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Die Policia Local hat am Sonntagmorgen eine Party in der Öffentlichkeit, bekannt als Botellón, aufgelöst. In Parque Las Mesas hatten die Teilnehmer gefeiert, ohne Sicherheitsregeln zu beachten. Insgesamt 43 Verstöße wurden durch die Polizei angezeigt.
Zu viele Hormone, zu viel Langeweile oder zu viel angestaute Energie? Man kann sich nur fragen, was hinter den zunehmenden Straßenkämpfen steht, die offenbar zur „neuen Normalität“ gehören. In der jüngsten Vergangenheit gab es öffentliche Prügeleien unter jungen Männern im Süden von Teneriffa, in Candelaria und in Santa Cruz. Am vergangenen Wochenende kamen mindestens zwei Neue hinzu. Am Samstag prügelten sich Halbstarke in Los Llanos de Aridane und am Sonntag fand ein Straßenkampf in Costa de Silencio in Arona statt. Auffällig ist die Gewaltbereitschaft, mit der sich die Kontrahenten beschimpfen, schlagen und treten. Vereinzelt kamen sogar schon Messer zum Einsatz.
Ein Wanderausflug endete für eine Frau am Sonntag mit einer Rettungsaktion. Sie war beim Wandern zwischen Chamorga und Roque Bermejo gestürzt und hatte sich dabei eine mittelschwere Beinverletzung zugezogen. Ein Hubschrauber des Rettungsdienste GES kam zu Hilfe. Ein Retter seilte sich zu der Verletzten ab. Sie wurde stabilisiert, an Bord gezogen und zum Nordflughafen ausgeflogen. Dort stand ein Rettungswagen bereit, um sie ins Krankenhaus Hospiten Rambla in Santa Cruz zu bringen.
Ganz schön kaltschnäuzig müssen die Autodiebe sein, die Samstagnacht in San Isidro den Anwohnern das Fürchten lehrten. Sie nutzten den Lärm des Müllwagens, um an mindestens drei Autos, die auf der Straße parkten, die Fensterscheiben einzuschlagen und alles mitzunehmen, was sie greifen konnten. Die Polizei ermittelt.
Auf der Avenida Islas Canarias in Santa Cruz kam es in der Nacht zum Sonntag gegen 2 Uhr zu einem Rohrbruch. Gewaltige Wassermassen überschwemmten die Straße sowie die nahegelegene Plaza de la Paz.
Am Samstagabend gegen 20.30 Uhr ereignete sich in Icod el Alto ein schwerer Unfall. Der Fahrer eines Quads fuhr frontal auf eine Mauer auf. Ein 24-jähriger Mann wurde dabei schwer am Kopf und Körper verletzt. Sein 27-jähriger Kumpel erlitt zahlreiche mittelschwere Prellungen.
Etwa 30.000 Mundschutzmasken, die bis zu 25 Mal gewaschen werden können, verteilt die Gemeinde El Rosario derzeit an ihre Einwohner. Auch für Kinder stehen zwei Größen zur Verfügung für die Altersklasse von drei bis acht Jahren und von neun bis 14 Jahren. Kleinkinder bis drei Jahre müssen keinen Mundschutz tragen. Mit dieser Maßnahme sollen die Einwohner geschützt und die Müllflut reduziert werden.
Die Sportanlagen in der Gemeinde San Juan de la Rambla öffnen ab Dienstag, 30. Juni, nach gründlichen Reinigungs- und Desinfektionsarbeiten. Die Zahl der Nutzer ist auf 30 Personen begrenzt.
Auf Fuerteventura nahm die Policia Nacional einen Briten fest, nach dem mit einem europäischen Haftbefehl gesucht wurde. Dem 78-Jährigen wird der Missbrauch von Kindern und verschiedene Delikte im Zusammenhang mit Kinderpornographie zur Last gelegt. Er war vorübergehend in Antigua untergetaucht.
Ein Kitesurfer geriet am Samstag circa einen Kilometer südwestlich des Leuchtturms Faro de Morro Jable in Seenot. Ein Rettungsschwimmer am Strand von Morro Jable hatte erkannt, dass der Sportler in Not war und den Notruf 112 alarmiert. Per Hubschrauber des Rettungsdienstes GES wurde der Mann unverletzt aus dem Atlantik geborgen und ans sichere Ufer gebracht.
In der Nacht zum Sonntag überschlug sich ein 28-Jähriger mit seinem Auto in Los Llanos de Aridane. Er wurde schwerverletzt ins Krankenhaus gebracht. Sein Zustand ist kritisch.
Ab Mittwoch, 1. Juli, sind an den Stränden der Stadt San Sebastián de la Gomera Rettungsschwimmer im Einsatz. Täglich von 11 bis 19 Uhr sorgen sie an den Stränden La Punta, San Sebastián und La Cueva für Sicherheit. Außerdem werden Badegäste gebeten auf die Fahnen zu achten, die das Baderisiko anzeigen.
Die Weinbauer auf Lanzarote haben durch die fehlenden Urlauber in den letzten Monaten einen erheblichen Umsatzeinbruch hinnehmen müssen. Sie hoffen nun auf einen Neustart durch die Sommerurlauber und es steht die Weinlese für den Jahrgang 2020 bevor. Rund 1,5 Millionen Kilogramm Trauben sollen gelesen werden. SV-AR
Die Guardia Civil hat in Zusammenarbeit mit Europol die Operation „Basel-TF“ abgeschlossen, die zur Festnahme und Ermittlung gegen 34 Personen geführt hat. Es geht in diesem Fall um hochgefährlichen Umweltmüll, der in afrikanische Länder wie Senegal, Ghana, Gambia, Togo, Benín, Guinea Conakry, Sierra Leone und vor allem nach Nigeria verschifft wurde. Insgesamt 2.5 Millionen Kilogramm gefährlicher Restmüll soll so von Teneriffa nach Afrika geschafft worden sein. Der mutmaßliche Gewinn für die Bande beläuft sich auf rund 846.000 Euro. Eine der Hauptverantwortlichen ist eine 62-jährige Italienerin aus El Fraile, die für die Verschiffung die Papiere gefälscht hatte. Der Elektroschrott wurde mit falschen Zertifikaten als gebrauchte Elektronikware deklariert. Statt zum Weiterverkauf waren sie zur Entsorgung vorgesehen: Auf Müllhalden unter freiem Himmel, auf denen meist Kinder ohne jeglichen Schutz arbeiten. Zudem gibt es in diesen Ländern kaum Umweltschutzgesetze, so dass gefährliche Substanzen wie Kadmium, Quecksilber, Blei, Arsen, Phosphor, gefährliche Öle und ozonschädigende Gase ungefiltert in die Umwelt gelangen. Circa 138 illegale Mülltransporte soll es 2018 und 2019 gegeben haben. Gegen 40 Personen auf Teneriffa und Gran Canaria wird ermittelt. Die meisten Verdächtigen sind afrikanischer Abstammung.
Seit über einem Jahrzehnt reinigt die Organisation Clean Ocean Project die Strände auf Fuerteventura und engagiert sich für den Schutz der Meeres. Umso erstaunter waren Vertreter der Organisation, als im letzten Journal von National Geographic ausgerechnet eine Nespresso-Werbung zu finden war. Gerade dieses Unternehmen trägt mit seinen Plastikkapseln für Kaffee erheblich zur Plastikverschmutzung bei. Sie haben mit einem offenen, kritischen Leserbrief darauf geantwortet.
Die lokale Regierungsverwaltung und die Gemeinden von Fuerteventura haben beschlossen, in diesem Jahr das Campieren generell an den dortigen Ständen wegen des Corona Virus zu untersagen.
Am Samstag Nachmittag verließen die beiden Naturschützer, welche sich seit dem 16. Juni auf einem Baukran bei Las Tejidas eingerichtet hatten, den Kran.
Grund für die Aktion war, den Baustopp für den dortigen Hotelneubau zu erzwingen.
Als dieser eintraf, kamen die beiden aus luftiger Höhe wieder herunter und wurden wie Helden empfangen.
Die Unternehmensgruppe Viqueira erhielt jetzt den offiziellen Baustopp für den Hotelneubau bei La Tejida. Die lokale Polizei stellte die Anordnung eines Gerichts den Verantwortlichen zu.
Daraufhin wurden die Arbeiten eingestellt, was großen Applaus bei den Anwohnern fand.
Die Zeit wurde genutzt um den Lago de Martiánez, welcher einst von Cäsar Manrique gestaltet wurde, zu desinfizieren. Jetzt ist die Anlage, wenn auch mit einem eingeschränkten Besucher Volumen, wieder geöffnet.
Bisher blieb den Liebhabern dieser Badelandschaft nichts anderes übrig als sie via Webcam zu betrachten.