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Beben vor El Hierro

Am Mittwochmorgen um 6.30 Uhr wurde im Süden von El Hierro ein Beben der Stärke 3,9 auf der Richterskala registriert. Das Beben ereignete sich in einer Tiefe von 23 Kilometern südlich der Gemeinde El Pinar. Seit 2011 der Unterwasservulkan Tagoro vor der Südspitze entstand, kommen seismische Bewegungen öfter vor. Dieser seismischen Aktivität war ein kleinerer Erdstoß der Stärke 1,7 westlich von La Frontera vorausgegangen. Beide Beben bewegen sich im Rahmen der normalen Aktivitäten.

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Delfin Rettung auf Fuerteventura

Mehrere Sportler der Surfschule Tarpons Bay Kite Surf School auf Fuerteventura haben einem gestrandeten Delfin an der Playa El Cotillo zurück ins Meer geholfen. Mehrere Anläufe waren nötig, um das Tier über die Brandung hinauszuziehen, sodass es im tieferen Wasser wieder frei schwimmen konnte. Das Video, das die Rettungsaktion festhielt, wurde über die sozialen Netzwerke der Surfschule geteilt.
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Neue Tumorbehandlung auf der Insel

Im Hospital Doctor José Molina Orosa wurde eine neue Bestrahlungstechnik zur Behandlung von Schilddrüsenknoten integriert. Dieses neue Behandlungsangebot erspart  betroffenen Patienten einen chirurgischen Eingriff, für den sie auf eine andere Insel fahren müssten. Der Eingriff ist minimalinvasiv und hinterlässt keine Narben. Auch Tumore an Lunge, Leber und Niere sprechen auf die Behandlung an.

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Wasserspargerät wird verteilt

Die Gemeinde Vallehermoso wird am Donnerstag damit beginnen, rund 2.000 WasserDosierer zu verteilen. So soll der sparsame Umgang mit Wasser gefördert werden. Dazu gibt es eine Aufklärungsbroschüre wie man im Alltag Wasser sparen kann. Eine wichtige Maßnahme, nachdem es seit Monaten kaum geregnet hat.

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Migranten negativ

Die 19 Migranten, die am Dienstag im Boot am Charco del Palo angekommen sind, haben kein Corona. Die Tests fielen negativ aus. Zunächst war dieser Verdacht entstanden, weil einige bei der Ankunft einen fiebrigen Eindruck machten. Zwei Männer wurden im Krankenhaus behandelt.

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Niedrigste Sterberate für die Kanaren

Auf den Kanaren war die Sterberate für COVID-19-Patienten landesweit am niedrigsten. Das ergab eine mathematische Studie der internationalen Plattform #NoMorePandemics auf Basis der spanischen Statistik. Die Wahrscheinlichkeit an der Erkrankung zu sterben lag allgemein bei 0,82 Prozent, während der landesweite Durchschnitt bei 2,17 Prozent lag. Bei Personen über 74 Jahren stieg die Wahrscheinlichkeit auf fast elf Prozent, während sie spanienweit bei über 22 Prozent liegt. Hauptgrund für die hohe Sterberate auf dem Festland war vor allem die Überlastung der Krankenhäuser in einigen Regionen. Auf den Kanaren war das Gesundheitswesen weniger stark belastet. Ein deutlicher Vorteil für die Patienten.

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Rentenreform geplant

Parteiübergreifend sind sich Regierung, Opposition und Experten darin einig, dass das Rentensystem in Spanien reformiert werden muss, damit es nicht zusammenbricht. Das holländische Modell gilt dabei einigen Vorschlägen als Vorbild. Es soll auch möglich gemacht werden, dass Senioren über das Rentenalter von 65 Jahren hinaus arbeiten können, wenn sie das wollen. Angesichts des wachsenden Facharbeitermangels werden rüstige und kompetente Mitarbeiter auch im höheren Alter geschätzt.

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ERTE- Sonderregelung

Spaniens Ministerin für Arbeit und Sozialwirtschaft, Yolanda Díaz, hat am Dienstag versprochen, dass es für die Kanaren Sonderregelungen für die ERTE-Kurzarbeit geben wird. In Kürze sollen die Bedingungen bekannt gegeben werden, unter denen Unternehmen über den 30. September hinaus Kurzarbeit beantragen können.

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Spanische Wirtschaft bricht ein

Bis Ende März ist die spanischen Wirtschaft wegen der Corona-Krise um 5,2 Prozent eingebrochen. Das war der größte Absturz seit Bestehen der INE-Statistik die bis 1970 zurückgeht. Selbst in der Finanzkrise 2009 betrug der Einbruch nur 2,6 Prozent.

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Rekord der Schlangenfänger

Von April bis Juni haben 38 Schlangenfänger auf Gran Canaria 1.521 kalifornische Königsnattern eingefangen. Ein neuer Rekord und fast doppelt so viele wie im letzten Jahr.  Bis zum Jahresende sollen es bis 2.000 werden. Das liegt nicht nur an den guten Fortpflanzungsbedingungen dieser Tiere während der Ausgangssperre, sondern auch daran, dass die Brigade von zehn auf 38 Schlangenfänger aufgestockt wurde. Diese Schlangenart, die vermutlich zur Jahrtausendwende bei Valsequillo illegal ausgesetzt wurde, entwickelt sich zunehmend zu einer Plage, die sich schon über weite Teile der Insel verbreitet hat.

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Untersuchung in den eigenen Reihen

Die Policia Nacional von Las Palmas hat eine Untersuchung gegen einen Kollegen aus den eigenen Reihen begonnen. Der Grund: Eine Einwohnerin wollte eine Anzeige gegen einen Lokalpolizisten erstatten der ihren minderjährigen Sohn angegriffen hatte. Der Nationalpolizist erklärte darauf, dass er keine Lust habe, die Anzeige aufzunehmen und sie nicht gegen Kollegen aus anderen Polizeiabteilungen ermittelten. Die Frau hatte diese Aussage aufgenommen und verbreitete sie über die sozialen Netzwerke. Jetzt ermitteln die eigenen Kollegen gegen den Nationalpolizisten. Jeder Polizist ist verpflichtet eine Anzeige gegen andere Polizisten aufzunehmen !

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Schwarze Fahne für schwarze Schafe

Auf die  blaue Fahne, die an den Stränden zum Zeichen von guter Qualität und hohen Sicherheitsstandards weht, freuen sich die Gemeinden. Aber die spanischen Umweltschützer „Ecologistas en Acción“ haben nun fünf schwarze Fahnen für kanarische Strände vergeben. Sie stehen für Kontaminierung und schlechtes Umweltmanagement. Sie gingen an die Dünen von Corralejo, Islote de Lobos, Playa de La Nea, Puerto Fonsalia und La Tejita.
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Blinde bei der Abiturprüfung

In diesen Tagen finden landesweit die Zugangsprüfungen EBAU für ein Studium statt. Auch blinde und sehbehinderte Abiturienten wurden auf diesen Schritt vorbereitet und erhalten die Möglichkeit, die Prüfung mit technischen Hilfsmitteln abzulegen. Landesweit sind es 430 Blinde, zwei davon sind Kanarier.

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Reisesicherheit vor Abflug

Das Hauptanliegen des deutschen Ferienfliegers Condor ist die Sicherheit der Fluggäste und des Personals zu garantieren. Das beginnt schon vor dem Abflug. Deshalb werden Kontaktdaten abgefragt und der Passagier registriert, um im Falle des Falles nachverfolgbar zu sein. Außerdem wird empfohlen, den Online-Check-In zu nutzen. Passagiere sollten sich vor dem Abflug über die Gegebenheiten am Zielort informieren und sich entsprechend darauf einstellen. Schließlich ist das Verantwortungsbewusstsein jedes Einzelnen gefragt. Wer sich krank fühlt oder mit einer infizierten Person Kontakt hatte, sollte auf jeden Fall einen Arzt konsultieren, anstatt das Risiko einzugehen, ansteckend zu sein und anderen Mitreisenden möglicherweise den Urlaub zu verderben.

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Ferien für Beamte

Das Verwaltungsgericht Nummer Zwei in Santa Cruz kippt die Vorschrift, dass Beamte mindestens 60 Prozent ihrer Urlaubstage von Juli bis September nehmen müssen. Die Gewerkschaft CCOO hatte gegen diese Regelung geklagt und nun gewonnen. Auch Beamte dürfen frei entscheiden, wann sie ihren Urlaub in Anspruch nehmen wollen.

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Keine Haft für Aktivisten

Den Antrag auf Haft und eine einstweilige Verfügung für die Aktivisten der Plattform #SalvarLaTejita, den das Unternehmen Viqueira am Gericht von Granadilla de Abona eingereicht hat, wurde abgelehnt. Als freie Menschen verließen sie das Gerichtsgebäude und wurden von anderen Umweltschützern begeistert empfangen. Ob der Richter eine Anklage auf Verletzung von Privateigentum und Missachtung der Behörden zulässt, ist noch nicht entschieden. Zwölf Tage lang hielt das Paar die Baukräne besetzt, um den Bau eines Fünf-Sterne-Hotels am Strand Las Tejitas zu verhindern.

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Anzeige wegen illegalem Campen

Das Umweltschutzamt der kanarischen Regierung hat ein Verfahren gegen ein illegales Camp an der Montaña de Abades in Arico eröffnet. Wilde Camper haben dort eine Mauer errichtet und Metallgitter sogar mit Beton befestigt, sodass der Zugang zur Montaña de Abades versperrt ist. Außerdem ist das Gelände durch Plastikmüll, Abwasser und stark verschmutzende Objekte verunreinigt. In dem Gebiet leben 15 geschützte Pflanzenarten. Den Verursachern droht deshalb nicht nur ein Strafverfahren wegen illegalem Campen sondern auch wegen Verstößen gegen den Umweltschutz.

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Betrüger im Krankenhaus verhaftet

Am Montag erkannten Anwesende im Nordkrankenhaus in Icod de los Vinos den Betrüger Santiago G. und verständigten die Polizei. Dem Verdächtigen und Ex-Vorsitzenden der Partei Juntos X Canarias wird vorgeworfen, auf betrügerische Weise 49.000 Euro erbeutet zu haben. Er gab sich als Direktor des spanischen Geheimdienstes CNI oder als Leiter der Notrufstelle 112 aus. Am 24. Juni sollte er vor Gericht eine  Stellungnahme abgeben. Per gefälschtem Attest ließ er sich entschuldigen. Daraufhin wurde ein Haftbefehl erlassen und am Montag vollstreckt.

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Kokain aus Autofenster geworfen

Eine Streife der Guardia Civil von La Victoria nahm einen 31-jährigen Mann aus Santa Úrsula wegen mutmaßlichen Drogenhandel fest. Die Polizisten hatten einen PKW beobachtet, der auf der Autobahn TF-5 im Zickzackkurs und ohne Blinken beim Fahrbahnwechsel in Richtung Puerto de la Cruz fuhr. An der Ausfahrt Cuesta de la Villa versuchte der Fahrer umzukehren. Zeichen der Polizei zum Anhalten wurden missachtet. Trotzdem gelang es den Polizisten, den Wagen zu stoppen. Kurz vorher sahen sie, wie der Beifahrer ein Päckchen 52 Gramm Kokain aus dem Fenster warf. Er wurde festgenommen.

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Sperrmüll-Problem durch Obdachlose

Ein Rollstuhl, eine alte Matratze, säckeweise Kleidung, ein Fahrrad, gebrauchte Mundschutzmasken und vieles mehr horten drei Obdachlose in Santa Cruz an ihrem Unterschlupf. Sie leben am Zugang zur Playa de Parque Marítimo am Castillo Negro in Santa Cruz. Gegenüber Passanten verhalten sie sich aggressiv. Auf Beschwerden von Anwohnern hat die Polizei den Platz geräumt und bestätigt, dass sie von der Existenz dieser Gruppe wissen. Alle drei sind psychisch gestört, was es schwieriger macht ihnen zu helfen. Dem Sozialamt ist es gelungen, einen der Männer von einer medikamentösen Behandlung zu überzeugen. Er soll demnächst in eine betreute Wohngruppe einziehen.

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