las Canteras in Las Palmas war der letzte Ort, den ein 83-jähriger Mann  gesehen hat. Er erlitt am Strand einen Herzinfarkt. Die Rettungsschwimmer des Roten Kreuzes versuchten vergeblich ihn wiederzubeleben.

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Heftiger Familienstreit artete aus

Eine Familienfehde ist am Freitag in Vecindario komplett aus dem Ruder gelaufen. Die Guardia Civil wurde zu einem Familienstreit mit mindestens einem Verletzten gerufen. Vor Ort bot sich ihnen ein chaotisches und gewaltbereites Szenario. Ein Mann lag blutend und bewusstlos am Boden. Sein Bruder war noch in Kampfstimmung. Er beschimpfte die Polizisten und griff sie an.  Diese forderten Verstärkung durch die Policia Local. Doch diese verweigerte den Einsatz aus Mangel an Personal. Kollegen aus Agüimes mussten zu Hilfe kommen. Die Polizisten wurden beschimpft, auch von dem Opfer, das wieder zu Bewusstsein gekommen war. Der Bruder, der ihn niedergeschlagen und die Polizisten gewalttätig attackiert hatte, wurde festgenommen. Die Mutter versuchte die Festnahme und eine Anzeige zu verhindern. Mehrere Polizisten mussten nach dem Einsatz ärztlich behandelt werden.

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Beim Wandern gestürzt

Feuerwehrleute retteten am Sonntag eine Frau, die beim Wandern im Barranco Las Vacas bei Agüimes gestürzt war. Sie brach sich den Knöchel und konnte nicht mehr auftreten. Die Feuerwehrleute trugen sie zu einem Rettungswagen, der sie dann ins Krankenhaus brachte.

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Archäologen in Nationalpark

Die Generaldirektion für Denkmalschutz wird in Zusammenarbeit mit der Universität von La Laguna Untersuchungen im Teide Nationalpark vornehmen. Ziel ist es, mehr über die Besiedlung der Cañadas durch die Ureinwohner herauszufinden. Vergangene Studien brachten interessante Funde ans Tageslicht. Ehemalige Siedlungen belegen, dass Guanchen in dieser Region lebten. Aber auch traditionelle Aktivitäten nach der Eroberung im Jahr 1496 hinterließen Spuren. Im Rahmen der Kampagne 2020 sollen mehr Daten und Informationen zusammengetragen und Ausgrabungen vorgenommen werden. Künftig soll es auch Wanderwege entlang historischer Spuren geben.

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Bürgermeisterin verliert wohl ihren Posten

Ein Frau auf dem Bürgermeisterstuhl und dazu noch eine Sozialistin, nämlich Patricia Hernández, hat in Santa Cruz Geschichte geschrieben. In ihrer noch kurzen Amtszeit von einem Jahr, hat sie unter anderem 95 Millionen Euro aus dem Teresitas Skandal zurückgeholt. Sie hat einige Teppiche gehoben und nachgeschaut, was darunter gekehrt wurde. Eigentlich löblich, aber das war einigen Kollegen dann doch ein Dorn im Auge. Deshalb wird sie am Montag aller Voraussicht nach aus dem Amt katapultiert. Die Opposition hat so lange an ihrem Stuhl gesägt, bis dieser am Montag vermutlich im Rahmen eines Misstrauensvotums fällt. Vorgänger und Nachfolger José Manuel Bermúdez steht in den Startlöchern.

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