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Am Montag wurde im Auftrag der Inselregierung damit begonnen, die Wanderhütte im Valle Ucanca im Teide Naturschutzpark abzureißen. Die Bergschutzhütte wurde in den 40er Jahren erbaut, wird aber schon lange nicht mehr genutzt. Der Abriss ist mit über 150.000 Euro veranschlagt.
Die TF-5 zwischen Los Realejos und Icod de los Vinos kommt einfach nicht zur Ruhe. Nachdem die Straße wochenlang wegen Steinschlags geschlossen war und erst seit kurzem wieder geöffnet ist, rückte am Samstag die Feuerwehr aus. Der Grund war, vor dem Tunnel, am Mirador de La Grimona, brannte ein Auto. Die Feuerwehr konnte die Flammen löschen. Sie betrafen in erster Linie den Motorraum. Verletzte gab es keine. Kurioserweise ist erst vor einem halben Jahr an fast der gleichen Stelle ein Feuer in einer geschlossenen Gärtnerei ausgebrochen, die damals komplett ausbrannte. Der schwarze Stamm einer Kanarischen Palme erzählt noch davon.
Die Opposition in der Inselregierung legt am Freitag einen Antrag vor, in dem mehr Schutz für die Taxifahrer am Nord- und Südflughafen gefordert wird. In den letzten Monaten sank ihr Umsatz auf gerade einmal 20 Prozent des Normalen. Nun soll vor allem der Konkurrenz durch illegale Taxifahrten durch intelligente Überwachungssysteme der Kampf angesagt werden. An den Flughäfen sollen die Taxistände gut ausgeschildert und für die Fluggäste möglichst barrierefrei erreichbar gemacht werden.
Die Kanarier kümmern sich immer mehr um die ordnungsgemäße Mülltrennung. Ein Musterbeispiel ist die Gemeinde Santiago del Teide. Im Schnitt hat jeder Einwohner im letzten Jahr fast 15 Kilogramm Verpackungsmüll und über 19 Kilogramm Papiermüll entsorgt. Zu diesem Ergebnis kam die gemeinnützige Organisation `Ecoembe` in ihrem Jahresreport. In beiden Bereichen lagen sie dabei über dem Landesdurchschnitt. Mit der Aufklärungskampagne „Piensa con los Pulmones“ (Denke mit der Lunge), will die Gemeinde auch weiterhin für dieses Thema sensibilisieren und die Vorzüge der Mülltrennung für die Luftqualität hervorheben. SV-AR
Das Symbol der LGBTIQ+ Bewegung für Lesben, Schwule, Bi-, Trans- und Intersexuelle und Queers sind die Regenbogenfarben. Nachdem am vergangenen Sonntag mehrere Videos auf den sozialen Netzwerken der Stadt Los Realejos für die sexuelle Vielfalt und Freiheit eintraten, ging die Stadt am Montag noch einen Schritt weiter. Eine 44 Meter lange Mauer an der Casa de la Juventud wurde in den Regenbogenfarben bemalt. Seit über 20 Jahren wird in diesem Bereich Aufklärung betrieben und für Toleranz geworbenen. „Los Realejos ist für die Vielfalt, wir mögen dich in allen Farben“ so das Thema der Initiative, die auch von Radio Realejos begleitet wurde.
Auf drei von sieben Grillplätzen in freier Natur hat die Umweltabgeordnete María Rodríguez Acosta die Müllcontainer entfernen lassen. Das Ziel der Kampagne ist, die Menschen zu zwingen, ihren Müll mit nach Hause zu nehmen und dort ordnungsgemäß separat zu entsorgen. Ob diese Strategie aufgeht oder am Ende einfach die Mülltüten im Wald stehen, bleibt abzuwarten. Es könnte auch ein Schuss nach hinten werden....
Im Juli werden auf La Palma Kurse für eine Umstellung auf ökologische Landwirtschaft angeboten. Um für die Maßnahme zu werben, besuchte der für die Landwirtschaft zuständige Inselrat José Adrián Hernández Montoya eine ökologisch bewirtschaftete Bananenplantage in Los Llanos de Aridane. „Sie ist das Beispiel dafür, dass ökologischer Anbau richtig gut funktionieren kann“. Und auch die Kanarenabgeordnete Alicia Vanoostende plädierte für Ökolandwirtschaft als Zeichen einer neuen Zeit. Im Einklang mit der Green-Deal-Strategie der EU soll der Einsatz von Düngemittel, Unkrautvernichter und Insektengiften bis 2030 reduziert werden.
Aus eigener Kraft erreichte am Dienstagmorgen gegen 8 Uhr eine Patera mit 19 Männern aus dem Maghreb die Playa Charco del Palo in Haría. Die Migranten sind in einer guten Verfassung. Mit dieser erneuten Ankunft haben bis 30. Juni 2.700 Migranten über den Atlantik die Kanaren erreicht. Das sind zwei mehr als im gesamten letzten Jahr.
Am Sonntag wurde in der Gemeinde Vallehermosa der neue Aussichtspunkt La Cumbrita eingeweiht. Die Plattform befindet sich im Ortsteil Alojera. Sie bietet nicht nur eine tolle Aussicht, sondern ist auch die neue Heimat des Schutzpatrons San Pedro, für den eine eigene Nische eingerichtet wurde. SV-AR
Auch im Mai blieb es im Hafen von Lanzarote noch viel zu ruhig. Kaum mehr als 3.000 Passagiere kamen ausschließlich auf Fährschiffen auf der Insel an, das war ein Rückgang um 89 Prozent. Und auch der Frachtverkehr lag mit knapp 80.300 Tonnen 41 Prozent unter dem normalen Aufkommen. Aufgrund fehlender Urlauber wurden weniger Waren gebraucht und die Inselbewohner haben ihrerseits auch weniger exportiert.
Der Kanaren Präsident Ángel Victor Torres setzt große Erwartungen in einen neuen Schnelltest auf COVID-19. Bei diesem Test werden die traditionellen Abstrich Stäbchen durch eine Flüssigkeit ersetzt, die wie eine Art Mundwasser die Probe nimmt und dann in ein Reagenzglas gegeben wird. Innerhalb weniger Minuten soll es ein hundertprozentig sicheres Testergebnis geben. Dieser Test ist zudem sehr viel kostengünstiger. Sobald er die Zulassung durch die Europäische Agentur für Medikamente passiert hat, könnte er auf den Kanaren zum Einsatz kommen und den Reiseverkehr sicherer machen.
Im Berufsverkehr überschlug sich der Fahrer eines PKWs am Montagmorgen auf der GC-110 in Las Palmas. Der Unfall ereignete sich um 7.23 Uhr. Der Fahrer erlitt mittelschwere Prellungen und wurde von einem Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht. Der Verkehr wurde erheblich behindert.
Die Entwicklung der Pandemie verlangsamt sich auf den Kanaren zunehmend. Im letzten Monat, seit dem 28. Mai, hat es nur noch zwei Tote gegeben, die an COVID-19 verstorben sind. Am Sonntag hatten die Kanaren einen neuen Rekord erreicht. Seit 15 Tagen keine Corona Toten mehr. Insgesamt sind auf den Kanaren bislang 162 Menschen an der Pandemie verstorben. Derzeit gibt es nur noch 76 aktive Fälle und über 90 Prozent der Erkrankten sind genesen.
Die Feuerwehr von Las Palmas rückte in der Nacht zum Montag um 2.32 Uhr zu einem Feuer in der Kläranlage EMALSA aus. Auch Polizei und Rettungsdienst fanden sich vor Ort ein. Das Feuer konnte gelöscht werden. Es entstand glücklicherweise nur Sachschaden. Die Polizei ermittelt.
Während der Ausgangssperre haben sich die Dünen von Maspalomas auf so wunderbare Weise regeneriert, dass Wege für die künftige Nutzung angelegt wurden. Zeitgleich kündigte die Stadt eine strenge Überprüfung an. Doch wehe, wenn die Menschen wieder losgelassen werden.... Innerhalb nur eines guten Monats wurden von der zuständigen Lokalpolizei schon neun Anzeigen wegen Verstößen gegen den Naturschutz erstattet. Die Bußgelder betragen zwischen 150 und 600 Euro.
Gute Nachrichten für deutsche Bierfreunde: Niemand muss im Urlaub in Spanien auf gutes Bier verzichten ! Die Verbraucherschutzorganisation OCU hat 34 der meistverkauften Biere getestet, die in spanischen Supermärkten erhältlich sind. Verglichen wurden je 17 Biersorten der Kategorie helles Lagerbier und Especial. Bei den Lagerbieren wurden das Mahou Clásica, Amstel Original und Cordon Gard zu Siegern erklärt. Bei den Spezialbieren waren Mahou Especial und Steinburg Especial die Besten.
Die spanische Lotterie La Primitiva machte am Samstag einen Gewinner in Las Palmas glücklich. Das Glückslos wurde im Stadtteil Casablanca III verkauft und brachte dem glücklichen Besitzer über 107.500 Euro. SV-AR
Die fast 5.000 Mitarbeiter der Supermarktkette HiperDino auf den Kanaren wurden seit Mitte Mai auf COVID-19 getestet. Von allen Testpersonen zeigten nur drei ein positives Ergebnis. SV-AR
Harte Zeiten für die Bürgermeisterin von Santa Cruz, Patricia Hernández. Am Montag 29. Juni, reicht die Opposition einen Misstrauensantrag ein, dem sie sich voraussichtlich demnächst stellen muss.
Das städtische Sozialamt IMAS in Santa Cruz meldet, dass seit Beginn des Alarmzustandes 4.500 neue Lebensmittelkarten ausgegeben wurden. Wenn man bedenkt, dass hinter jeder Karte in der Regel zwei bis drei Familienmitglieder stehen, hat die Zahl der Menschen an der Armutsgrenze in den letzten Monaten um circa 10.000 Menschen zugenommen. Mit den Lebensmittelkarten können die Betroffenen selbstständig Grundnahrungsmittel in bestimmten Supermärkten einkaufen.